Das Buch des Wissens
Gespräche mit den großen Geistern unserer Zeit. Aus dem Französischen von Eva Brückner-Tuckwiller, Konrad Honsel, Gala Naomova und Jochen Winter
2009, 380 Seiten, Kart., EUR 34.90 / CHF 47.90
ISBN: 978-3-7705-4878-1

Summary

Wie schön wäre es, grundsätzliche Gespräche heute noch aufgezeichnet zu haben von André Gide, Henry James, Marcel Proust, Walt Whitman ... So entstand die Vision einer interkulturellen Bibliothek, welche die großen Geister unserer Zeit für die Nachwelt speichern würde. Es wurden Protagonisten gewählt, die – jeder auf seinem Gebiet – das vergangene Jahrhundert wesentlich geprägt hatten, stets mit dem Blick auf das 21. Jahrhundert, in dem wir uns jetzt befinden. Sie sollten fachübergreifend denken, in der Kunst, der Literatur, der Musik, der Philosophie, den Religions- und Kulturwissenschaften, der Anthropologie , den Naturwissenschaften; sie sollten an die Ränder des Wissens vordringen und markante, prägende Gestalten der geistigen Welt sein, die großen Einfluss über Jahrzehnte ausübten und weiter ausüben. Sie sollten weiter aufgeschlossen sein für die Kernfragen der Weltzivilisation, die grundsätzlichen offenen Fragen der „geistigen Situation“ ihrer Zeit. Die verschiedenen Weltkulturen sollten repräsentiert sein.

 

Gespräche mit

Adonis, Boutros Boutros-Ghali, Erwin Chargaff, Régis Debray, Carlos Fuentes, Nadine Gordimer, Stephen Jay Gould, Samuel Huntington, Philip Johnson, Leszek Kolakowski, Julia Kristeva, Claude Lévi-Strauss, Federico Mayor, Yehudi Menuhin, Czeslaw Milosz, Oscar Niemeyer, Amos Oz, Raimon Panikkar, Paul Kardinal Poupard, Ilya Prigogine, Arthur Schlesinger, Michel Serres, Wole Soyinka, Edward Teller, Tu Wei-Ming, Elie Wiesel.

Pressemeldungen

Frankfurter Rundschau, 30.10.2009

Nicht wenige der von Barloewen Befragten sind in der Zwischenzeit gestorben. Das Buch ist so gesehen auch eine bedeutsame Hinterlassenschaft für alle Wortgläubigen. Barloewens Interviews bilden eine kleine interkulturelle Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts.

Die Zeit, 11.02.2010

Dem Buch sind weitere Auflagen zu wünschen: denn es macht die Tradition der platonisch-sokratischen Dialoge und den Wunsch, sich gemeinsam auf die Suche nach Wahrheit zu machen, wieder lebendig.

Die Presse, 15.05.2010

Die Tradition der platonisch-sokratischen Dialoge und der Wunsch, sich gemeinsam auf die Suche nach Wahrheit zu machen, werden in diesem Buch wieder verlebendigt.

Neue Zürcher Zeitung, 29.04.2010

Die meisten Gesprächspartner waren zum Zeitpunkt des Gesprächs in fortgeschrittenem Alter, und einige leben bereits nicht mehr - der Band ist somit auch ein kleines Archiv von Denkströmungen, die das 20. Jahrhundert mitgeprägt haben.