Moriae Encomium oder Das Lob der Torheit (1509), als Kunstwerk betrachtet. Torheit die Triebkraft allen Lebens: unentbehrlich, segensreich, Ursache der Staaten und des Heldentums. Torheit lässt die Welt fortbestehen. In der Torheit bündelt sich alle Lebensenergie. Mangelnde Torheit macht lebensuntauglich. Selbstliebe ist unerlässlich. Schein geht vor Wahrheit. Die Wissenschaft eine Geißel. Satire auf alle geistlichen Berufe. – Zwei Themen vermischen sich in dem Werk. – Die höchste Torheit: Ekstase. – Die Moria als Scherz anzusehen. – Toren und Narren. – Erasmus spricht geringschätzig über das Werk. Dessen Wert.

In: Biografische Schriften
Author: Johan Huizinga

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Biografische Schriften

"Erasmus" und "Jan Veth. Sein Leben und Schaffen". Aus dem Niederländischen von Annette Wunschel

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