Dank

In: Wilde Soziologie
Author: Eva Johach
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Dank

Dieses Buch stellt die überarbeitete Fassung meiner Habilitationsschrift dar, die im Juli 2016 als Habilitation im Fach Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin angenommen wurde. Die Arbeit konnte von vielen inspirierenden Orten profitieren, deren Geist sie in sich aufgenommen hat und entstand im Wesentlichen im Dreieck Berlin – Zürich – Konstanz. Ihre Konturen gewonnen hat sie vor allem im wunderbar inspirierenden Kontext des Berliner DFG-Graduiertenkollegs »Geschlecht als Wissenskategorie«. Den Kollegiati*innen gilt mein großer Dank für ihre Neugier, ihre Begeisterungsfähigkeit und kollegiale Kritik und viele spannende Querbezüge und intellektuelle Abenteuer. Der Leitung und den tragenden Wissenschaftler*innen des Graduiertenkollegs, allen voran Christina von Braun, Claudia Bruns, Volker Hess und Inge Stephan sei für ihr Engagement, ihre Expertise, die Gestaltungsmöglichkeiten sowie für etliche fruchtbare gemeinsame Tagungen und Retreats sehr gedankt.

Der anschließende Aufenthalt am Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum in Trier (2009) sowie ein zweijähriges DFG-Forschungsstipendium 2010-2012 an der ETH Zürich ermöglichten die weitere Entwicklung des Projekts. Michael Hagner und dem disziplinär vielfältigen Team von Wissenschaftler*innen am Lehrstuhl für Wissenschaftsforschung der ETH gilt mein Dank für eine produktive Zeit und vielfältigen Austausch. Im Anschluss an die Zeit in Zürich erhielt ich eine Einladung ans Kulturwissenschaftliche Kolleg in Konstanz. Die einzigartigen Forschungsbedingungen an diesem wunderbaren Ort haben mir die nötige Konzentration verschafft und damit sehr zum Gelingen des Projekts beigetragen. Noch nirgendwo habe ich eine derart tatkräftige institutionelle Unterstützung erfahren. Namentlich Christopher Möllmann und Rudolf Schlögl bin ich zu großem Dank verpflichtet, ebenso Bernhard Kleeberg, der mich dem Kulturwissenschaftlichen Kolleg als Fellow vorgeschlagen hat. Auch dass aus dem Projekt schließlich ein Buch wurde, verdankt sich zu großen Teilen den idealen Arbeitsbedingungen an der Konstanzer Universität.

Im Frühjahr 2014 konnte ich an meine Alma Mater zurückkehren, um dort eine Vertretungsprofessur für Kulturgeschichte wahrzunehmen. Im Anschluss an ein intensives und aufregendes Semester wurde die Arbeit an der Humboldt Universität eingereicht. Dem Kollegium des Instituts für Kulturwissenschaft und den Mitgliedern der Habilitationskommission danke ich herzlich für die Übernahme der damit verbundenen Aufgaben. Mein ganz besonderer Dank gilt meinen beiden Gutachterinnen, Claudia Bruns und Eva Horn, die die Arbeit in ihrer Abgabefassung einer gründlichen Lektüre unterzogen haben und von deren konstruktiven und kritischen Hinweisen ich für die Erstellung der Druckfassung sehr profitiert habe.

Anregungen, Impulse und Ermutigung, die mich über die lange Zeit getragen haben, kamen von vielen Seiten. Mein Dank geht an alle, die meinem Projekt mit Interesse begegnet sind und mich immer wieder dazu angespornt haben, das Potenzial des Themas auszuschöpfen. Eva Horn und Lukas Marco Gisi, Anne von der Heiden und Josef Vogl, Michael Gamper, Roland Borgards, Urs Stäheli, Niels Werber, Rudolf Schlögl, Jan Marco Sawilla und Isabelle Schürch, Georg Toepfer, Martin Doll und Oliver Kohns sowie Christina Wessely verdanke ich die Einladung zu inspirierenden Workshops und Konferenzen, die mir erlaubt haben, Teile der Arbeit zur Diskussion zu stellen. Ingrid Kleeberg bin ich tief verbunden und dankbar für ihre Freundschaft, für etliche großartige Gespräche und das gemeinsame Abtauchen ins Unbewusste der Romantik. Stefanie Rosenmüller hat mich über die Jahre freundschaftlich begleitet und immer wieder ermutigt. An den gemeinsam mit ihr veranstalteten Workshop zum Thema »Kollektivkörper in interdisziplinärer Perspektive« aus der absoluten Frühphase des Projekts denke ich gern zurück. Peter Geble möchte ich für etliche inspirierende Gespräche über diagonale Wissenschaften, kritische Lektüren und insbesondere den Hinweis auf den Termitenroman Adrien Turels danken. Julia Cartarius, Hendrik Adorf, Peter Geble, Tilman Reitz und Christian Wachinger haben mich in verschiedenen Phasen der Arbeit als aufmerksame Lektor*innen unterstützt. Helmut Johach hat mir mit gespitztem Bleistift, viel ideeller Unterstützung und seinen Übersetzungskenntnissen im Altgriechischen und Lateinischen unter die Arme gegriffen. Bei Kerstin Weich bedanke ich mich für eine intensive Lektüre der Einleitung, die mich auf den letzten Metern sehr motiviert hat. Von Herzen danken möchte ich Hendrik Adorf, der wie niemand anders die Tiefenstruktur der Kapitel durchdrungen hat und mir im Prozess der permanenten Perfektibilisierung tat- und diskussionskräftig zur Seite stand.

Im Rückblick bin ich aber auch versucht, nicht nur Menschen, sondern auch konkreten Orten meinen Dank auszusprechen, die einen konstitutiven Beitrag dazu geleistet haben, dass diese Arbeit geschrieben werden konnte. Dies sind neben den Bibliotheken vor allem Cafés, die ich aufgesucht habe, um meine Kapitel und Texte durchzuarbeiten: Das Café Provinz in Berlin und das Stadtkind in Konstanz (deren Namen eigenartig komplementär sind) sowie der Campus Irchel der Universität Zürich haben mich wiederholt davor bewahrt, dass mir am Schreibtisch die Decke auf den Kopf fiel und mich in der Technik der Konzentration in der Zerstreuung geschult. So ist eine der Einsichten dieser Arbeit auch die, dass es mitunter seltsame Formen von Sozialität und Umwelt sind, die ein Projekt wie dieses ermöglichen.

Mein besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung der Arbeit gilt neben der Deutschen Forschungsgemeinschaft dem Konstanzer Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration«, der auch die Publikation durch eine großzügigen Druckkostenzuschuss ermöglicht hat. Für die Aufnahme ins Verlagsprogramm des Wilhelm Fink-Verlags und die angenehme Zusammenarbeit auf dem Weg zur Drucklegung geht mein herzlicher Dank an Henning Siekmann und Uwe Meier.

Konstanz, im Februar 2020 Eva Johach