Dieser Text ist eine leicht überarbeitete und aktualisierte Version meiner Dissertation, die im Oktober 2015 von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel zur Promotion angenommen wurde. Ihr Gegenstand spiegelt einen Bereich innerhalb der Gegenwartskunst wider, der insbesondere in den 1990er und frühen Nullerjahren stark repräsentiert war: die intensive Auseinandersetzung mit der zeitlichen und der geschichtlichen Ebene technischer Bilder. Mit der heutigen Fokussierung auf andere Bereiche wie zum Beispiel die Performancekunst und mit dem Wiedererstarken von Skulptur und Malerei ist die Medienkunst ein wenig aus dem Fokus geraten. Ihre Reflexionen auf die Medien Fotografie, Film, Video und das projizierte Bild allgemein zeigen, so scheint es, einen spezifisch zeithistorischen Zugang zur Welt, der mit der Verbreitung digitaler Bilder eine selbstreflexive Tendenz entwickelte.