
In den 5 Interviews, die Hubert Burda hier mit den größten Vertretern der Kulturwissenschaft führt, wird der Frage nach der sich stetig verändernden Bedeutung und Funktion von Bildern nachgegangen. Auch nach 10 Jahren sind die Bilder des Anschlages vom 11. September noch immer unauslöschlich im visuellen Gedächtnis eingebrannt. Die Fernseh- und Zeitungsbilder der Twin Towers prägen unsere Wahrnehmung der Ereignisse und sind dabei zum universalen Symbol zerstörerischer Gewalt geworden. Obwohl unsere Kultur wesentlich von der Schrift bestimmt wird, erhält das Bild immer stärkere Bedeutung für unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Nach einem linguistic turn nun also der iconic turn. Nicht nur nehmen wir Ereignisse oftmals erst als Inszenierungen durch die Medien wahr, sondern durch digitale Plattformen wie Facebook, Flickr und Co. wird jeder Einzelne zum Regisseur seiner Selbstinszenierung.
Mit Beiträgen von Friedrich Kittler, Peter Sloterdijk, Bazon Brock, Horst Bredekamp, Hans Belting
Inhalt
Pressemeldungen
, 12.11.2010
Zu den originellsten Volten dieses Buchs gehört nämlich eine aus der Praxis des Medienunternehmers, speziell aus begangenen Fehlern gewonnene Einsicht, die wiederum Theorie bildend und anschlussfähig für aktuelle Mediendiskurse ist.
, 10.11.2010
Lesen Sie hier den Bericht der Badischen Zeitung.
, 11.11.2010
Es ist ein schönes, reich und gescheit illustriertes Buch geworden. Man liest den Kunstpublizisten Burda schnell, und man liest ihn gern, liest seine Gespräche mit Kittler, Sloterdijk, Brock, Bredekamp, Belting und Ullrich nicht ohne Gewinn [...].
Lesen Sie hier die vollständige Rezension.
, 09.03.2011
Was bringt den Weltgeist nach vorne? Alexander Kluge hat Hubert Burda zu seinem Band "In medias res" interviewt.
Zum Interview
, 04.03.2011
Zum Interview geht's hier.


