Die ungeliebte Freiheit
Ein Lagebericht
2010, 169 Seiten, kart., EUR 16.90 / CHF 24.90
ISBN: 978-3-7705-4977-1

Summary

Man kann die Freiheit nur wahrnehmen, wenn man gesichert ist; aber die Bemühungen um Sicherheit gefährden die Freiheit. Die berechtigte Sorge um die Bedingungen der Möglichkeit von Freiheit lässt uns die Freiheit selbst vergessen und errichtet das soziale Gefängnis, das heute vorsorgender Sozialstaat heißt. Dieses Gefängnis braucht keine Ketten und Schlösser. Die Angst vor der Freiheit schließt die Menschen ein. Nicht Freiheit wollen sie, sondern Glück. Aber das unmittelbare Interesse am Glück ist kurzschlüssig. Wer das Glück sucht, muss einen Umweg nehmen – über die Freiheit.

Pressemeldungen

Tagesspiegel, 06.10.2010

Mit liberalen Appellen nach "weniger Staat" begnügt sich Norbert Bolz jedenfalls nicht [...]. Freiheit heißt für ihn auch: sich selbst transzendieren, einer Aufgabe verpflichten, den eigenen Platz in der Ordnung finden.