Danksagung

Das vorliegende Buch wurde im Dezember 2018 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Dissertation im Fach Geschichte der Naturwissenschaften, Medizin und Technik angenommen und im Mai 2019 verteidigt. Für die Drucklegung wurde das Manuskript kürzend überarbeitet. Diese Monographie über die ersten Werke junger Forscher und ihr Bestreben, sich gegenüber der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu beweisen, weist einige Parallelen zu dem Inhalt auf, den sie bespricht, auch wenn bei ihrer Erstellung signifikant weniger Frösche ihr Leben ließen. Vor allem aber hätte sie in dieser Form nicht ohne die Unterstützung und Förderung zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen können. Die vielen Facetten, die diese Arbeit zu beleuchten versucht, konnten sich mir nur durch das Fachwissen, die Hinweise und die kritische Evaluation jener erschließen, die sich bereits intensiv mit diesen Themen beschäftigt haben. Sie teilten ihr Wissen großzügig mit mir und standen mir mit konstruktivem Feedback zur Seite, was nicht nur diese Arbeit, sondern auch mein Verständnis der Naturwissenschaften um 1800 allgemein ungemein bereichert und in eine, wie ich glaube, sehr fruchtbare Richtung geführt hat.

Als Teil der ersten Kohorte des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs „Modell Romantik. Variation – Reichweite – Aktualität“ boten mir die Seminare, Workshops und Diskussionen mit den anderen Mitgliedern die wertvolle Möglichkeit zu Austausch und Reflexion. Darüber hinaus waren mir das Ernst-Haeckel-Haus und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer eine Anlaufstelle in wissenschaftshistorischen Belangen. Ihnen allen gilt mein Dank, insbesondere Mareike Timm und Johannes Hellrich für viele Stunden anregender Diskussion, häufig auch weit über die üblichen Bürozeiten hinaus.

Bei der Ergründung des britischen Galvanismusdiskurses unterstützten mich während meines Forschungsaufenthaltes in London und Edinburgh besonders Frank James von der Royal Institution/UCL London und Aileen Fyfe von der University of St Andrews, deren Expertise und Gastlichkeit unschätzbar wertvoll für mich waren und das Ende dieses Projektes überdauern. Ich danke ihnen herzlich dafür, mir sowohl die historische als auch die gegenwärtige britische Wissenschaftskultur näher gebracht zu haben.

Schließlich wäre diese Arbeit nicht zu Stande gekommen ohne die Betreuung durch Stefan Matuschek, Kristian Köchy und Rudolf Seising. Sie haben mir durch alle bürokratischen Komplikationen hindurch mit Rat und Tat geholfen und mir die Freiheit eingeräumt, diese Arbeit selbst zu gestalten und, als es notwendig wurde, umzugestalten. Ihnen und all den anderen Kolleginnen und Kollegen, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren sowie Archivarinnen und Archivaren, die ich hier nur pauschal erwähnen kann, danke ich sehr. Ohne sie wäre dieses Buch so nicht entstanden.

Darüber hinaus erhielt ich neben allem wissenschaftlichen Beistand auch großzügige finanzielle Förderung, die maßgeblich dazu beitrug, dass diese Arbeit so entstehen konnte. Als Mitglied des Graduiertenkollegs war nicht nur meine Anstellung an der Universität gesichert, das Kolleg hat mir außerdem Forschungsreisen und Tagungsteilnahmen finanziert, sodass ich meine Forschung von anderen evaluieren lassen und mein Wissen vertiefen konnte. Die Ernst-Abbe-Stiftung Jena ermöglichte mir außerdem durch ein großzügiges Stipendium den Forschungsaufenthalt in Schottland. Schließlich finanzierte die DFG den Druck dieses Werkes. Beiden Einrichtungen bin ich zu großem Dank verpflichtet.

Die epistemische Gelehrtheit, die aus diesen Zeilen spricht, ist keine rhetorische Strategie, sondern Ausdruck dafür, dass sich das vorliegende Werk nicht nur auf die Arbeit eines einzelnen gründet, sondern Resultat seiner Forschung inmitten der wissenschaftlichen Gemeinschaft, genauer: Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden, ist.

Den Haag, 15. Juli 2020