Schiller
Gedenken - Vergessen - Lesen
1. Aufl. 2009, 213 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-4720-3
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Informationen zum Buch

Vor dem Hintergrund von Schillers Wirkungsgeschichte entwickeln die Beiträge des Bandes unorthodoxe und innovative Perspektiven auf Schillers literarische und ästhetik­theoretische Texte und durchqueren dabei das Spannungsfeld von Rhe­torik, Festkultur und idealistischer Ästhetik, in dem diese Texte ent­standen.

 

Das Spektrum des Bandes ist interdis­ziplinär und komparatistisch: er ver­sammelt Beiträge von Germanisten aus Deutschland, der Schweiz und den USA, literaturtheoretische Unter­suchungen zu Schillers Theorie der Performanz und des Theatralen, zum Zusammenhang der Konzeptualisie­rung des Politischen mit Schillers Grie­chenland-Bild und seinem Programm einer »ästhetischen Erziehung«, einen slawistischen Beitrag zur russischen Rezeption Schillers sowie eine reli­gionswissenschaftliche Studie zur an­tiken Geschichte und kulturellen Funk­tion von Geburts- und Todestagen, der die Geschichte der Schillerfeiern und die (medial forcierte) »Aktualität« Schillers im Jubiläumsjahr 2005 in den historischen Zusammenhang so­zialer Praktiken des Gedenkens und der Stiftung eines kulturellen Gedächt­nisses stellt. Gemeinsam ist dieser Vielfalt fach­licher Perspektiven die Fokussierung auf den thematischen Komplex Wie­derkehr/ Wiederholung – Geden­ken/Feier – Tod/ Unsterblichkeit, die Verbindung rezeptionsgeschichtlicher mit kulturwissenschaftlichen Fragestel­lungen und deren Konkretisierung durch textnahe Lektüren exemplari­scher Texte Schillers, in denen der ge­nannte thematische Komplex präfigu­riert ist.