Die Tode der Fotografie I
Totenfotografie und ihr sozialer Gebrauch
2009, 603 Seiten, 201 z. T. farbige Abb., Festeinband mit Schutzumschlag, EUR 58.00 / CHF 81.90
ISBN: 978-3-7705-4915-3

Summary

Was verstehen wir vom Tod, wenn wir Fotografien von Verstorbenen betrachten? Und wen oder was sehen wir dabei? Wie gehen wir mit den Fotos um? Wo platzieren wir sie, wem zeigen wir sie, wo verbergen wir sie? Welche Art Beziehung unterhalten wir zu den Toten mit Hilfe ihrer Fotografien, und wie verständigen wir uns über sie? Ist uns dabei das Medium präsent, oder bleibt es eine durchsichtige Membran?
Das vorliegende Buch geht diesen Fragen nach und untersucht den sozialen Umgang mit Totenfotografien unserer westlichen Bestattungs- und Erinnerungsriten seit der Erfindung des Mediums. Ihm folgt ein zweiter Band, der analysiert, wie die Fototheorie und viele Fotokünstler und -künstlerinnen sich dem Thema nähern.

Pressemeldungen

Die Tageszeitung , 02.02.2010

Sykoras glänzend recherchierte Studie schließt an jenes soziologische Projekt an, das ein ganzes Team von Wissenschaftlern um Pierre Bourdieu bereits vor einem halben Jahrhundert beschäftigt hat [...].

Wenn man im Übrigen bei kulturwissenschaftlichen Publikationen eher selten Anlass hat, sich über eine bemerkenswerte Gestaltung Gedanken zu machen, so ist im Fall von Sykoras "Tode der Fotografie" gerade dies der Fall.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.03.2010

Warum [...] diese Praxis in den ersten hundert Jahren der Fotografie so weit verbreitet war, lässt sich nun im ersten Band von Katharina Sykoras ebenso gewichtiger wie eleganter Studie [...] nachlesen.

[...]


Man darf schon auf den zweiten Band gespannt sein [...].