
Summary
Neuzeitliche ›Sorgekulturen‹ definieren Ihren Handlungshorizont anhand wirklicher Bedrohungen, eingebildeter Gefahren, berechenbarer Risiken oder phantasmatischer Heimsuchungen und begründen darin technologische Macht.
Diese bebildert und bewältigt innere wie äußere ›Feinde‹, Katastrophen und Horrorszenarien und induziert damit präventive Praktiken. Das Heft enthält konkrete Falldarstellungen, Film- und Fernsehanalysen, diskurshistorische Beschreibungen sowie übergreifende Genealogien von Präventions- und Bedrohungskonzepten.
Mit Beiträgen von Thomas Brandstetter, Elena Esposito, Stephan Gregory, Eva Horn, Lars Koch, Susanne Krasmann, Jürgen Link, Lars Nowak, Isabell Otto, Manfred Schneider, Mark Seltzer, Florian Sprenger, Anna Tuschling, Joseph Vogl und Burkhardt Wolf.


