Geschichte der Frankfurter Schule
Kritische Theorie und Politik
2010, 262 Seiten, Kart., EUR 19.90 / CHF 28.90
ISBN: 978-3-7705-4943-6

Summary

Oft schon totgesagt, erweist sich die »Frankfurter Schule« als erstaunlich überlebensfähig, ja es gibt Anzeichen dafür, dass sie gerade von einer jungen Generation neu rezipiert und fortgesetzt wird. Das hängt auf der einen Seite sicher mit ihren charismatischen Gründervätern Max Horkheimer und Theodor W. Adorno zusammen, deren Texte und Lehren nie abschließend zu behandeln sind, sondern immer neue Fragen aufwerfen. Auf der anderen aber damit, dass die »Vulkane des Marxismus« keineswegs »erloschen« sind, wie noch Niklas Luhmann vermutete.

Höchste Zeit also für eine neue, gut lesbare, erstaunlich kompakte und auch an ein junges Publikum gerichtete Geschichte der »Kritischen Theorie«, wie sie nun endlich der Adornoschüler Emil Walter-Busch im großen zeithistorischen Zusammenhang, aber kenntnisreich bis ins Detail vorlegt.

 

Aus dem Inhalt:

1. Kapitel
Einführender Überblick: Vom "Café Marx" zum "Café Max"

2. Kapitel
Max Horkheimers Konzept philosophisch orientierter Sozialforschung

3. Kapitel
Faschismusanalysen und Demokratieerfahrung in Amerika, 1934-1950

4. Kapitel
Verzweigungen Kritischer Theorie, 1950-1970

 

»Was mich beeindruckt, ist die enge Verbindung von biographischen, institutsgeschichtlichen, zeitgeschichtlichen und philosophisch-politischen Untersuchungen [...] Eine Arbeit, die die »Verzweigungen Kritischer Theorie« – von Benjamin bis Pollock, und vor allem bei Neumann und Marcuse, ganz abgesehen von den zentralen Gestalten Horkheimers und Adornos – in ihren Stärken und Defiziten plastisch darstellt. Ich habe viel daraus gelernt [...]«

                                                         Albrecht Wellmer
                                                 

Pressemeldungen

Tages-Anzeiger, 12.06.2010

[…] Emil Walter-Busch hat […] einen gehaltvollen und vergnüglichen Band zur Geschichte der Frankfurter Schule geschrieben.

[Er] schafft es, komplizierte Zusammenhänge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher als nötig darzulegen.

taz, 13.11.2010

Emil Walter Busch hat eine lesenswerte "Geschichte der Frankfurter Schule" geschrieben, die zur rechten Zeit kommt.