Über die Autorinnen und Autoren

In: Museales Erzählen
Free access

Über die Autorinnen und Autoren

Annetta Alexandridis

ist Associate Professor of Greek and Roman Art and Archaeology im Department of History of Art der Cornell University, Ithaca, NY. Ihre Interessen gelten u. a. den Gender und Animal Studies. Sie forscht zu Mensch und Tier im antiken Griechenland, römischem Porträt, Grabkultur im hellenistisch-römischen Sardis sowie Medien der klassischen Archäologie, insbesondere Fotografien und Gipsabgüssen. Zu ihren Publikationen zählen Die Frauen des römischen Kaiserhauses (2004); Archäologie der Photographie. Bilder aus der Photothek der Antikensammlung Berlin (mit Wolf-Dieter Heilmeyer, 2004); Mensch und Tier in der Antike. Grenzziehung und Grenzüberschreitung (hg. mit Markus Wild und Lorenz Winkler-Horaček, 2008).

Sophia Gräfe

ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Heisenbergprojekts Transdisziplinäre Netzwerke des Medienwissens am Institut für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg sowie Gastwissenschaftlerin der Historischen Arbeitsstelle des Museums für Naturkunde Berlin. Sie studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Weimar und Berlin. 2015 bis 2018 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, 2018 bis 2019 Mitglied des Forschungsschwerpunktes Lebenswissen des Leibniz-Zentrums für Kultur- und Literaturforschung (ZfL). In ihren aktuellen Forschungsarbeiten beschäftigt sie sich mit der Medien- und Wissensgeschichte des Verhaltens.

Alyssa Howards

ist seit 2003 Associate Professor of German und Department Chair an der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina. 1994 bis 2003 studierte sie Germanistik an der Washington University in St. Louis; 1999 bis 2000 war sie als Doktorandin DAAD-Stipendiatin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; 1994 bis 1995 war sie Fulbright-Stipendiatin in Bremen. Ihre Forschungsinteressen betreffen Realismus und Naturalismus sowie die Interrelationen zwischen Literatur, Volkskunde und Historiografie. Publikationen u. a. zu Gustav Freytag, Adalbert Stifter und Gerhart Hauptmann.

Kira Jürjens

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion zu textilen Innenräumen in der Literatur des 19. Jahrhunderts im SNF-Projekt „Interieur und Innerlichkeit“ an der Universität Lausanne. Publikationen u. a.: Fenster – Treppe – Korridor. Architektonische Wahrnehmungsdispositive in der Literatur und in den Künsten (hg. mit Edith Anna Kunz, Elias Zimmermann, Lena Abraham, 2019); darin: „Fenster mit Draufsicht. Opake Fenster-Szenen im 19. Jahrhundert“; „Flecken und Falten. Novellistische Spurensuche im Interieur (Gottfried Kellers ,Regine‘)“, in: Colloquium Helveticum 47 (2018); „Feinheiten. Stifters Ästhetik der Textur“, in: Davide Giuriato/Sabine Schneider (Hg.), Stifters Mikrologien, 2019.

Robert Loth

studierte Germanistik (Literatur- und Kulturwissenschaften) und Geschichte in Dresden, BA, und Deutsche Literatur in Berlin und Ithaca (Cornell University), MA. Derzeit ist er Doktorand an der Humboldt-Universität und Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst. Er promoviert im bi-nationalen PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ mit einer Arbeit zur Geschichtsphänomenologie und den historiografischen Schreibweisen Hans Blumenbergs und erhielt in diesem Zusammenhang im Wintersemester 2018/2019 ein Research Fellowship an der Harvard University. Interessen und Forschungsschwerpunkte: Poetiken und Theorien der Geschichte, Wissenspoetik der Phänomenologie, Literatur und Philosophie sowie neuere Deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Peter M. McIsaac

ist Associate Professor für German Studies und Museum Studies an der Universität von Michigan. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Überschneidungen von Literatur und Museen, die Kulturgeschichte populärer Anatomieausstellungen vom Panoptikum bis Körperwelten sowie digitale Analysen deutschsprachiger Zeitschriften. Er ist der Autor von Museums of the Mind: German Modernity and the Dynamics of Collecting (2007) und Mitherausgeber von Exhibiting the German Past: Museums, Film, and Musealization (2015, mit Gabriele Müller). Zu den neuesten Erscheinungen gehören „,Es schmeckt nach Kino‘: Provocative Display and Gestures of Exposure in and around Gottfried Benn’s Morgue und andere Gedichte“ (German Studies Review 42, 2019); „Relating Science, Language and the Body: Medical Collections in Thomas Hettche and Durs Grünbein“ (Fact and Fiction: Literary and Scientific Cultures in Germany and Britain, 2016) und „Writing against the Museum that is Austria: Thomas Bernhard, Gerhard Roth, Ingeborg Bachmann“ (Fünfzig Jahre Staatsvertrag. Schreiben, Identität und das unabhängige Österreich, 2008).

Jonas Mirbeth

ist Lektor und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University zu Fragen von Subjekt, Gesellschaft und Demokratieverständnis in Theorie- und Avantgarde-Zeitschriftendiskursen der Nachkriegszeit. Bis 2017 studierte er Germanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Freien Universität Berlin. 2018 absolvierte er ein Volontariat im Wilhelm Fink Verlag.

Nils C. Ritter

ist wissenschaftlicher Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs 2190 „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“ am Institut für deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin. Studium der Archäologie und Germanistik in Marburg und Berlin, später zusätzlich MA Europäische Moderne: Literatur und Geschichte in Hagen. Promotion 2008 zur persischen Glyptik. Literaturwissenschaftliche Publikationen zu Literatur und Wissen, Sammlungs-, Bild- und Literaturgeschichte, v. a. zu Texten von Kleist, Keller, Fontane, Thomas Mann, Benn, Werfel; archäologische Publikationen zu Form und Gebrauch antiker Glyptik, religiöser Ikonografie aus der Umwelt des Alten Testaments, Geschichte des antiken Fernhandels. Arbeitsschwerpunkte: Literatur des 19. Jahrhunderts (Stifter, Raabe, Fontane, Hauptmann), kleine literarische Formen, Lyrik der klassischen Moderne, Material Culture.

Reto Rössler

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprache, Literatur und Medien der Europa-Universität Flensburg; 2015 bis 2017 Mitarbeiter im DFG-Projekt „‚Versuch‘ und ‚Experiment‘: Konzepte des Experimentierens zwischen Naturwissenschaft und Literatur (1700–1960)“ an der Universität Innsbruck; 2012 bis 2014 Stipendiat im bi-nationalen PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ der Humboldt-Universität zu Berlin; 2018 Promotion mit einer Arbeit zum Thema Weltgebäude. Poetologien kosmologischen Wissens der Aufklärung. Arbeitsgebiete: Literatur- und Wissenschaftsgeschichte, Metaphorologie und Begriffsgeschichte, Gattungs-Wissen. Ausgewählte Publikationen: Vom Versuch. Bauteile zur Zirkulationsgeschichte einer impliziten Gattung der Aufklärung (2017); Metaphorologien der Exploration und Dynamik 1800/1900. Historische Wissenschaftsmetaphern und die Möglichkeiten ihrer Historiographie (hg. mit Gunhild Berg und Martina King, 2018).

Judith Ryan

trägt seit ihrer Emeritierung im Juni 2019 den Titel Robert K. and Dale J. WearyResearch Professor of German and Comparative Literature, Harvard University. Nach Studien an der University of Sydney und der Universität Münster lehrte sie zunächst am Smith College und ab 1985 an der Harvard University. Für ihre wissenschaftlichen Beiträge erhielt sie den Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung (2009/2010). Zu ihren Hauptinteressen zählen Deutsche Lyrik, Literatur der Moderne, Vergleichende Literatur, Theorie des Kolonialismus, Deutsche Nachkriegsliteratur, Gegenwartsliteratur. Ihre neueste Publikation behandelt Hermann Brochs Massenwahnprojekt (2019). Zurzeit arbeitet sie an einem Buch über den Kolonialismus aus komparativer Sicht.

Florian Scherübl

studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Regensburg und Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Beginn seiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum ist er seit 2017 Mitglied im bi-nationalen PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ an der Humboldt-Universität, wo er an einer Arbeit über instabile Erzählwelten schreibt. 2018 war er Visiting Scholar an der New York University.

Anette Schwarz

ist Associate Professor für German Studies an der Cornell University. Forschungsschwerpunkte: Literatur des 19. Jahrhunderts, Literatur und Affekt, Sozialität in Philosophie und Literatur, Literatur und Räumlichkeit, Arbeiten zu Freud, Heidegger, Rilke, Robert Walser, Droste-Hülshoff, Storm, Fontane, Stifter und Keller. Publikationen zuletzt: „ ‚Cécile‘. Die Verortung einer Leerstelle“ (in: Herausforderungen des Realismus. Theodor Fontanes Gesellschaftsromane, 2018); „Antechambers of Life: School and Living-On in ‚Fritz Kocher’s Essays‘ “ (in: Robert Walser. A Companion, 2018).

Johanna Stapelfeldt

ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Zurzeit arbeitet sie im Ausstellungsbüro Die Exponauten (Berlin) als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Konzeption und Realisierung der Basisausstellung im Forum Wissen (Göttingen). Als kuratorisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u. a. für das Deutsche Hygiene-Museum (Dresden) tätig, wo sie an der Konzeption und Umsetzung von zwei Sonderausstellungen beteiligt war. Sie ist Mitglied des Center for Literature and Science (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), war Stipendiatin des bi-nationalen PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ (Humboldt-Universität zu Berlin) und Mitglied des DFG-Netzwerks „Improvisation und Invention. Findkünste, Einfallstechniken, Ideenmaschinen“ (Hildesheim/Zürich). 2012/2013 war sie als Visiting Student Research Collaborator am Department of German der Princeton University.

Ulrike Vedder

ist Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin, zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Hamburg und Paderborn sowie am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin. Komparatistische Promotion zur Mediengeschichte des Liebesdiskurses, Habilitation zu Testament und Erbschaft in der Literatur des 19. Jahrhunderts. Publikationen zuletzt u. a.: Handbuch Literatur & Materielle Kultur (hg. mit Susanne Scholz, 2018); Herausforderungen des Realismus. Theodor Fontanes Gesellschaftsromane (hg. mit Peter Uwe Hohendahl, 2018); Gegenwart schreiben. Zur deutschsprachigen Literatur 2000–2015 (hg. mit Corina Caduff, 2017); „Doch ist das Wirkliche auch vergessen, so ist es darum nicht getilgt“. Beiträge zum Werk Siegfried Kracauers (hg. mit Jörn Ahrens, Paul Fleming, Susanne Martin, 2016); Das Leben vom Tode her. Zur Kulturgeschichte einer Grenzziehung (hg. mit Katrin Solhdju, 2015).

Klaus Wiehl

ist Wissenschaftlicher Koordinator des PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ sowie des Thematischen Netzwerks „Literatur – Wissen – Medien“ am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Interkulturelle Germanistik, Linguistik und Amerikanistik an der Universität Bayreuth und der Washington & Lee University in Virginia, USA. 2013 war er Visiting Research Scholar an der University of California, Berkeley. 2018 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zum Thema Kriegskörper. Zur Formation soldatischer Körper in Literatur und Wissenschaft im 18. Jahrhundert. Publikationen zu Literatur und Wissen z.B. bei Kafka, E.T.A. Hoffmann und Thomas Pynchon.

Dominik Zechner

studierte Medienwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien und promovierte anschließend in Germanistik als Mellon-Stipendiat an der New York University. Seine Dissertation befasst sich mit dem Problem der Endlichkeit im Werk Franz Kafkas und seine gegenwärtige Forschung setzt sich mit pädagogischen Narrativen und dem Verhältnis von Erziehung und Gewalt auseinander. Kleinere Publikationen behandeln diverse Aspekte in den Schriften Walter Benjamins, Sigmund Freuds, Thomas Bernhards und Jacques Derridas. Derzeit ist Dominik Zechner Post-doctoral Research Associate am Pembroke Center for Teaching and Research on Women der Brown University und ab September 2020 Assistant Professor für Germanistik an Rutgers, The State University of New Jersey.

Museales Erzählen

Dinge, Räume, Narrative

Metrics

All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 0 0 0
Full Text Views 48 48 7
PDF Views & Downloads 0 0 0