Kurzbiografien der Beitragenden

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Kurzbiografien der Beitragenden

HANSPETER AFFOLTER ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Germanistik der Universität Bern. Er studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und wurde 2015 mit einer Dissertation über Autofiktion und Intertextualität in Max Frischs „Montauk“ promoviert. In seinem kulturgeschichtlich orientierten Habilitationsprojekt zum Thema ‚Reklame und Moderne‘ beschäftigt er sich mit verschiedenen Autoren des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Neben seiner Dissertation ist 2019 ein von ihm zusammen mit Yahya Elsaghe herausgegebener und kommentierter Sammelband mit Thomas Manns Goethe-Essays erschienen.

FLORIAN HENRI BESTHORN studierte Musikwissenschaft und Germanistik und wurde mit einer Monographie über Jörg Widmann in Basel promoviert. Neben Veröffentlichungen zu Sprach-Kompositionen zahlreiche Aufsätze zur zeitgenössischen Musik, dem Musiktheater und der Figur des Dirigenten im 20. Jahrhundert. Internationale musikalische und musikpädagogische Tätigkeit sowie Arbeiten an diversen Mehrspartenhäusern und im Verlagswesen. Seit 2018 Referent an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

JAEL BOLLAG ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar der Universität Basel und arbeitet an einem Dissertationsprojekt zu leistungsorientierter Materialisierung und Spiritualisierung in der Literatur der 1920er bis 1930er-Jahre. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit modernen Strategien literarischer Immanenz und Transzendenz bei Robert Walser auseinandergesetzt. Sie hat Literaturwissenschaft, Deutsche Philologie und Theaterwissenschaft in Basel, Bern und Berlin studiert.

GARAM CHOI promoviert im Fach Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet an einer Dissertation über die Berliner Romane Robert Walsers. Sie hat Koreanistik und Germanistik in Seoul, Korea studiert. Ihre Masterarbeit Der Mythosdiskurs in Robert Walsers Jakob von Gunten. In Bezug auf den Mythosbegriff und den sprachphilosophischen Mimesisbegriff Walter Benjamins (2013) schrieb sie an der Seoul National University. Seit August 2016 studiert sie in Berlin als Stipendiatin des DAAD.

MYRIAM DÄTWYLER hat an der Universität Lausanne Germanistik und Kunstgeschichte studiert und war dort von 2012 bis 2018 Assistentin am Deutschen Seminar. 2018 hat sie ihre Dissertation zu Robert Walser abgeschlossen und verteidigt. In ihrer Dissertation untersucht sie die Dialogstruktur in Walsers Dramoletten sowie die Vielstimmigkeit seiner Prosa. Sie lebt und arbeitet in Lausanne.

PINO DIETIKER absolvierte das Schweizerische Literaturinstitut in Biel und studierte Germanistik in Lausanne und Berlin. Er hat im Robert Walser-Zentrum in Bern gearbeitet, die Walser-Anthologie Die kleine Berlinerin. Geschichten aus der Großstadt (Insel 2018) mitherausgegeben und in der Zeitschrift Narr (20, 2016) den Text Der Walser in mir veröffentlicht.

DANIELA DILL ist Autorin und Literaturvermittlerin. Sie hat Französische und Deutsche Literaturwissenschaften an der Universität Basel studiert. Ihre Texte wurden in diversen Anthologien veröffentlicht, gesammelt im Buch Herz Rhythmus Störungen (edition Baes). 2017 erhielt sie ein Literaturstipendium von Atelier Mondial in Paris. Ab 2019 ist sie Co-Leiterin des WORTSTELLWERK, dem Jungen Schreibhaus in Basel.

DORETTE FASOLETTI hat Germanistik und Anglistik an der Universität Lausanne studiert. 2018 promovierte sie bei Herrn Prof. Dr. Peter Utz mit der Dissertation Selbstrevision – Neukreation: Robert Walsers Buch Seeland. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und ist seit April 2013 Koordinatorin des Doktoratsprogramms in Deutscher Sprach- und Literaturwissenschaft der CUSO (Conférence des Universités de Suisse Occidentale – Konferenz der Westschweizer Universitäten).

HANNAH FISSENEBERT Jg. 1987, promovierte 2018 in Neuerer deutscher Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin über deutschsprachige Märchenadaptionen im Theater. Nach einem Forschungsaufenthalt an der UC Berkeley in Kalifornien ist sie zurzeit am Literaturinstitut der Humboldt- Universität als Lehrbeauftragte tätig und als Stadtschreiberin nach Jena berufen worden.

AGATHA FRISCHMUTH ist seit 2014 Doktorandin und Lehrbeauftragte am Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin. Sie studierte Komparatistik und Amerikanistik in München (LMU) und London (KCL, UCL). Sie promoviert zum Thema Europäische Inaktivitätsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts: Robert Walser, Thomas Mann, Georges Perec und Mirosław Nahacz, im Rahmen dessen sie das politische und gesellschaftskritische Potential des Nichtstuns untersucht. Gefördert wird sie von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

LUKAS GLOOR studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Universität Basel. 2019 hat er seine Dissertation zum Prekären Erzählen. Narrative Ordnungen bei Robert Walser, Franz Kafka und Theodor Fontane abgeschlossen. Lehrbeauftragter der Universität Basel und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seit 2019 leitet er das Robert Walser-Archiv in Bern. Mitherausgeber des Narr Literaturmagazins.

REBECCA LÖTSCHER ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar der Universität Basel und arbeitet an einer vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Dissertation zur Lebensphilosophie in Robert Walsers ‚kleiner Prosa‘. Sie hat Philosophie und Germanistik in Basel und Berlin studiert und absolvierte ein einjähriges Praktikum bei der Kritischen Robert Walser-Ausgabe (KWA) in Basel. Im Jahr 2015 verbrachte sie ein Gastsemester an der Yale University.

SARAH MAASS ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am germanistischen Institut der WWU Münster und Lehrbeauftragte an der TU Dortmund, wo sie Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften studierte. 2018 promovierte sie bei Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf mit der Dissertation Höflichkeit – Dummheit – Eigenschaftslosigkeit: Die Ethik des Neutrums bei Robert Musil und Robert Walser. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a.: (Literarische) Wertung und Gegenwartsliteratur, Literatur und Ethik, (poststrukturalistische) Literatur- und Kulturtheorien, Diskurstheorie und -analyse, populäre Kultur und Medien.

SARAH MÖLLER hat Germanistik und Filmwissenschaft in Zürich studiert und ist seit 2018 Doktorandin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Im Rahmen des SNF-Sinergia-Projekts „The Power of Wonder“ arbeitet sie an einer Dissertation zu Strategien der Selbstinszenierung in Ich-Erzählungen des 17. Jahrhunderts.

RON SADAN promoviert im Department of German an der Princeton University. Seine Dissertation behandelt Buch- und Manuskriptkulturen der Weimarer Republik. Mithilfe der Fulbright-Kommission studierte er im Jahr 2018–19 Germanistik und Medienwissenschaft an der Humboldt Universität in Berlin.

CHARLES VANNETTE hat seinen Doktor der Philosophie (2011) an der Ohio State University in den Vereinigten Staaten erworben. Von 2011 bis 2015 war er als Assistant Professor of German an der Ferris State University angestellt und seit 2015 arbeitet er als Assistant Professor of German an der University of New Hampshire. In seiner Forschung widmet er sich den Wahrnehmungs- bzw. Kognitivprozessen, die hinter Robert Walsers Prosa stehen.