Autorinnen und Autoren

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Autorinnen und Autoren

Yanik Avila (M.A.) ist Doktorand der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt und promoviert über die Poetologie von Walter Benjamins historiographischem Schreiben. Er war Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs Mediale Historiographien in Weimar/Erfurt/Jena und lebt gegenwärtig in Berlin. Jüngste Publikationen: The History of Production and the Production of History: Benjamin on Natural History and Dialectical Images, in: Nassima Sahraoui/Caroline Sauter (Hg.): Thinking in Constellations. Walter Benjamin in the Humanities, Newcastle-upon-Tyne 2018, S. 105–123; The Pure Act of Recollection. Walter Benjamin and Maurice Blanchot Reading Proust, in: Anthropology and Materialism. A Journal of Social Research, Bd. 1 (2017); Historische Erfahrung. Zum Materialismus profaner Erleuchtung in Walter Benjamins Surrealismus-Lektüre, in: Marc Berdet/Thomas Ebke (Hg.): Anthropologischer Materialismus und Materialismus der Begegnung, Berlin 2014, S. 327–345.

Dr. Christian Ferencz-Flatz ist Forscher in Philosophie am Alexandru Dragomir Institute for Philosophy in Bukarest und Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung am Husserl-Archiv der Universität zu Köln und am Institute for Research in the Humanities, Universität Bukarest. Seine Forschungsschwerpunkte sind Phänomenologie, Philosophie der Geschichte, Filmphänomenologie und Bildtheorie. Zu seinen neueren Publikationen zählen: Sehen Als-ob. Ästhetik und Pragmatik in Husserls Bildlehre (2016); Incursiuni fenomenologice în noul film românesc (2015); Geschichte am Scheideweg. Heidegger und der Surrealismus bei Benjamin (in: Philosophisches Jahrbuch, 122. Jg., Bd. 2, 2015). Er arbeitet zur Zeit an der rumänischen Übersetzung von Benjamins Passagen-Werk.

Dr. Dennis Johannßen ist Visiting Assistant Professor of Foreign Languages and Literatures am Lafayette College in Easton, Pennsylvania. Er erhielt seinen Ph.D. von der Brown University mit einer Dissertation über den Begriff der Philologie bei Benjamin und Adorno. Seine Forschung befasst sich mit dem Zusammenhang von Sprachphilosophie und transgenerationalem Trauma auf den Gebieten der Ästhetik, der kritischen Theorie und der Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Veröffentlichungen in der Zeitschrift für kritische Theorie, Anthropology and Materialism und The German Quarterly. Seine jüngsten Aufsätze widmen sich der Bedeutung von Benjamins Begriff der Verkleinerung für die Literaturforschung und Digital Humanities (Miniaturization. Reading Benjamin in the Digital Age, in: MLN, 133. Jg., H. 3 (2018), S. 637–653) sowie dem Verhältnis zwischen der frühen Frankfurter Schule und der philosophischen Anthropologie (Humanism and Anthropology from Walter Benjamin to Ulrich Sonnemann, in: Werner Bonefeld/Chris O’Kane/Beverley Best (Hg.): The SAGE Handbook of Frankfurt School Critical Theory, London 2018, S. 1252–1269).

Regina Karl (M.A./A.Phil.) studierte Komparatistik und Kunstgeschichte in München, Paris und Berkeley. Zurzeit ist sie Ph.D. Candidate in Germanistik und Film- und Medienwissenschaften an der Yale University. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit dem Auftreten der Hand in der Literatur, in den bildenden Küsten und in Fotografie und Film nach 1900. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe Unbedingte Universitäten und Übersetzerin des Bandes Jean-Claude Milner: Das helle Werk. Lacan – die Wissenschaft – die Philosophie, Wien 2013. Aufsätze zum Verhältnis von Hand und Poetik bei Paul Valéry sowie zu Intermedialität bei Rainer Werner Fassbinder und Jeff Wall sind im Erscheinen.

Dr. Sami Khatib ist Gastwissenschaftler am DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik der Leuphana Universität Lüneburg. Sein laufendes Forschungsprojekt zur Ästhetik des ‚Sinnlich-Übersinnlichen‘ untersucht die ästhetische Dimension und globale Reichweite der Marxschen Entdeckung der Warenform. 2013 veröffentlichte er seine Dissertation „Teleologie ohne Endzweck“. Walter Benjamins Ent-stellung des Messianischen. Jüngste Publikationen: Barbaric Salvage: Benjamin and the Dialectics of Destruction (special Issue on ‚Barbarisms‘), parallax, Bd. 24, H. 2 (2018), S. 135–158; Practice Makes Perfect. On Undoing Bourgeois Pedagogy (special issue on ‚Walter Benjamin, Pedagogy and the Politics of Youth‘), hg. v. Matthew Charles/Howard Eiland, in: boundary 2, Bd. 45, H. 2 (2018), S. 63–86; ‚Sensuous Supra-Sensuous‘. The Aesthetics of Real Abstraction, in: Aesthetic Marx, hg. v. Samir Gandesha/Johan F. Hartle, London 2017, S. 49–72; Where the Past Was, There History Shall Be: Benjamin, Marx, and the ‚Tradition of the Oppressed‘ (special issue on ‚Walter Benjamin: Discontinuous Infinities‘), hg. v. Jan Sieber/Sebastian Truskolaski, in: Anthropology & Materialism. A Journal of Social Research, H. 1 (2017).

Dr. Robert Krause ist derzeit akademischer Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Abteilung Neuere deutsche Literatur), assoziiertes Mitglied der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Mitherausgeber des Jahrbuchs zur Kultur und Literatur der Weimarer Republik (seit 2011). Er war 2012–2013 Postdoc-Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung, 2013–2014 Mitarbeiter am Freiburger Sonderforschungsbereich 1015 Muße und im Herbst 2016 Gastwissenschaftler in Paris im Rahmen eines sozialwissenschaftlich ausgerichteten deutsch-französischen Kooperationsprogramms zum Thema Arbeit (WZB/FMSH). Jüngere Veröffentlichungen: Über einige Utopie-Begriffe bei Walter Benjamin, in: Yearbook for European-Jewish Literature Studies, hg. v. Caspar Battegay, Berlin/New York 2016, S. 27–41; Des situations de repos et de suspens artificiels. Otium et écriture dans la nouvelle d’une ivresse de haschich de Walter Benjamin, in: Recherches & Travaux (2016), hg. v. Thomas Klinkert, S. 131–140; Dandysme. Zu einem Motiv aus Nietzsches Baudelaire-Exzerpten, in: Katharina Grätz/Sebastian Kaufmann (Hg.): Nietzsche als Dichter. Lyrik – Poetologie – Rezeption, Berlin/Boston 2017, S. 401–420; Walter Benjamins Suche nach der ‚Schwelle […], die den Müßiggang von der Muße trennt‘. In: Robert Krause/Tobias Keiling/Heidi Liedke (Hg.): Muße und Moderne, Tübingen 2018, S. 121–141.

Dr. Felix Lenz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Literatur und Medien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er ist als freier Drehbuchlektor und dramaturgischer Berater tätig und arbeitet als Autor, Regisseur und Cutter eigener Kurzspiel- und Experimentalfilme. Zudem stellt er eigene Fotoprojekte aus. Er promovierte 2005 mit einer Arbeit über Montage als Zeitorganisation im Werk Eisensteins. Jüngste Publikationen: Vom Hunger der Augen. Dilemmata in Goethes Schaulust, in: Eva Holling/Frank Schöffel (Hg.): Nebulosa. Figuren des Sozialen, 4. Jg., H. 8 (2015), S. 70–82; Organizing pictures – The Master’s House (1997) and Cinema: A Public Affair (2015). Movies by and about Naum Kleiman, in: Antonio Somaini/Joan Neuberger (Hg.): The Flying Carpet. Studies on Eisenstein and Russian Cinema in Honor of Naum Kleiman, Paris/Mailand 2017, S. 203–213; Vom begehrlichen Suchen zum differenzierten Erzählen: Wim Wenders’ späte US-Spielfilme, in: Jörn Glasenapp (Hg.): Wim Wenders, München 2018, S. 92–110; hg. mit Christine Schramm: Von der Idee zum Medium. Resonanzfelder zwischen Aufklärung und Gegenwart, Paderborn 2019.

Dr. Stefano Marchesoni lehrt Philosophie und Geschichte an einem Gymnasium in Mailand. Er hat in Berlin und Trento mit einer Cotutelle promoviert und ist Mitglied der Forschungsgruppe OT/Orbis Tertius an der Università degli Studi di Milano-Bicocca. Jüngere Publikationen: Walter Benjamins Konzept des Eingedenkens. Über Genese und Semantik einer Denkfigur, Berlin 2016; (Hg.): Walter Benjamin/Ernst Bloch, Ricordare il futuro. Scritti sull’Eingedenken, Mailand 2017; Dell’inappropriabile. Agamben e la deposizione del soggetto, in: Jole Orsenigo (Hg.): Figure del soggetto, Mailand 2017, S. 115–129; Walter Benjamin e l’interruzione del mito, in: Fulvio Carmagnola (Hg.), Il mito profanato, Mailand 2017, S. 221–245; Die Angel der kleinen Pforte: Walter Benjamins Konzept des Eingedenkens und seine Bedeutung für die humanities, in: Madeleine Kasten/Rico Sneller/Gerard Visser (Hg.): Benjamin’s Figures. Dialogues on the Vocation of the Humanities, Nordhausen 2018, S. 137–157. Zuletzt hat er auch zahlreiche Beiträge zum ersten italienischen Benjamin-Wörterbuch verfasst: Andrea Pinotti (Hg.): Costellazioni. Le parole di Walter Benjamin, Turin 2018.

Ursula Marx (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Walter Benjamin Archiv, Berlin, und Herausgeberin von Band 4 (Goethes Wahlverwandtschaften) der kritischen Edition Walter Benjamin. Werke und Nachlaß. Zuvor studierte sie Literaturwissenschaft, Anglistik und Theaterwissenschaft in Marburg an der Lahn und Berlin. Jüngste Publikationen: Zarteste Quartiere. Walter Benjamins Notizbücher. Mit einem Blick in das Jerusalemer Pergamentheft, in: Yearbook for European Jewish Literature Studies (mit Erdmut Wizisla), Berlin 2019, in Bearbeitung; Von Gästen und Vandalen. Eine Typologie des Wohnens, in: Erdmut Wizisla (Hg.): Benjamin und Brecht. Denken in Extremen, Berlin 2017, S. 48–61; Walter Benjamins Archive. Bilder, Texte, Zeichen (als Mitherausgeberin), Frankfurt am Main 2006.

Martin Mettin (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG- Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der dortigen Adorno-Forschungsstelle. Er studierte Philosophie sowie Sozial- und Rechtswissenschaften zunächst in Leipzig und schloss 2013 seinen Master in Philosophie an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu Walter Benjamin ab. Seit 2014 promoviert er zur Kritischen Theorie des Hörens im Werk Ulrich Sonnemanns. Zu seinen jüngsten Publikationen gehören: Ins Blaue. Derek Jarmans Blue als Kunstwerk im Zeitalter der fortgeschrittenen Kulturindustrie, in: Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie, Bd. 3/2, S. 279–299 (2016); Die Geburt des Unmenschen aus dem Schlaf der Sprache. Ulrich Sonnemanns Negative Anthropologie als Sprachkritik, in: Jahrbuch für Philosophische Anthropologie, S. 173–189 (2016); Musikalische Aphorismen. Zu Adornos ‚Sechs Bagatellen für Singstimme und Klavier op. 6‘, in: Gabriele Geml/Han-Gyeol Lie (Hg.): ‚Durchaus rhapsodisch‘. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk, Stuttgart 2017, S. 73–92 (zusammen mit Mario C. Schmidt). 2019 erscheint seine Monographie Echo im Sprachwald. Figuren dialektischen Hörens bei Walter Benjamin im Neofelis-Verlag Berlin.

Dr. Jessica Nitsche ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn, wo sie 2018 die Professur für Medientheorie und Medienkultur vertreten hat. Zuvor war sie Postdoc-Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung und Research Fellow der Stiftung imai (inter media art institute). Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Goethe-Universität Frankfurt am Main, von 2004 bis 2007 war sie ebendort Stipendiatin innerhalb des DFG-Graduiertenkollegs Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung. Zahlreiche Publikationen zu Benjamin, insbesondere mit Bezug auf die Medien und die Künste, beispielsweise: Walter Benjamins Gebrauch der Fotografie, Berlin 2010 und: Filmkunst. Wie Benjamin den Film denkt, in: Walter Benjamin und das Kino, hg. v. Christian Schulte u.a., Wien 2018, S. 30–59. Darüber hinaus diverse Herausgaben, unter anderem Burkhardt Lindner: Studien zu Benjamin (mit Nadine Werner), Berlin 2016 und Mit dem Tod tanzen. Tod und Totentanz im Film, Berlin 2015.

Dr. Alexandra Richter lehrt an der Universität Rouen (Frankreich). Zurzeit forscht sie mit einem Humboldt-Stipendium am Walter Benjamin Archiv in Berlin. Sie hat an der Sorbonne in Paris zu Goethes Verhältnis zur Philosophie promoviert (La pensée en archipel. Goethe face à la philosophie) und einen Band mit der Transkription sämtlicher Anstreichungen in Paul Celans philosophischer Bibliothek herausgegeben (La bibliothèque philosophique. Die philosophische Biblitohek, Paris 2004). Der Schwerpunkt ihrer Forschung ist das Verhältnis von Dichten und Denken, Literatur und Philosophie, aber auch Übersetzungstheorie. Sie hat Walter Benjamin (Benjamin sur Kafka, Romantisme et critique de la civilisation, Le concept de critique esthétique dans le romantisme allemand) und Theodor W. Adorno (Contribution à une métacritique de la theorie de la connaissance) ins Französische übersetzt sowie zahlreiche Artikel zu Goethe, Celan und Benjamin veröffentlicht.

Dr. Georgios Sagriotis ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Osnabrück und Herausgeber der griechischen Benjamin-Ausgabe. Zuvor studierte er Soziologie an der Panteion-Universität Athen, wo er mit einer Dissertation über Thomas Hobbes promovierte. Nach einem dreijährigen Postdoc-Aufenthalt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main war er Young Fellow der Kolleg-Forschergruppe Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik an der WWU Münster sowie Visiting Scholar an der Brown University. Jüngste Publikationen: Autonomie und Engagement, Athen, 2017 (in griechischer Sprache); Die zweite transzendentale Potenz der Freiheit (Athen, im Erscheinen, in griechischer Sprache).

Dr. des. Nassima Sahraoui ist eine Philosophin aus Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Politischen Theorie, an den Schnittstellen zwischen Philosophie und Literatur, in der Philosophie der Geschichte und Geschichte der Philosophie, der Kritischen Theorie und Dekonstruktion und bei Autoren wie Hannah Arendt, Walter Benjamin, Jacques Derrida und Martin Heidegger. Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied zweier internationaler Workshop-Reihen (Violence in Literature and Philosophy und Walter Benjamins Philosophie). Zu Benjamin sind zuletzt erschienen: Thinking in Constellations. Walter Benjamin in the Humanities (hg. m. C. Sauter), Newcastle-upon-Tyne 2018; A Crystal of Time. (Political) Reflections Towards a History of the Now, in: Anthropology & Materialism. A Journal of Social Research (2017); Geschichtsphilologie der Lumpensprache: Erzählung und Methode bei Walter Benjamin, in: Luisa Banki/Michael Scheffel (Hg.): Lektüren. Positionen zeitgenössischer Philologie, Trier 2017 und: The Flâneur and Socio-Economic Critique, in: Madeleine Kasten/Rico Sneller/Gerhard Visser (Hg.): Benjamin’s Figures. Dialogues on the Vocation of Humanities, Nordhausen 2018. Derzeit bereitet sie die Publikation ihres Buches zur Dekonstruktion des Begriffs der Potentialität (dynamis) vor und arbeitet an einem neuen Projekt zu Formen und Figuren des Widerstandes.

Dr. Caroline Sauter lehrt am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie ist Autorin einer Monographie über Walter Benjamins Übersetzungstheorie und -praxis (Die virtuelle Interlinearversion, Heidelberg 2014) und Mitherausgeberin des Bandes Thinking in Constellations: Walter Benjamin in the Humanities (mit Nassima Sahraoui), Newcastle-upon-Tyne 2018. Neben Walter Benjamin liegt der Schwerpunkt ihrer Forschung am Schnittpunkt von Literatur und Theologie, auf Rhetoriken und Theorien der Liebe, Übersetzungs- und Literaturtheorie sowie deutsch-jüdischem Sprachdenken. Diverse Herausgaben (Allegorien des Liebens, mit Karin Peters, Würzburg 2014; Das Heilige (in) der Moderne, hg. mit Héctor Canal/Maik Neumann/H.-J. Schott, Bielefeld 2013; Kommentar und Säkularisierung in der Moderne, mit Yael Almog u. Daniel Weidner, Paderborn 2017) und zahlreiche Aufsatzpublikationen zu Autoren wie Gershom Scholem, Umberto Eco, J. W. Goethe, Vladimir Nabokov, Albert Cohen u.a.

Dr. Tom Vandeputte ist Research Fellow am Institute for Cultural Inquiry (ICI) Berlin und Dozent für Kontinentalphilosophie und Kritische Theorie am Sandberg Institut Amsterdam, wo er zugleich das Critical Studies Department leitet. Promoviert wurde er am Goldsmiths College der Universität London, in Angliederung an das Centre for Philosophy and Critical Thought. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorien der Sprache und Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere in Beziehung zum politischen Denken. Verschiedene Veröffentlichungen zu Benjamins Schriften über die Philologie, das Lesen und das Interpretieren. Jüngste Publikationen: Constellation and Configuration: Language and Reading in Benjamin’s Epistemo-Critical Prologue, in: Caroline Sauter/Nassima Sahraoui (Hg.): Thinking in Constellations: Walter Benjamin and the Humanities, Newcastle-upon-Tyne 2018, S. 83–102 und: Verwandlungsgeschichte: Benjamin’s Letter on Philology, in: Christiane Frey u.a. (Hg.): Philological Time(s) (erscheint 2019). Aktuell arbeitet er an einer Studie über die Verbindung von Sprache, Gerechtigkeit und historischer Zeit in Benjamins Arbeiten über Karl Kraus.

Dr. Vanessa Vidal Mayor ist Juniorprofessorin für Ästhetik und Philosophie der Künste an der Philosophischen Fakultät der Universität Valencia. Sie studierte Philosophie in Valencia und Mainz. Sie forschte seit 2008 für ihre Dissertation im Adorno-Archiv in Berlin und erhielt 2016 den Doktortitel in Philosophie mit internationaler Auszeichnung für ihre Dissertation über den Begriff der Deutung und die Einflüsse von Lukács, Benjamin und Hegel in der Philosophie des jungen Adorno. Zu ihren jüngsten Publikationen gehören: Dichtung und dialektische Bilder in den Kierkegaard-Büchern Adornos, in: Martin Endres/Axel Pichler/Claus Zittel (Hg.): Text/Kritik: Nietzsche und Adorno, Berlin/London 2017, S. 207–230; Jenseits von Philosophischer Anthropologie und Kritischer Theorie: Diesseits von Theodor W. Adornos Idee naturgeschichtlicher Deutung, in: Thomas Ebke/Sebastian Edinger/Frank Müller/Roman Yos (Hg.): Jahrbuch für Philosophische Anthropologie, Berlin/London 2016, S. 133–144; darüber hinaus mehrere Aufsätze über Adorno und Nietzsche in den Sonderbänden Nietzscheforschung im Akademie Verlag.

Dr. Nadine Werner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Walter Benjamin Archiv und Mitherausgeberin von Band 11 (Berliner Chronik/Berliner Kindheit um neunzehnhundert) der kritischen Edition Walter Benjamin. Werke und Nachlaß. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitete dort an dem DFG-Projekt Transformationen psychoanalytischer Konzepte: Benjamin-Freud. Jüngste Publikationen: Benjamins „Bratapfel“. Einblicke in die Arbeit an der Berliner Kindheit um neunzehnhundert, in: Sinn und Form, H. 6 (2018), S. 851–854; Armut als erfüllter Kindheitswunsch? Bruch und Kontinuität in Walter Benjamins Kindheitserinnerungen, in: Reicher Geist, armes Leben. Das Bild des armen Schriftstellers in Geschichte, Kunst und Literatur, hg. v. Sophia Ebert/Frank Jacob, Würzburg 2019 (im Erscheinen); Archäologien des Erinnerns. Sigmund Freund in Walter Benjamins ,Berliner Kindheit‘, Göttingen 2015; „Denn im Glück erstrebt alles irdische seinen Untergang“: Mit Walter Benjamin dem Glück auf der Spur, in: Germanistik in Ireland, Bd. 10 (2015), S. 49–61. Darüber hinaus die Herausgaben: Burkhardt Lindner: Studien zu Benjamin (mit Jessica Nitsche), Berlin 2016 und Populärkultur, Massenmedien, Avantgarde 1919–1933 (mit Jessica Nitsche), München 2012.

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Walter Benjamin und seine Quellen