Autorinnen und Autoren

In: Formen der Zeit in Poetiken der Moderne
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Autorinnen und Autoren

Rüdiger Campe

Alfred C. and Martha F. Mohr Professor of German und Professor of Comparative Literature an der Yale University. Veröffentlichungen zur Wissensgeschichte der Literatur seit der Frühen Neuzeit, zu Rhetorik und Ästhetik, zur Geschichte der Evidenz und der Fürsprache, sowie zum modernen Roman. Buchpublikationen u. a. The Game of Probability. Literature and Calculation from Pascal to Kleist, Stanford 2012; zuletzt Bella Parrhesia. Begriff und Figur der freien Rede in der frühen Neuzeit, hg. mit Malte Wessels, Freiburg 2018. In Vorbereitung ist eine Sammlung von Arbeiten über Lichtenberg und das Ende der Evidenz.

Philipp Ekardt

NOMIS Fellow bei eikones – Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes an der Universität Basel. Autor der Monographien Toward Fewer Images. The Work of Alexander Kluge, Cambridge, Mass./London 2018 und Fashion Forward Benjamin, London/Oxford/New York 2019. Weitere Publikationen u. a. zu den Schriften Aby Warburgs, zur zeitgenössischen Kunst und Mode, sowie zu Goethes Poetik der tableaux vivants im Verhältnis zu Theorien der Bildzirkulation. Ekardts NOMIS-Forschungsprojekt hat eine Neubetrachtung des Gesten-Konzepts in Goethes Wahlverwandtschaften und in den Attitudes von Lady Hamilton zum Gegenstand, die vom Begriff der Komposition und der Praxis materialer Assemblagen und Assoziationen ausgeht.

Birgit R. Erdle

Privatdozentin am Institut für Philosophie-, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin und Senior Fellow for Jewish Studies am Lichtenberg-Kolleg der Universität Göttingen. Publikationen zu deutsch-jüdischer Literatur- und Ideengeschichte, Korrespondenzen zwischen Literatur und Philosophie in der Moderne, Epistemologie der Zeit in Literatur und Theorie, Nachgeschichte des Nationalsozialismus und der Shoah sowie zum Verhältnis von poetischer Sprache und Wissenschaftssprache im Exil. Zuletzt Literarische Epistemologien der Zeit. Lektüren zu Kant, Kleist, Heine und Kafka, München 2015; Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition 1781–1931, hg. mit Werner Konitzer, Frankfurt a.M./New York 2015.

Claude Haas

Leiter des Forschungsschwerpunkts „Weltliteratur“ am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Studium der Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaften in Luxemburg und Bonn. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur- und Kulturgeschichte vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, v.a. zur Politik und Poetik des Dramas, zuletzt Kriegstheater. Darstellungen von Kampf, Krieg und Schlacht in Drama und Theater seit der Antike, hg. mit Michael Auer, Stuttgart/Weimar 2018.

Alexandra Heimes

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Promotion am Graduiertenkolleg „Lebensformen und Lebenswissen“ (Potsdam und Frankfurt/Oder) zu Ästhetik und Epistemologie in Goethes Morphologie. Publikationen zum Tragischen in der Literatur der Moderne, zu kosmologischer Spekulation und zum Formbegriff der Morphologie. In Vorbereitung ist eine Studie zu Technizität und Literatur seit den 1950er Jahren.

Christian Jany

Postdoc am Lehrstuhl für Literatur- und Kulturwissenschaft der ETH Zürich. Studium der Literatur- und Kulturwissenschaft in Berlin und Ithaca, NY, anschließend Promotion am Department of German der Princeton University. Veröffentlichungen zur Poetik der Zeit und zur Literatur des langen 19. Jahrhunderts (Kafka, Rilke, Goethe u. a.), zuletzt Scenographies of Perception. Sensuousness in Hegel, Novalis, Rilke, and Proust, Cambridge 2019.

Malika Maskarinec

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes eikones an der Universität Basel. Publikationen u. a. The Forces of Form in German Modernism, Evanston 2018; „The End of Art and the Ends of Wilhelm Worringer’s Art History“, in: New German Critique 44 (2017), S. 143–168; „Paul Klee and the Genesis of Form“, in: Word & Image. A Journal of Verbal/Visual Enquiry 32 (2016), S. 207–217. Weitere Veröffentlichungen zu Georg Simmel, zur Geschichte der Skulptur und zur Einfühlungsästhetik.

Fabian Schwitter

Doktorand an der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich sowie am Institut für Germanistik der Universität Leipzig mit dem SNF-Projekt ‚Formgebende Prinzipien in der gegenwärtigen deutschsprachigen Lyrik‘. Studium der Philosophie, Anglistik und Neueren deutschen Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Publikationen zu Ästhetik, Literatur- und Kunsttheorie sowie zur Gegenwartslyrik, u. a. „Ulf Stolterfohts fachsprachen. Die eigentümliche Unpersönlichkeit von Form und Erkenntnis“, in: Grundfragen der Lyrikologie. Bd. 1: Lyrisches Ich, Textsubjekt, Sprecher?, hg. v. Claudia Hillebrandt u. a., Berlin/Boston 2019.

Ralf Simon

Ordinarius für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel mit Schwerpunkt bei der Literatur des 18. Jahrhunderts und der Literaturtheorie. Forschung u. a. zu Herder, Jean Paul, Raabe, Arno Schmidt, Lyrik, literaturwissenschaftliche Bildkritik, Theorie der Prosa, philosophische Ästhetik. Publikationen u. a. Der poetische Text als Bildkritik, München 2009; Die Bildlichkeit des lyrischen Textes, München 2011; Die Idee der Prosa. Zur Ästhetikgeschichte von Baumgarten bis Hegel mit einem Schwerpunkt bei Jean Paul, München 2013.

Rahel Villinger

Wissenschaftliche Assistentin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Forschungen und Veröffentlichungen zur literarischen Moderne (Novalis, Kleist, Musil, Sontag, Arendt, Kluge u. a.), zur Geschichte der Ästhetik und Poetik, zu Übertragungen zwischen Literatur-, Bild- und Formtheorie, zur Gegenwartsliteratur sowie zur Imagination der Tiere seit der frühen Neuzeit. Zuletzt: Kant und die Imagination der Tiere, Konstanz 2018; Michael Frieds ‚Shape as Form‘ und die Kritik der Form von 1800 bis zur Gegenwart, hg. mit Ralph Ubl, Paderborn 2018; Formbildung und Formbegriff. Das Formdenken der Moderne, hg. mit Markus Klammer u. a., Paderborn 2019.

Karin Westerwelle

Professorin für französische und italienische Literaturwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Arbeitsschwerpunkte in Renaissance und Humanismus sowie im 19. Jahrhundert. Publikationen u. a. Ästhetisches Interesse und nervöse Krankheit. Balzac, Flaubert, Baudelaire, Stuttgart/Weimar 1993; Michel de Montaigne. Die Imagination und die Kunst des Essays, München 2002. Herausgeberin von Michel de Montaigne. Von der Macht der Phantasie, München 2010, Marcel Proust und die Korrespondenz, Berlin 2010 sowie zuletzt mit Pia Claudia Doering u. Bettina Full, Der Autor und sein Publikum. Zur kleinen Gattung des Vorworts, Würzburg 2018. Demnächst erscheint ihr Buch Baudelaire und Paris. Flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie.

Sandro Zanetti

Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Veröffentlichungen zur Literatur und Kunst der Avantgarde, zu literarischen Zeiterfahrungen und Zeitkonzepten, zur Produktionsästhetik sowie zur Medialität von Überlieferungsprozessen, u. a. „zeitoffen“. Zur Chronographie Paul Celans, München 2006; Avantgardismus der Greise? Spätwerke und ihre Poetik, München 2012. Herausgeber von u. a. Schreiben als Kulturtechnik. Grundlagentexte, Berlin 2012 sowie mit Stefanie Heine, Transaktualität. Ästhetische Dauerhaftigkeit und Flüchtigkeit, München 2017.