Theoriegeschichte der Photographie
2., unveränderte Auflage 2010, 472 Seiten, 48 s/w Abb., Franz. Broschur, EUR 42.90 / CHF 57.90
ISBN: 978-3-7705-4216-1
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Summary

Dieses Buch, auf das viele lange gewartet haben, rekonstruiert zum ersten Mal die Geschichte der Photographie von der Erfindung der Daguerreotypie um 1840 und den Reaktionen, die sie hervorgerufen hat, bis hin zur digitalen Photographie Ende des 20. Jahrhunderts als Theoriegeschichte. Dabei geht es sowohl um die einschlägigen theoretischen Positionen (von Barthes, Derrida, Foucault, Moholy-Nagy, Emerson, Stieglitz bis hin zu Rodtschenko, Hausmann, Baudrillard, Flusser u.v.a.m.) als auch um eine Vielzahl von Texten, die erst bei genauerem Hinsehen ihren theoretischen Gehalt zeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Ästhetik und der Wahrnehmungstheorie, aber auch der Wissenschafts- und der Diskursgeschichte der Photographie. Ausblicke gelten u.a. auch der Wissenschaftsgeschichte, der Pressephotographie und der allgemeinen Medientheorie. In der Perspektive einer Theoriegeschichte der Photographie erweist sich diese als ungemein anschlußfähig für zentrale Fragen der Wahrnehmungs- und Medientheorie, aber auch der Wissenschaftsgeschichte, den Gesellschaftswissenschaften und der Bildtheorie. Entstanden ist ein Kompendium, das umfassend und detailliert über alle zentralen theoretischen Positionen der Photographiegeschichte informiert und dabei auch zahlreiche andere Theoriebereiche berührt.

Pressemeldungen

Neue Zürcher Zeitung, 26.09.2007

Die "Theoriegeschichte der Photographie" von Bernd Stiegler bietet eine fundierte, genaue und doch süffige Lektüre des theoretischen Diskurses um das Medium von seiner Erfindung um 1840 bis zur Digitalisierung. Dabei werden auch Fragen zur Ästhetik und Wahrnehmungstheorie aufgeworfen. Insbesondere ist spannend, dass das Kompendium neben einschlägigen Postitionen wie Barthes und Derrida auch solche Texte beizieht, die ihren theoretischen Gehalt erst auf den zweiten Blick preisgeben.