Raskolnikows Traum – literarisch und musikalisch

in An den Rändern des Lebens

Der vorliegende Beitrag widmet sich der musikalischen Rezeption des sogenannten Traums vom Pferdchen aus Fjodor Dostojewskijs Roman Verbrechen und Strafe (1866). In einem ersten Teil wird die Funktion dieses Traums im Kontext des Romans untersucht. Danach wird die Rezeption dieser Episode seitens unterschiedlicher Komponisten ab den 1920er Jahren herausgearbeitet. Eine besondere Aufmerksamkeit wird hier auf die »dramatische Szene« Raskolnikows Traum (1956) des deutschen Komponisten Giselher Klebe gelegt. Dabei werden Klebes Umdeutung der Episode im Sinne einer Bekenntnis gegen das Unrecht in der Welt sowie die verschiedenen musikalischen Mittel hervorgehoben, welche der Komponist verwendet, um eine traumhafte Atmosphäre akustisch zu erzeugen.

An den Rändern des Lebens

Träume vom Sterben und Geborenwerden in den Künsten

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