Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

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Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

FRIEDRICH BALKE, Professor für Medienwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Theorie, Geschichte und Ästhetik bilddokumentarischer Formen an der Ruhr-Universität Bochum und Sprecher des DFG- Graduiertenkollegs „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“. Forschungsschwerpunkte: Medien und Mimesis, Kultur- und Wissensgeschichte des Politischen, Formen und Funktionen des Dokumentarischen. Veröffentlichungen u.a.: Der Staat nach seinem Ende. Die Versuchung Carl Schmitts. München: Fink 1996, Figuren der Souveränität, München: Fink 2009, Medienphilologie. Konturen eines Paradigmas (hrsg. m. Rupert Gaderer), Göttingen: Wallstein 2017, Mimesis und Figura. Mit einer Neuausgabe des „Figura“-Aufsatzes von Erich Auerbach (zus. mit Hanna Engelmeier), Paderborn: Fink 2018, 2. Aufl., Mimesis zur Einführung. Hamburg: Junius 2018.

RUDOLF BEHRENS, bis 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Philologie (französische Literaturwissenschaft) an der Ruhr-Universität Bochum. Vorherige Lehr- und Forschungstätigkeiten an den Universitäten Würzburg, Venedig, Konstanz. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Rhetorik, Aufklärung, Literarische Anthropologie, Literatur und Wissensdiskurse. Publikationen u.a.: Problematische Rhetorik. Studien zur französischen Theoriebildung der Affektrhetorik zwischen Cartesianismus und Frühaufklärung. München: Fink 1982, Umstrittene Theodizee, erzählte Kontingenz. Die Krise teleologischer Weltdeutung und der französische Roman, 1670-1770. Tübingen: Niemeyer 1994, Ordnungen des Imaginären. Theorien der Imagination in funktionsgeschichtlicher Sicht. Hamburg: Meiner 2002 (Hg.), Moralistik. Explorationen und Perspektiven. München: Fink 2010 (Hg., zusammen mit Maria Moog-Grünewald)., Aufklärung und Imagination in Frankreich (1675-1810). Anthologie und Analyse. Berlin: De Gruyter 2016 (Hg., zusammen mit Jörn Steigerwald).

GEORGES DIDI-HUBERMAN, lehrt als Kunsthistoriker und Philosoph an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Theorie der Bilder der Renaissance bis zur zeitgenössischen Kunst, Ionographische Wissenschaft des 19. Jahrhunderts und ihre Umsetzungen in den künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Publikationen u.a. Peuples en larmes, peuples en armes. L’ŒIL DE L’HISTOIRE, 6, Paris: Éd. de minuit 2016, Soulèvements, Paris: Gallimard 2016, Aperçues, Paris: Éd. de minuit 2018, Ninfa dolorosa. ESSAI SUR LA MÉMOIRE D’UN GESTE, Paris: Gallimard 2019, Désirer désobéir. CE QUI NOUS SOULÈVE, 1, Paris: Éd. de Minuit 2019.

HERMANN DOETSCH, Dr. phil., unterrichtet französische, spanische und hispanoamerikanische Literatur- und Filmwissenschaften an der LMU München. Forschungsschwerpunkte: französische Literatur der Moderne, spanische Literatur des Siglo de Oro, französischer und hispanoamerikanischer Film, Epistemologie, ästhetische Theorie, Affekttheorie und Medientheorie. Laufende Projekte: Untersuchungen zur Politik des lateinamerikanischen Films (Arbeitstitel: Affekt – Nation – Revolution). Publikationen (u.a.): Flüchtigkeit. Archäologie einer modernen Ästhetik bei Baudelaire und Proust, Tübingen 2004, (Hg. mit Andreas Mahler) Gangsterwelten. Funktion und Faszination des Gangsters im französischen Nachkriegskino, Bielefeld 2017.

ALBERT GÖSCHL, Dr. phil., Studium der Romanistik und Philosophie in Graz und Siena. Forschungsschwerpunkte: Italienische Literaturwissenschaft, Metalyrik, Essayistik und literarische Utopien. Seit Juni 2015 Universitätsassistent am Institut für Romanistik in Graz. Publikationen u.a. Die Logik des essayistischen Gedankens, Heidelberg: Winter 2016. Metalyrik. Zur poetologischen Selbstdarstellung der italienischen Dichtung im 20. Jahrhundert, Tübingen: Stauffenburg 2009; zus. mit Melchior, Luca/Rieger, Rita/Fischer, Michaela/Voit, Andrea (Hgg.): Spuren.Suche (in) der Romania. Tagungsakten des FJR 2012, Frankfurt a.M.: Lang, 2014.

JENNY HAASE, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt- Universität zu Berlin, Forschungsschwerpunkte: Literaturen und Kulturen Spaniens, Frankreichs und Lateinamerikas im 20./21. Jahrhundert, Literatur des Siglo de Oro, Religion und Säkularisierung, Postkoloniale, postmoderne, postsäkulare Theorien, Lyrik, Mystik, Reiseliteratur, Intertextualität, Gender Studies. Publikationen u.a.: Patagoniens verflochtene Erzählwelten. Der argentinische und chilenische Süden in Reiseliteratur und historischem Roman (1977-1999), Tübingen: Niemeyer, 2009, Rückzug. Produktivität des Solitären in Kunst, Religion und Geschlechtergeschichte, Würzburg: Königshausen & Neumann (hg. mit Xenia von Tippelskirch und Betarice Trînca) [in Vorbereitung].

MILAN HEROLD, Dr. phil., Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn für Vergleichende Romanistik seit 2013, zuvor Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Forschungsschwerpunkte: talienisches Mittelalter, französische Renaissance, europäische Frühromantik und Romantik, Lyrik des 19. und 20. Jahrhunderts, Gegenwartsroman, Habilitationsprojekt: Islambilder in der romanischen Gegenwartsliteratur. Publikationen u.a.: Der lyrische Augenblick. Eine Denkfigur der Romania (hg. mit Michael Bernsen, 2015), Der lyrische Augenblick als Paradigma des modernen Bewusstseins. Kant, Schlegel, Leopardi, Baudelaire, Rilke (2017).

WALBURGA HÜLK-ALTHOFF, lehrte, nach Stationen in Freiburg und Gießen, bis zum Herbst 2019 Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Gastprofessuren an der University of California/Berkeley, an der MSH, Paris, und an der École Doctorale der Universitäten Valenciennes/Lille; Forschungsschwerpunkte: Literatur und Anthropologie, Dialog der Künste und Wissenschaften, Sozialgeschichte der Literatur. Bücher der letzten Jahre in Auswahl: Haussmann und die Folgen: Vom Boulevard zur Boulevardisierung (hg. mit Gregor Schuhen), Tübingen, Narr Verlag 2012; Bewegung als Mythologie der Moderne: Vier Studien zu Baudelaire, Flaubert, Taine, Valéry, Bielefeld, transcript 2012; Hippolyte Taine et l’imagination (hg. mit Marie Guthmüller und Paolo Tortonese), RZLG 39-1/2-2014; Cultures de la créativité/Kulturen des Kreativen (hg mit Bénédicte Zimmermann und Anthony Glinoer), trivium 18, 2014; Herzstücke. Gesammelte Aufsätze (hg. von Marijana Erstic, Gregor Schuhen, Christian von Tschilschke), Heidelberg, Universitätsverlag Winter 2018; Der Rausch der Jahre. Als Paris die Moderne erfand, Hamburg, Hoffmann und Campe 2019.

DAVID KLEIN, Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte: Spanische und französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Semiotik und Mediensemiotik, Literatur- und Kulturgeschichte als Mediengeschichte, Affekttheorie, Theorie des Films. Publikationen u.a.: Medienphantastik. Phantastische Literatur im Zeichen medialer Selbstreflexion bei Jorges Luis Borges und Julio Cortázar, Tübingen: Narr 2015, (zus. mit Johanna Vocht und Gerhard Poppenberg) (Des)escribir la modernidad – Die Moderne (z)erschreiben. Neue Blicke auf Juan Carlos Onetti, Tübingen: Narr 2018; „Keeping Reality at Bay, Leading Women Astray. Realism and the Semiotics of ‘Costumbrismo’ in Emilia Pardo Bazán’s Insolación“, in: Romanische Forschungen (im Erscheinen voraussichtlich Frühjahr 2020).

WOLFRAM NITSCH, Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Forschungsschwerpunkte: Französische Prosa des 20. und 21. Jahrhunderts, Spanische Literatur des Siglo de Oro, Argentinische Literatur der Moderne sowie Raum-, Technik- und Medientheorie. Verfasser von Barocktheater als Spielraum (2000, spanische Übersetzung 2018) sowie Sprache und Gewalt bei Claude Simon (1992); Mitverfasser von Komödie (2013); Mitherausgeber u. a. von Terrain vagues (2018), Proust und der Erste Weltkrieg (2017), Le mouvement des frontières (2015) und Scénarios d’espace (2014).

FABIAN SCHARF, Dr. phil./Docteur en littérature et civilisation françaises, Französisch- und Deutschlehrer am Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, Lehrbeauftragter in Französischer und Italienischer Literaturwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte: Französische und Italienische Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts, Naturalismus und Verismus, utopische und dystopische Entwürfe in komparatistischer Perspektive, literarische Großstadtdiskurse. Publikationen u.a.: Émile Zola: De l’utopisme à l’utopie (1898-1903), Paris: Champion, 2011, „Rousseau révolutionnaire dans l’œuvre de Zola“, Les Cahiers naturalistes 87 (2013), „‚L’imagination au pouvoir‘: Die Affektökonomie Charles Fouriers und ihre Rezeption im 19. Jahrhundert“, in: Susanne Schlünder, Andrea Stahl (Hg.), Affektökonomien: Konzepte und Kodierungen im 18. und 19. Jahrhundert, München: Fink, 2018.

KARIN SCHULZ, Dr. phil., akademische Mitarbeiterin am Fachbereich Literaturwissenschaft/Romanische Literaturen der Universität Konstanz. Forschungsschwerpunkte: Französische Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts und der italienischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Geselligkeits- und Konversationskultur, sowie Fragen zum menschlichen Selbstverständnis und zur Identitätsfindung. Aktuelle Publikationen: Konversation und Geselligkeit. Praxis französischer Salonkultur im Spannungsfeld von Idealität und Realität, Bielefeld: transcript 2018. La ritualité des rencontres. Modes de représentation littéraire, Berlin: Peter Lang 2019 (hg. mit Fabian Schmitz).

GIANLUCA SOLLA, Professor für Theoretische Philosophie an der Universität zu Verona. Gastprofessuren u.a. an den Universitäten München, Berlin, Frankfurt/Oder. Forschungsschwerpunkte z.Z.: Philosophie und Psychoanalyse; Philosophie der Migrationen. Publikationen u.a.: Il debito assoluto, l’economia della vita, Pisa: ETS 2018; I filosofi e gli zingari (mit L. Piasere), Roma: Aracne 2018; Buster Keaton. L’invenzione del gesto, Napoli: Orthotes 2016; Cosa può un taglio? Filosofia, psicoanalisi e altre circoncisioni, Napoli: Orthotes 2016; Memoria dei senzanome. Breve storia dell’infimo e dell’infame, Verona: ombre corte 2013.

HANNAH STEURER, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der französischen Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Forschungsschwerpunkte: Französische Literatur des 19.-21. Jahrhunderts, literarische Schreibweisen der Stadt und insbesondere Berlins (Dissertationsprojekt: „Tableaux de Berlin. Der französische Blick auf Berlin von der Romantik bis ins 21. Jahrhundert“), Literatur im digitalen Raum, Nouveau Roman. Publikationen u.a.: „Berlin ist eine Sandwüste. Aber wo sonst findet man Oasen? Stadtdiskurs als Naturdiskurs in der deutschen und französischen Berlinliteratur (1800 bis 1935)“, in: Claudia Schmitt/Christiane Solte-Gresser (Hgg.): Literatur und Ökologie. Neue literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven, Bielefeld 2017, S. 129-141; Le Pont des Arts. Festschrift für Patricia Oster zum 60. Geburtstag, (hg. mit Julia Lichtenthal und Sabine Narr-Leute), Paderborn: Fink 2016, darin auch: „,Circulation du sens‘ am ,pont tournant‘. Die Brücke als Denkfigur bei Alain Robbe-Grillet“, S. 365-384.

ANDRÉ VANONCINI, Professor, ehemaliger Dozent am französischen Seminar der Universität Basel. Mitglied des Comité der Groupe d’Études balzaciennes und des Centre d’Études Blaise Cendrars. Forschungsschwerpunkte: Balzac, Simenon, Cendrars, Modiano, roman policier. Publikationen: Figures de la modernité. Essai d’épistémologie sur l’invention du discours balzacien, Paris: Corti 1984, Simenon et l’affaire Maigret, Paris: Honoré Champion 1990, Le roman policier, Paris : puf 1993.

CORNELIA WILD, PD Dr. phil., Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Französische Literatur des 12., 17., 19. und 20. Jahrhunderts, Italienische Literatur des 13., 14. und 20. Jahrhunderts, Poetologie, Epistemologie, Literaturtheorie, Feministische Theorie. Publikationen u.a.: Passantinnen. Theorie des Vorübergehens von Dante bis Joyce, Zürich/Berlin 2018, Göttliche Stimme, irdische Schrift. Dante, Petrarca, Caterina da Siena, Berlin/Boston: De Gruyter 2016, Rom rückwärts. Europäische Übertragungsschicksale, hg. zus. mit Judith Kasper, Paderborn: Fink 2015, ABC Bataille (Hg.), lendemains 157 (2015), Später Baudelaire. Praxis poetischer Zustände, München: Fink 2008.

ANNA ISABELL WÖRSDÖRFER, Dr. phil., Projektmitarbeiterin im Dekanat des FB05 der Justus-Liebig-Universität Gießen und Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Hispanistik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Französische Literatur und Kultur des 12., 17., 18., 19. und 21. Jahrhunderts, Spanische Literatur und Kultur des 17., 19. und 21. Jahrhunderts, Magie- und Ritualstudien, Performativität, Rezeptionsgeschichte, Erinnerungskulturen, Serialität. Publikationen u.a.: Von heroischen Bürgern, tapferen Rittern und liebenden Hirten. Literarische Mittelalterbilder im Frankreich des 18. Jahrhunderts, Heidelberg 2016, „Hexen-Revival. Produktive Bécquer- Rezeption und Gattungsspezifik in Jugendbuch und TV-Serie.“ In: promptus Würzburger Beiträge zur Romanistik 5 (2019), „Theater der Magie – Magie des Theaters. Das Beispiel der Affaire des poisons (1676-1682)“, in: Romanistisches Jahrbuch 70 (2019).