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In trinationaler Kooperation zwischen dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern, dem Museum Strauhof Zürich und dem Staatlichen Literaturmuseum der Russischen Föderation Moskau wurde 2017/18 die öffentlich viel beachtete und kulturpolitisch vielfältig unterstützte Ausstellung „Rilke und Russland“ an vier Standorten gezeigt. Die künstlerische Gesamtleitung oblag Thomas Schmidt vom DLA Marbach.

In allen drei Ländern wurde die Ausstellung von wissenschaftlichen Konferenzen begleitet: In Marbach organisierte Ulrich von Bülow (DLA Marbach) vom 1. bis 2. Juni 2017 ein Fachgespräch zum Thema „Rilke und die russische Philosophie“; im Schweizerischen Literaturarchiv Bern versammelten Alexander Honold (Universität Basel) und Irmgard M. Wirtz (Schweizerisches Literaturarchiv Bern) vom 28. bis 30. September 2017 Experten zum Thema „Rilkes Korrespondenzen“; und in Moskau fand vom 6. bis 8. Februar die Konferenz „Kulturtransfer um 1900: Rilke und Russland“ in der Verantwortung von Dirk Kemper, Jurij Lileev, Dmitrij Bak (Moskau) und Elisabeth Cheauré (Freiburg) statt.

Die Moskauer Tagung wurde organisiert vom „Institut für russisch-deutsche Literatur- und Kulturbeziehungen“ (IRDLK) an der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU), in dessen Reihe der Band nun erscheint, sowie vom Internationalen Graduiertenkolleg „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘. Deutsch-russische Kulturkontakte im europäischen Kontext“ (ALU Freiburg/RGGU Moskau).

Der vorliegende Band vereinigt Beiträge der Moskauer Tagung, die von Dirk Kemper und Jurij Lileev herausgegeben werden, mit solchen der Marbacher Tagung (Abt. 4), für die Ulrich von Bülow verantwortlich zeichnet.

Die Herausgeber danken allen beteiligen Institutionen, auf Moskauer Seite insbesondere auch der Deutschen Botschaft, für Rat, Unterstützung und Förderung. Dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn sind wir für die Aufnahme in die von ihm geförderte IRDLK-Reihe zu Dank verpflichtet.

Die Herausgeber