Autorinnen und Autoren des Bandes

In: Kulturtechnik Malen
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Autorinnen und Autoren des Bandes

Martin Beck, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kulturwissenschaften/Designtheorie an der UdK Berlin, sowie im DFG-Projekt Warum und mit welcher Berechtigung ist Kant Euklidianer? an der FU Berlin. Seine Forschungsinteressen sind Ästhetik, Phänomenologie, Bild-, Medien- und Verkörperungsphilosophie, Theorien des Digitalen, Theorien des Designs, klassische deutsche Philosophie (insbesondere Kant und Hegel), Philosophie der Mathematik. Veröffentlichungen u.a. „Die objektive Seite des Unvorhergesehenen. Diagrammatische Konstruktion in Kants Mathematiktheorie und Adornos Ästhetik“, in: Figurationen, 01/2016, Sonderheft Visuelles Denken, 73-92. (Mhg.) Präsentifizieren. Zeigen zwischen Körper, Bild und Sprache, Diaphanes: Berlin 2014. Autor und Kurator im Kunstfeld, zuletzt (Co-Kurator): ‚fühle meinen körper sich von meinem körper entfernen‘. Pubertät als Zustand gegenwärtiger Kultur (Kunstverein Heidelberg, Dez. 2016-Feb. 2017), darin selbst vertreten mit Postanthropologische Habitate I u. II, love knows no concept of dimension (digitales Bildarchiv) und Otherkin, Digitalisierung, Pubertät. Drei Skizzen zu Krisen der Verkörperung (Essay).

Johannes Bilstein, Professor (i. R.) für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Anthropologie, Ästhetische Bildung, Imaginationsgeschichte der Erziehung. Publikationen u.a.: Die Schule der Liebenden, in: J. Bilstein, R. Uhle (Hg.): Liebe: Zur Anthropologie einer Grundbedingung pädagogischen Handelns; Zur metaphorischen Potenz der Kunst, in: J. Bilstein (Hg.): Die Künste als Metaphern (2011); Was bewirkt ästhetische Bildung? In: J. Bilstein, S. Neysters (Hg.): Kinder entdecken Kunst: Kulturelle Bildung im Elementarbereich (2013); Die Tiere des orbis pictus, in: J. Bilstein und K. Westphal (Hrsg.): Tiere – Pädagogisch-anthropologische Reflexionen (2018).

Claudia Brittenham ist Associate Professor für Kunstgeschichte an der Universität von Chicago. Fellow des National Endowment of the Humanities, dem Franke Institute of Humanities, der Universität von Chicago, dem American Council of Learned Societies und der University of Michigan Society of Fellows. Forschungsgebiete: Mesoamerikanische Kunst und Architektur, Farbe, materielle Kultur, Politik des Stils. Veröffentlichungen: The Murals of Cacaxtla: The Power of Painting in Ancient Central Mexico (2015). The Spectacle of the Late Maya Court: Reflections on the Murals of Bonampak (2013, zusammen mit Mary Miller). Veiled Brightness: A History of Ancient Maya Color (2009, zusammen mit Stephen Houston et al.).

Georges Didi-Huberman, Directeur d‘études an der EHESS, Gastprofessuren u. a. in Berkeley, der University of Tokyo, der FU Berlin. Kuratorentätigkeiten u. a. am Centre Pompidou (1997) und am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (2010). Autor u. a. von: Fra Angelico. Unähnlichkeit und Figuration (1995), Die leibhaftige Malerei (2002), Bilder trotz allem (2007), Remontagen der erlittenen Zeit. Das Auge der Geschichte 2 (2014).

Marc Groenen, Université Libre de Bruxelles, Faculté de Philosophie et Sciences sociales; Forschungsschwerpunkt: prähistorische Malerei und Archäologie; Publikationen u. a.: Ombre et lumière dans l’art des grottes (1997); Expressions esthétiques et comportements techniques au Paléolithique – Aesthetic expressions and technical behaviours in the Palaeolithic Age (2013); Style, techniques et expression graphique dans l’art sur paroi rocheuse – Style, techniques and graphic expression in rock art (2016).

François Jullien, Professor für Ästhetik und klassische chinesische Philosophie an der Universität Paris VII, Inhaber des Lehrstuhls für Alterität am Collège d‘études mondiales de la Fondation de la maison des sciences de l‘homme. Ehemaliger Direktor des Institut Marcel Granet sowie des Institut de la pensée contemporaine. Julliens Veröffentlichungen widmen sich insbesondere dem chinesischen im Vergleich zum europäischen Denken. Publikationen u. a.: Über das Fade – eine Eloge (1999), Umweg und Zugang (2000), Das große Bild hat keine Form (2005).

Yacouba Konaté, Kurator, Kunstkritiker und Professor für Philosophie an der Universität Cocody in Abidjan, Gastprofessuren u. a. an der EHESS, Frankreich, Laval University, Kanada; Künstlerischer Direktor der Dakar Biennale (2006). Publikationen u. a.: Sacrifices dans la ville. Le citadin chez le devin (1990); Le sculpteur aux mains nues (mit Christian Lattier, 1993); La Biennale de Dakar. Pour une esthétique de la création africaine contemporaine. Tête à tête avec Adorno (2009). Kuratorentätigkeiten u. a.: „Africa, Assume Art Position!“ (Mailand 2011); AfriqueEurope: Reves croises“ (Brüssel 2007); Abidjan International Exhibition of Visual Arts (2001).

Sybille Krämer ist Professorin für Philosophie an der Freien Universität Berlin und hatte Gastprofessuren an Universitäten in Tokyo, Wien, Graz, Zürich, Luzern inne; die Universität Linköping/Schweden verlieh ihr die Ehrenpromotion. Sie war Mitglied des Wissenschaftsrates sowie des European Research Council (Brüssel) und war Mitglied im Senat und Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft, permanent fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin sowie Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs ‚Schriftbildlichkeit‘. Fellowships führten sie ans IFK Wien (2010), IKKM Weimar (2012) sowie an die Kollegforschergruppe ‚Computersimulation‘ nach Lüneburg (2014). Ihre Forschungsgebiete sind Theorie des Geistes, Erkenntnistheorie, Philosophie des Rationalismus, Philosophie der Sprache und des Bildes, Medienphilosophie und -theorie. Schriften wurden ins Englische, Französische, Italienische, Ungarische, Tschechische, sowie ins Japanische und Chinesische übersetzt. Jüngste Monographie: Figuration, Anschauung, Erkenntnis. Grundlinien einer Diagrammatologie, Berlin (Suhrkamp) 2016.

Meret Kupczyk, derzeit Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Kulturtechnik Malen an der Kunstakademie Düsseldor. Sie studierte Philosophie an den Universitäten zu Köln und Düsseldorf sowie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, lehrte 2016 ebenda und ist freiberuflich als Malerin tätig. Veröffentlichung als Übersetzerin: Georges Didi-Huberman: Experimentieren, um zu sehen, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (2012), Dissertationsschrift: Spuren des Unsichtbaren. Zu Merleau-Pontys Philosophie der Malerei (in Arbeit).

Dieter Mersch, seit 2013 Professor für Ästhetik und Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Leiter des dortigen Instituts für Theorie, mit Gastprofessuren u. a. in Sao Paolo, Wien und Potsdam. Sprecher des DFG Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens. Publikationen u. a.: Logik des Bildlichen. Zur Kritik ikonischer Vernunft (2009); Sichtbarmachen. Praktiken visuellen Denkens (2014); Epistemologien des Ästhetischen. Artistische Praktiken der Künste (2015).

Fred Myers ist Silver Professor für Anthropologie an der New York University. Forschungsgebiete: Indigene Völker und Politik, die Anthropologie der Kunst und zeitgenössische Kunstwelten, Aboriginal Australia, die Produktion und Zirkulation von Kultur in Identität und Persönlichkeitsstatus, Austauschtheorie und materielle Kultur. Publikationen: Pintupi Country, Pintupi Self: Sentiment, Place and Politics among Western Desert Aborigines (1986), Painting Culture: The Making of an Aboriginal High Art (2002). Als Herausgeber: The Traffic in Culture: Refiguring Anthropology and Art (1995, zusammen mit George Marcus) und The Empire of Things (2001).

Isabelle Nové, Kunsthistorikerin M. A.; arbeitet für den Landesverband der Museen zu Berlin, zuvor am Excellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Humboldt Universität Berlin. Ihr Forschungsinteresse gilt dem sichtbaren Farbauftrag in der Ölmalerei, wobei sie sowohl kulturhistorische als auch technische und vom Material ausgehende Einflüsse auf die Bildoberfläche untersucht. In ihrer Promotion beleuchtet sie die Bezugnahme von Künstlern auf ihre Vorgänger aus dieser Perspektive. Vorträge und Veröffentlichungen u.a.: „Feeling the Techniques of the Past“, in: Expression and Sensibility. Art Technological Sources and the Rise of Modernism, hg. von Christoph Krekel / Joyce H. Townsend / Jo Kirby / Sigrid Eyb-Green / Kathrin Pilz. London 2018, S. 1-8; „Spur des Pinsels – Spur der Arbeit“, Technische Universität Berlin 2017; „Der Fechter mit dem Pinsel“. Die wechselhafte Rezeptionsgeschichte der Werke von Frans Hals, Universität Heidelberg 2014.

Valeska von Rosen, Professorin für neuzeitliche Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, seit 2012 Mitglied der Academia Europaea. Forschungsschwerpunkt zur Poiesis-Debatte in der italienischen Malerei der frühen Neuzeit. Autorin u. a. von: Der Künstler als Kunstwerk. Selbstbildnisse vom Mittelalter bis zur Gegenwart (2005); Caravaggio und die Grenzen des Darstellbaren: Ambiguität, Ironie und Performativität in der Malerei um 1600 (2009); Giovanni Pietro Bellori. Die Vita des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (im Druck).

Ludger Schwarte, Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf, Gastdozenturen u. a. in Paris (EHESS), Weimar (IKKM) und an der Elfenbeinküste (Universität Abidjan). Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, politische Philosophie, Kulturphilosophie und Wissenschaftsgeschichte. Veröffentlichungen u. a: Philosophie der Architektur (2009), Pikturale Evidenz. Zur Wahrheitsfähigkeit des Bildes (2015), Notate für eine künftige Kunst (2016).

Klaus Speidel, Associated Researcher am Labor für empirische Bildwissenschaft der Universität Wien. Klaus Speidel hat in München (LMU) und Paris (Paris I Panthéon Sorbonne, Paris X Nanterre) Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Zwischen 2003 und 2006 war er Stipendiat der Ecole normale supérieure in Paris. 2013 hat er an der Université Paris IV Sorbonne in Philosophie zur Möglichkeit der Erzählung im Einzelbild promoviert. Nach Lehraufträgen an der Sorbonne und Université Paris Diderot sowie den Universitäten Konstanz und Wien hat er zwischen Oktober 2015 und Januar 2018 das FWF Lise Meitner Projekt „Zur experimentellen Narratologie des Bildes“ an der Universität Wien geleitet. Seine Arbeiten zur Bildrhetorik und visuellen Erzählung erscheinen in Zeitschriften, Sammelbänden und Katalogen, zum Beispiel für das Centre Pompidou, die Schirn Kunsthalle oder das mumok in Wien.

Charlotte Warsen, Doktorandin an der Düsseldorfer Kunstakademie und dort seit 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Kulturtechnik Malen tätig. Lehraufträge u. a. der Bergischen Universität Wuppertal, der Folkwang Universität der Künste, der Universität Witten/Herdecke und der Düsseldorfer Kunstakademie. Veröffentlichungen als Schriftstellerin: Vom Speerwurf zu Pferde (2014), in Zeitschriften (u. a. edit, zweikommasieben, STILL, der Greif) und Anthologien (u. a. Spitzen (2018), Aus Mangel an Beweisen (2018), Sibyllen&Propheten (2017)). Forschungsinteressen: Politische Theorie, künstlerische Verfahrensweisen, Wort, Bild, Farbe.

Anna Weinreich, seit 2015 Doktorandin am Department of Anthropology der New York University, zuvor kuratorische Assistenz am Fridericianum, Kassel. Research fellowships am Smithsonian Museum of Natural History, Washington D.C. (2016), NYU Berlin (2018). Forschungsschwerpunkte: kritische Museologie, Geschichte und Zukunft ethnologischer Sammlungen in Europa, Indigenous Australia, Geschichte der Anthropologie, materielle Kultur, Kunst- und Medienanthropologie.