Autorinnen und Autoren

In: Erschöpfungsgeschichten
Free access

Autorinnen und Autoren

Axel Dunker

ist Professor für Neuere und neueste deutsche Literaturwissenschaft und Literaturtheorie an der Universität Bremen. Publikationen: Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts. München 2008; Postkoloniale Germanistik. Bestandsaufnahme, theoretische Perspektiven, Lektüren. Hg. zus. mit Gabriele Dürbeck. Bielefeld 2014; Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Hg. zus. mit Gabriele Dürbeck / Dirk Göttsche. Stuttgart 2017.

Jörn Etzold

ist Professor für Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Publikationen: Gegend am Aetna. Hölderlins Theater der Zukunft. Paderborn 2020; Flucht. Kleiner Stimmungsatlas in Einzelbänden. Hamburg 2018; Die melancholische Revolution des Guy-Ernest Debord. Zürich, Berlin 2009.

Georges Felten

ist Projektmitarbeiter an der Universität Zürich (nationales Qualifizierungsprogramm BNF). Publikationen: Explosionen auf weiter Flur. Narration, Deskription und ihre ästhetisch-politischen Implikationen in zwei Texten von Arno Schmidt und Peter Weiss. Bielefeld 2013; Aus der Erschöpfung heraus erzählen. Anna Seghers’ Prosa der Exilzeit. In: figurationen 16, H. 1: Erschöpfung / Épuisement (2015), S. 70-82; Diskrete Dissonanzen. Zum vielgestaltigen Verhältnis von Poesie und Prosa im literarischen Realismus (1850-1900). Vorauss. Göttingen 2021.

Jan Gerstner

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neuere und neueste Literaturwissenschaft und Literaturtheorie an der Universität Bremen. Publikationen: Das andere Gedächtnis. Fotografie in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Bielefeld 2013; Idyllen in Literatur und Medien der Gegenwart. Hg. zus. mit Christian Riedel. Bielefeld 2018; Idyllische Arbeit und tätige Muße. Transformationen um 1800. In: Muße und Moderne. Hg. v. Tobias Keiling / Robert Krause / Heidi Liedke. Tübingen 2018, S. 7-18.

Horst Gruner

war zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Poetik des Erfolgs. Institutionelle und narrative Dimensionen von Erfolgsratgebern (1900-1933)“ an der FernUniversität in Hagen. Publikationen: Gestank der Konformität. Industrialisierung, Umweltverschmutzung und Phantasie in Wilhelm Raabes Pfisters Mühle. In: Konformieren. FS Michael Niehaus. Hg. v. Jessica Güsken / Christian Lück / Wim Peeters / Peter Risthaus. Heidelberg 2019, S. 87-120; Erschöpfte Menschen. Zur populären Darstellung von Burnout-Fällen (1980-2000). In: Stress und Unbehagen. Glücks- und Erfolgspathologien des 20. Jahrhunderts. Hg. v. Stephanie Kleiner / Robert Suter. Berlin 2018; zus. mit Wim Peeters: „Meine Nervosität“. Der autobiographische Fall in Nervenheilratgebern um 1900. In: DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung 6.2 (2017) (https://www.diegesis.uni-wuppertal.de/index.php/diegesis/article/download/288/413).

Dieter Heimböckel

ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg. Publikationen: Vorstellung Europa – Performing Europe. Interdisziplinäre Perspektiven auf Europa im Theater der Gegenwart. Hg. v. Natalie Bloch / Dieter Heimböckel / Elisabeth Tropper. Berlin 2017; Krisenrhetorik und Legitimationsritual. Einsprüche gegen Deutungsmonopole (nicht nur) in der Germanistik. In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 10, H. 2 (2019), S. 23-38; Flucht – Grenze – Integration. Beiträge zum Phänomen der Deplatzierung / Fuga – Confine – Integrazione. Contributi al fenomeno dello spostamento. Hg. von Dieter Heimböckel / Nathalie Roelens / Christian Wille. Bielefeld 2020.

Jakob Christoph Heller

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Publikationen: Masken der Natur. Zur Transformation des Hirtengedichts im 18. Jahrhundert. Paderborn 2018; Maschinen des Lebens – Leben der Maschinen. Zur historischen Epistemologie und Metaphorologie von Maschine und Leben. Hg. zus. mit Patricia A. Gwozdz / Tim Sparenberg. Berlin 2018; „Die stillen Schatten fruchtbarer Bäume.“ Die Idylle als ökologisches Genre? In: Ökologische Genres. Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik. Hg. v. Evi Zemanek. Göttingen 2018, S. 73-89.

Till Huber

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Publikationen: Ästhetik des Depressiven. Hg. zus. mit Immanuel Nover. Berlin, Boston 2020 (in Vorbereitung); Blumfeld und die Hamburger Schule. Sekundarität – Intertextualität – Diskurspop. Göttingen 2016; Poetik der Oberfläche. Die deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre. Hg. zus. mit Olaf Grabienski / Jan-Noël Thon. Berlin, Boston 2011.

Hauke Kuhlmann

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Germanistik an der Universität Bremen. Publikationen: „Es fehlte mir der Zusammenhang, und darauf kommt doch eigentlich alles an.“ Zum Problem der Kohärenz in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bielefeld 2019; Tod und Treue. Conrad Ferdinand Meyers Die Versuchung des Pescara im Kontext des Renaissancismus. In: Renaissancismus-Diskurs um 1900. Geschichte und ästhetische Praktiken einer Bezugnahme. Hg. v. Thomas Althaus / Markus Fauser. Bielefeld 2017, S. 117-140; Der Gegenwart eine Absage erteilen. Formen der Absage im literarischen und nicht-literarischen konservativen Diskurs. In: Leider nein! Die Absage als kulturelle Praktik. Hg. v. David-Christopher Assmann / Kevin Kempke / Nicola Menzel. Bielefeld 2020, S. 103-123.

Wolfgang Martynkewicz

ist freier Autor und Dozent für Literaturwissenschaft. Publikationen: Salon Deutschland. Geist und Macht 1900-1945. Berlin 2009; Das Zeitalter der Erschöpfung: Die Überforderung des Menschen durch die Moderne. Berlin 2013; 1920. Am Nullpunkt des Sinns. Berlin 2019.

Immanuel Nover

ist Akademischer Rat am Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau. Publikationen: Referenzbegehren. Sprache und Gewalt bei Bret Easton Ellis und Christian Kracht. Köln, Weimar, Wien 2012; Ästhetik des Depressiven in der Literatur der Moderne/Postmoderne. Hg. zus. mit Till Huber. Berlin, Boston 2020 (in Vorbereitung); Das Politische in der Literatur der Gegenwart. Hg. zus. mit Stefan Neuhaus. Berlin, Boston 2019.

Julian Osthues

war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neuere und neueste Literaturgeschichte und Literaturtheorie an der Universität Bremen. Publikationen: Literatur als Palimpsest. Postkoloniale Ästhetik im deutschsprachigen Roman der Gegenwart. Bielefeld 2017; Postkolonialismus und (Inter-)Medialität. Perspektiven der Grenzüberschreitung im Spannungsfeld von Literatur, Musik, Fotografie, Theater und Film. Hg. zus. mit Laura Beck. Bielefeld 2016; Kindler Kompakt: Reiseliteratur. Hg. zus. mit Andreas Erb / Christof Hamann. Stuttgart 2017.

Iulia-Karin Patrut

ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft im europäischen Kontext an der Europa-Universität Flensburg. Publikationen: Phantasma Nation. ‚Zigeuner‘ und Juden als Grenzfiguren des ‚Deutschen‘ (1770-1920). Würzburg 2014; Transformationen Europas im 20. und 21. Jahrhundert. Zur Ästhetik und Wissensgeschichte der interkulturellen Moderne. Hg. zus. mit Wolfgang Johann / Reto Rössler. Bielefeld 2019; Ähnlichkeit um 1800. Konturen eines literatur- und kulturtheoretischen Paradigmas am Beginn der Moderne. Hg. zus. mit Reto Rössler. Bielefeld 2019.

Jennifer Pavlik

ist Assistenzprofessorin am Institut für deutsche Sprache, Literatur und für Interkulturalität sowie am Institut für Philosophie an der Universität Luxemburg. Publikationen: Öffentlichkeiten als Räume ästhetischer Praxis. Zur politischen Ästhetik Hannah Arendts. In: Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-politischer Praxen. Hg. v. Urs Büttner / Sarah Michaelis. Frankfurt a. M., New York 2020; Literatur und / als Öffentlichkeit. In: The Ends of the Humanities. Hg. v. Georg Mein / Isabell Baumann. Luxemburg (im Erscheinen); Bildung ohne Geländer. Gattungs- und bildungstheoretische Reflexionen in Wolfgang Herrndorfs Roman Tschick. In: ‚Germanistenscheiß‘. Zur Werkpolitik Wolfgang Herrndorfs. Hg. v. Matthias N. Lorenz. Berlin 2019, S. 259-277.

Eva Stubenrauch

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg „Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses“ der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Publikationen: De-formierte Formen. Zur strukturellen Äquivalenz von Depression und Pornographie bei Marlene Streeruwitz, Lars von Trier und Elfriede Jelinek. In: Ästhetik des Depressiven in der Literatur der Moderne / Postmoderne. Hg. v. Immanuel Nover / Till Huber. Berlin, Boston 2020 (in Vorbereitung); Die eigene Zeit hassen. Zeitdiagnostik als Maßstab kollaborativer Wertung zwischen Gegenwart und Zukunft (Der Fall Tellkamp/Eisvogel). In: Zwischen Halbwertszeit und Überzeitlichkeit. Geschichte der Wertung literarischer Gegenwartsbezüge. Hg. v. Sven Bordach u.a. Hannover 2021 (in Vorbereitung); Das Politische der Präsenz. Ulrich Peltzers Bryant Park. In: Das Politische in der Literatur der Gegenwart. Hg. v. Stefan Neuhaus / Immanuel Nover. Berlin, Boston 2019, S. 413-431.

Jan C. Watzlawik

ist Kulturanthropologe am Institut für Kunst und Materielle Kultur der Technischen Universität Dortmund. Publikationen: Gegenstände. Zur materiellen Kultur des Protests. Berlin 2018; zus. mit Viola Hofmann: An Dinge knüpfen. Netzwerke, Analysen und Ausstellungen materieller Kultur. In: Kultur erben. Objekte – Wege – Akteure. Hg. v. Katharina Schüppel / Barbara Welzel. Berlin 2019, S. 45-58; On „Casseroles“ and Cobblestones. Approaches to the Material Culture of Public Protest. In: On Display. Visual Politics, Material Culture, and Education. Hg. v. Karin Priem / Kerstin te Heesen. Münster, New York 2016, S. 69-82.