Autorinnen und Autoren

In: Ästhetik und Politik der Zerstreuung
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Autorinnen und Autoren

Deniz Bayrak

studierte Germanistik, Anglistik/Amerikanistik sowie Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Dortmund, wo sie derzeit auch arbeitet. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Literatur/Film und Interkulturalität bzw. Flucht. Ihre Publikationen umfassen unter anderem Beiträge zur spatial theory sowie zu Werken türkisch-deutscher AutorInnen und RegisseurInnen.

Frank Becker

ist Inhaber des Lehrstuhls für Neue und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der politischen Kultur, intellectual history, Nationalismus und Krieg, koloniale Gesellschaften, Theorie- und Methodenfragen. Neuere Publikationen (Auswahl): (Mithrsg.) Die Ungewissheit des Zukünftigen. Kontingenz in der Geschichte, Frankfurt am Main und New York: Campus 2016; (Mithrsg.) Liebesgeschichte(n). Identität und Diversität vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Frankfurt am Main und New York: Campus 2019; (Mithrsg.) Die Verortung der Bundesrepublik. Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945, Bielefeld: Transcript 2020; (Mithrsg.) Die Grenzen des Sag- und Zeigbaren – Humor im Bild von 1900 bis heute, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2020.

Willi Benning

Professor für deutsche Literatur am Fachbereich für Deutsche Sprache und Literatur der Universität Athen. Langjährige Leitung des Fachbereichs. In den letzten Jahren internationale Preise für wissenschaftliche und didaktische Leistungen. Forschungsschwerpunkte: Diskursanalyse, Psychoanalyse, Kollektivsymbolik, Komparatistik, Medialität, Übersetzungstheorie. Bücher über Kollektiv-Symbolik, Thomas Mann, Heinrich von Kleist, Literaturtheorie, Literatur und Mentalität. In den letzten Jahren verfasst er vornehmlich poetische Texte.

Karin Bruns

seit 2003 Professorin für Medientheorien an der Kunstuniversität Linz mit Forschungsschwerpunkten zu Theorien digitaler Medien, Kulturen des Gerüchts im World Wide Web, Gender und Medien, Kinogeschichte und anderem mehr. Ihren Beitrag „Alphafrauen im Mediendiskurs“ konnte sie nicht mehr beenden. Sie ist am 7. 10. 2016 in Linz gestorben.

Bernd Essmann

wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Amerikanistik der Fakultät Kulturwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund mit den Forschungsschwerpunkten Populärkulturen (insbesondere Musik und Fernsehserien), Mobilität, (städtische) Räume sowie Culture and Technology.

Peter Friedrich

wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft (Germanistik) der Universität Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Masse-und-Macht-Forschung, Literatur und Interdiskurs, Literatur und Recht, Medientheorie. Zuletzt erschienen: „Narren und Märtyrer. Konformität und Klugheit in Christian Weises Trauerspiel Masaniello“, in: Konformieren. Festschrift für Michael Niehaus, herausgegeben von Jessica Güsken, Christian Lück, Wim Peeters und Peter Risthaus, Heidelberg: Synchron 2019, S. 17–42.

Walter Grünzweig

ist Professor für amerikanische Literatur und Kultur an der Technischen Universität Dortmund mit Schwerpunkt auf dem 19. Jahrhundert und euro-amerikanischen Literatur- und Kulturbeziehungen. Im komparatistischen Bereich interessiert er sich für mitteleuropäische Literatur und Kultur, darunter auch Triest, wo er ein Semester als Gastprofessor lehrte. Im Jahr 2010 erhielt er den Ars Legendi-Preis für exzellente Hochschullehre des Stifter-Verbands und der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz. Seit 2015 ist er Vorsitzender der Bildungskommission der Stadt Dortmund.

Christof Hamann

Schriftsteller und Professor für Literaturwissenschaft/Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Gemeinsam mit Andreas Erb gibt er die Zeitschrift die horen heraus.

Tobias Lachmann

Akademischer Rat auf Zeit an der Fakultät Kulturwissenschaften der Technischen Universität Dortmund. Forschungsschwerpunkte: Literatur und Literaturtheorie des 18. bis 21. Jahrhunderts, Literatur und (Nicht-)Wissen, Kulturwissenschaftlich orientierte Literaturwissenschaft, Diskurstheorie, Praxistheorie, Kulturtechniken.

Helmut Lethen

geboren 1939 in Mönchengladbach, Studium in Bonn, Amsterdam, Promotion 1970 an der FU Berlin in Germanistik, 1977–1995 Hochschuldozent in Utrecht/NL, von 1995–2004 Professur in Rostock. Gastprofessuren in Chicago, Los Angeles, Bloomington und Berkeley. 2007–2016 Leiter des Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Gegenwärtig Gastprofessur an der Kunstuniversität Linz. Monographien: Verhaltenslehren der Kälte (1994), Der Sound der Väter (2006), Suche nach dem Handorakel (2010), Der Schatten des Fotografen (2014), Die Staatsräte (2018), Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug. Erinnerungen (Oktober 2020).

Jürgen Link

geb. 1940, Professor für Literaturwissenschaft (und Diskurstheorie) an der Universität Dortmund (seit 2006 a. D.). Forschungsschwerpunkte (mit zahlreichen Publikationen): struktural-funktionale Interdiskurstheorie; Kollektivsymbolik; Normalismustheorie; literarhistorisch: Lyrik; Hölderlin und die ‚andere Klassik‘; Brecht und die ‚klassische Moderne‘. Einige Titel: Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe, München: Wilhelm Fink 1974 (= UTB 305, 6 Aufl.); (Mithrsg.) kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie, Essen: K-West 1982 ff.; Elementare Literatur und generative Diskursanalyse, München: Wilhelm Fink 1983; (mit Wulf Wülfing, Hrsg.) Nationale Mythen und Symbole, Stuttgart: Klett-Cotta 1991; Versuch über den Normalismus, Opladen: Westdeutscher Verlag 1996; 5. erw. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2013; Hölderlin-Rousseau: Inventive Rückkehr, Opladen: Westdeutscher Verlag 1999; Normale Krisen? Normalismus und die Krise der Gegenwart, Konstanz: Konstanz University Press 2013; Anteil der Kultur an der Versenkung Griechenlands. Von Hölderlins Deutschenschelte zu Schäubles Griechenschelte, Würzburg: Königshausen & Neumann 2016; Normalismus und Antagonismus in der Postmoderne. Krise, New Normal, Populismus, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2018; Roman: Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee. Eine Vorerinnerung, Oberhausen: asso 2008.

Ursula Link-Heer

Professorin (em.) für Romanistik und Komparatistik an der Bergischen Universität Wuppertal. Studium der Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bochum, Salamanca und München. Promotion 1979 in Bochum, Habilitation 1988 in Siegen. Publikationen zu Proust, darunter Prousts „A la recherche du temps perdu“ und die Form der Autobiographie (1988). Mithrsg. von Sammelwerken, darunter zur historiographischen Literatur des Mittelalters (Grundriß der romanischen Literaturen des Mittelalters, Bd. XI), zu Rousseau und Rousseauismus u. a. Aufsätze zu literarischen und psychiatrischen Diskursen, zu Maniera/Manier und Manierismus sowie zu verschiedenen Autoren der Romania.

Claas Morgenroth

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Technischen Universität Dortmund, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur. Studium der Germanistik, germanistischen Sprachwissenschaft und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Geschichte, Kritischen Theorie und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der UC Davis (USA). Aufsätze zum Rückwärtserzählen, zu Lichtenbergs Begriff der Aufzeichnung, zur Kritik der Ökokritik oder zu den Kulturträumen des Kapitalismus. Ausgewählte Veröffentlichungen: Hrsg. mit Matthias Thiele und Martin Stingelin, Die Schreibszene als politische Szene, München: Wilhelm Fink 2012 (= Zur Genealogie des Schreibens 14), Literaturtheorie. Eine Einführung, Paderborn: Wilhelm Fink 2016 (= UTB 4169), in Vorbereitung: Bleistiftliteratur, Paderborn: Wilhelm Fink 2021.

Michael Niehaus

ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik an der Fernuniversität Hagen.

Julian Osthues

war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neuere und neueste Literaturgeschichte sowie Literaturtheorie an der Universität Bremen. Junior-Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst (2017–2019). Publikationen zur Neueren deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Theorien des Postkolonialismus und der Interkulturalität, Intertextualität, Reiseliteratur, Literatur und Erschöpfung.

Elke Reinhardt-Becker

Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Politologie; Promotion 2005 mit einer Arbeit zur Liebessemantik in der Literatur der Romantik und der Neuen Sachlichkeit; wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen. Jüngste Publikationen (Auswahl): (Mithrsg.) Liebesgeschichte(n). Identität und Diversität vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Frankfurt am Main und New York: Campus 2019; „A never ending story? Romantic love in north-american TV series“, in: Sociologia e Politiche Sociali 22 (2019) H. 3, S. 5–24; „Amour, relations amoureuses et femmes dans téléséries nord-américaines“, in: Chiara Piazzesi, Julie Lavigne, Martin Blais, Catherine Lavoie Mongrain (Hrsg.), Intimités et sexualités contemporaines: changements sociaux, transformations des pratiques et des représentations, Montreal, CA 2020.

Sarah Reininghaus

studierte Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Dortmund. Derzeit arbeitet und lehrt sie dort und beschäftigt sich im Rahmen ihrer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Dissertation mit Ikonografien der Shoah. Forschungs- sowie Publikationsschwerpunkte sind neben Aspekten literar- und filmästhetischer Interkulturalität vor allem horrorfilm studies unter besonderer Berücksichtigung von Gender- und Körperlichkeitsaspekten.

Ellen Risholm

ist Professorin mit den Schwerpunkten Neuere deutsche Literatur und Film an der Technischen Universität Dortmund.

Annette Runte

Professorin für Allgemeine und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Studium der Germanistik, Philosophie und Linguistik an den Universitäten Bonn, Bochum und Paris VII. Postdoktorandin am Graduiertenkolleg Kommunikationsformen als Lebensformen (Universität Siegen) von 1988 bis 1991. Gastprofessuren in Hannover, Graz und Rouen. Mitarbeit am Centre de Recherches sur l’Autriche et l’Allemagne von 2004 bis 2008. Ko-Organisation wissenschaftlicher Kolloquien im In- und Ausland. Spezialgebiete: Deutsch- und französischsprachige Literatur, Diskurstheorie, Autobiographik, Psychoanalyse und Geschlechterforschung. Publikationen (Auswahl): Biographische Operationen. Diskurse der Transsexualität, München: Wilhelm Fink 1996; Lesarten der Geschlechterdifferenz. Studien zur Literatur der Moderne, Bielefeld: Aisthesis 2005; Über die Grenze. Zur Kulturpoetik der Geschlechter in Literatur und Kunst, Bielefeld: Transcript 2006; Rhetorik der Geschlechterdifferenz. Von Beauvoir bis Butler. Vorlesungen, Frankfurt am Main u. a.: Peter Lang 2010; (Hrsg.): Literarische ‚Junggesellen-Maschinen‘ und die Ästhetik der Neutralisierung/Machine littéraire, machine célibataire et ‚genre neutre‘ (Dt.-Frz.), Würzburg: Königshausen & Neumann 2011.

Frederik Schreiber / „Schlakks“

M. A. Angewandte Literatur-/Kulturwissenschaften, freischaffender Künstler. Schreibt, spricht, rappt und performt. Aktuelle Veröffentlichung: Indirekte Beleuchtung (Vinyl/CD/MP3). Weitere Aktivitäten als freier Dozent (Themen: „Schreiben.Performen“, „Kultur selber machen“), Leiter von Schreib-/Rapworkshops, Mitbetreiber der Kulturorte „Rekorder“ & „Rekorder II“ und irgendwas dazwischen.

Marianne Schuller

studierte Medizin an der Universität Heidelberg sowie Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin. Promoviert wurde sie in München mit einer Arbeit zum Thema Romanschlüsse in der Romantik. Zum frühromantischen Problem von Universalität und Fragment. Bevor sie als Literaturwissenschaftlerin Rufe an die Philipps-Universität Marburg und die Universität Hamburg erhielt, forschte sie als Assistentin an der Ruhr-Universität Bochum. In den 1980er und 1990er Jahren arbeitete sie überdies als Dramaturgin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Bremer Theater am Goethe-Platz. Gastprofessuren bekleidete sie an der Leuphana Universität Lüneburg, der HafenCity Universität Hamburg, der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, der University of Virginia sowie der Indiana State University in Bloomington, Indiana. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, Wissensgeschichte, Psychoanalyse, die Zusammenhänge von Literatur und Theater sowie die Geschlechterforschung.

Martin Stingelin

Studium der Germanistik und der Geschichtswissenschaften in Basel und Essen. Nach einer SNF-Förderprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Basel (2001–2006) Professor für Neuere deutsche Literatur an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund. Hrsg. der IX. Abteilung der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Friedrich Nietzsche (zus. m. Marie-Luise Haase), „Der handschriftliche Nachlaß ab Frühjahr 1885 in differenzierter Transkription“. Hrsg. der Reihe Zur Genealogie des Schreibens, Paderborn: Wilhelm Fink. Publikationen: „Unsere ganze Philosophie ist Berichtigung des Sprachgebrauchs“. Friedrich Nietzsches Lichtenberg-Rezeption im Spannungsfeld zwischen Sprachkritik (Rhetorik) und historischer Kritik (Genealogie), München: Wilhelm Fink 1996; Das Netzwerk von Deleuze. Immanenz im Internet und auf Video, Berlin: Merve 2000; absolute Foucault, Freiburg im Breisgau: Orange Press 2009; Aufsätze zur Literaturtheorie, zur Literatur- im Verhältnis zur Rechts- und Psychiatriegeschichte, zu Dürrenmatt, Freud, Glauser, Goethe, Kraus, Laederach, Lichtenberg, Nietzsche, Schreber, Wölfli u. a.; Übersetzungen aus dem Englischen (Salman Rushdie, Thomas Pynchon) und Französischen (Mikkel Borch-Jacobsen, Georges Didi-Huberman, Michel Foucault).

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