Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

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Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

PROF. DR. MICHAELA BAUKS

Die Alttestamentlerin promovierte an der Universität Heidelberg und habilitierte sich an der Universität Strasbourg. Von 1995 bis 2005 wirkte sie als Professorin für Altes Testament in Montpellier, seit 2005 ist sie an der Universität Koblenz-Landau tätig. Von ihrem Forschungsprofil her widmet sie sich Fragen der altorientalischen und antiken Traditionsgeschichte und der modernen Rezeptionsgeschichte der Hebräischen Bibel. Ihre spezifischen Forschungsthemen sind Schöpfungs- und Ursprungsmythen, Menschenopfertraditionen, Heiliger Krieg und der Hiobstoff.

ANNA BRAUN

Anna Braun studierte von 2009 bis 2015 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, gymnasiales Lehramt für die Fächer Deutsch und Katholische Religion. In ihrer Masterarbeit, die im Tectum-Verlag 2015 veröffentlicht wurde, beschäftigt sie sich mit W.G. Sebalds Austerlitz als Erinnerungsroman. Den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien absolvierte sie 2016/17 am Staatlichen Studienseminar Trier. Seit 2017 ist sie als Doktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik am Campus Koblenz tätig.

PROF. DR. ANNELORE ENGEL-BRAUNSCHMIDT

Annelore Engel/Engel-Braunschmidt studierte Slavistik, Anglistik und Philosophie in Göttingen und München und – nach einer einjährigen Tätigkeit als Assistant Teacher in Exeter/Devon – in Zürich und Hamburg. 1967 machte sie ihr Staatsexamen. Danach folgten mehrere Forschungsaufenthalte in Moskau und Leningrad bzw. St. Petersburg. Ihre Promotion erfolgte 1973 in Hamburg. An der Universität Hamburg war sie von 1983 bis 1986 Wissenschaftliche Assistentin und Professorin auf Zeit. 1986 übernahm sie eine Gastprofessur am Smith College in Northampton (Massachusetts) und wurde 1994 auf den Lehrstuhl für Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte in Slavistik, Fachrichtung Literaturwissenschaft, sind die Russische Literaturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die literarischen Wechselbeziehungen einschließlich des Schrifttums der Russlanddeutschen.

DR. VOLKER KLÖPSCH

Volker Klöpsch studierte von 1969 bis 1975 Germanistik, Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Freiburg, Berlin, Edinburgh und Salamanca, danach Sinologie in Peking, Shanghai (Fudan Universität) und Heidelberg. Zwischen 1990 und 2013 ging er seiner Lehrtätigkeit am Ostasiatischen Seminar der Universität zu Köln nach. Er arbeitete an Übersetzungen zur chinesischen Literatur der Republikzeit, zur vormodernen Literatur (Sunzi, Die Kunst des Krieges, 2009) sowie zur klassischen Dichtung (Der seidene Faden, 1991; Chinesische Liebesgedichte, 2009), er veröffentlichte Ausgewählte Prosa der Tang und Song (2 Bde., 2016) und Ausgewählte Gedichte der Tang (2017). Mit Eva Müller zusammen ist er Herausgeber des Lexikons der chinesischen Literatur (2004).

DR. KURT KREILER

Kurt Kreiler promovierte nach dem Studium der Germanistik und der Philosophie mit einer Arbeit über Literatur und Politik in der Rätezeit. Er edierte Erich Mühsam und Otto Gross, die Anthologien Traditionen deutscher Justiz und In irrer Gesellschaft, sowie Hör-Werke von Gottfried Benn, Elias Canetti, Hubert Fichte, Elsa Sophia von Kamphoevener, Kurt Schwitters und Thomas Mann und Familie. Er schrieb Hörspiele und über hundert Radio-Features. Im Rahmen von Kreilers Shakespeare-Recherche erschienen: Fortunatus im Unglück. Die Aventiuren von Master F. I. (2006); Der Mann, der Shakespeare erfand (2009); William Shakespeare, Die Lieder und Gedichte aus den Stücken (2011) und Edward de Vere, Earl of Oxford, Hundert Gedichte (2013).

PROF. DR. VOLKER LADENTHIN

Volker Ladenthin war Prof. für historische und systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Er hatte Gastprofessuren in Kairo inne und war Vorsitzender der Erich-Kästner-Gesellschaft sowie der Rheinischen Kinderbuchgesellschaft. Zu seinen Forschungsgebieten zählt die Frage nach der Bedeutung der Literatur für Bildungsprozesse, der er u.a. in folgenden Buchveröffentlichungen nachgeht: Gerechtes Erzählen (2010); Goethe zum Vergnügen (2011); Die Geschichte vom letzten Buch (2012) und Was im Gedächtnis bleiben soll. Das literarische Werk von Karin Gündisch (2014).

PD DR. MARTIN F. MEYER

Martin F. Meyer, Akademischer Direktor am Institut für Philosophie der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, studierte Rechtswissenschaft, Philosophie, Soziologie und Publizistik in Münster und promovierte dort 1994 mit einer Dissertation über Platon. Von 1994 bis 1995 war er Dozent der Fortbildungsakademie des Innenministeriums NRW und Mitarbeiter der Enzyklopädie Encarta (Fa. Microsoft). Seit 1995 lehrt er Philosophie in Koblenz, wo er sich 2012/13 im Fach Philosophie über die aristotelische Biologie habilitierte. Monographien: Philosophie als Meßkunst. Platons epistemologische Handlungstheorie (1994); Aristoteles und die Geburt der biologischen Wissenschaft (2015); Illustrierte Geschichte der Philosophie (2016). Herausgegebene Bände: Zur Geschichte des Dialogs. Philosophische Positionen von Sokrates bis Habermas (2006); Zur Kulturgeschichte der Scham (2011); Zur Kulturgeschichte der Botanik (2013). Dazu etwa 80 Fachbeiträge und 70 Vorträge überwiegend zur antiken Philosophie.

PROF. DR. MICHAEL MEYER

Michael Meyer studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Universität Mannheim, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der University of Iowa. Er unterrichtete anglophone Literaturen an den Universitäten in Bamberg, Regensburg, Bayreuth, und ist seit 2002 als Professor für englische Literatur und Fachdidaktik an der Universität Koblenz-Landau tätig. Seine Forschungsinteressen richten sich in erster Linie auf ästhetische, ideologische, intermediale und interkulturelle Fragestellungen. Seine Publikationen umfassen Schriften zur englischen Fachdidaktik, zu Shakespeare, zur Literatur und Kultur des 18. Jahrhunderts, zur englischen Autobiographie, zur zeitgenössischen britischen Literatur, zu postkolonialer Literatur, zu Film, Visual Culture und Visual Literacy.

PD DR. WERNER MOSKOPP

Werner Moskopp studierte an der Universität Koblenz-Landau die Fächer Philosophie, Psychologie und Germanistik, promovierte zu „Struktur und Dynamik in Kants Kritiken“ und wurde mit einer Arbeit zu „Verbindlichkeit“ 2018 habilitiert. Seit 2010 ist Werner Moskopp in Koblenz als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Philosophie tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Ansätze des Transzendentalen Idealismus und Pragmatismus.

PROF. DR. STEFAN NEUHAUS

Stefan Neuhaus studierte Germanistik in Bamberg und Leeds. 1996 promovierte er zu „Freiheit, Ungleichheit, Selbstsucht? Fontane und Großbritannien“. 2001 folgte die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Habilitation zum Thema „Literatur und nationale Einheit in Deutschland“. Nach Professuren an den Universitäten Oldenburg und Innsbruck ist er seit 2012 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Koblenz-Landau, Standort Koblenz. 2005 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Göteborg. Monographien in Auswahl: Freiheit, Ungleichheit, Selbstsucht? Fontane und Großbritannien (1996); Das verschwiegene Werk. Erich Kästners Mitarbeit an Theaterstücken unter Pseudonym (2000); Literatur und nationale Einheit in Deutschland (2002); Das Spiel mit dem Leser. Wilhelm Hauff: Werk und Wirkung (2002); Literaturkritik (2004); Literaturvermittlung (2009); Märchen (2. Aufl. 2017); Grundriss der Literaturwissenschaft (5. Aufl. 2017); Grundriss der Neueren deutschsprachigen Literaturgeschichte (2017). Zahlreiche (Mit-)Herausgeberschaften.

DR. IMMANUEL NOVER

Immanuel Nover, der im Rahmen des Promotionskollegs Deutsch-Italienische Forschungen an den Universitäten Bonn und Florenz promovierte, war im Anschluss als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik an der Universität Bonn und von 2010 bis 2012 als wissenschaftlicher Koordinator des Promotionskollegs Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft und der Graduate School Practices of Literature an der Universität Münster tätig. Seit 2013 widmet er sich, zur Zeit als Akademischer Rat (a.Z.), in Forschung und Lehre an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, den Schwerpunkten Theorien des Politischen, literarische und politische Avantgarde um 1900, Ästhetische Totalität sowie Gegenwartsliteratur und Pop.

JESSE QUENG

Jesse Queng studierte Germanistik, Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Bildungswissenschaften und Geographie an den Universitäten Koblenz-Landau und Trier. Er erwarb dort den Master of Arts in Germanistik und den Master of Education in Germanistik, Bildungwissenschaften und Geographie sowie das Zertifikat Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Zudem ist er Promovierender in der Germanistik. Von 2017 bis 2018 betätigte er sich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Sprachdidaktik und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Trier, von Juli 2018 an arbeitete er außerdem als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MoSAiK-Projekt, der Qualitätsoffensive Lehrerbildung im Zertifikat „Sprachbildung und DaFZ (Deutsch als Fremd- und Zweitsprache)“ an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Zu seinen Veröffentlichungen gehört u.a. Josef K.s‘ syntaktische Präfiguration – Eine explorative Analyse und Interpretation des ersten Satzes in Kafkas ‚Der Process‘. In: Wirkendes Wort 69, Heft 1, 2019 [in Vorbereitung].

PROF. DR. OLIVER RUF

Oliver Ruf ist Professor für Medien- und Designwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienästhetik, Designtheorie und Gestaltungskultur an der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen. Zudem ist er dort Studiendekan für »Design Interaktiver Medien / Interactive Media Design« (Master of Arts). Des Weiteren betätigt sich Oliver Ruf als Herausgeber der wissenschaftlichen Schriftenreihen »Medien- und Gestaltungsästhetik« (transcript), »Mikrographien / Mikrokosmen« (Königshausen & Neumann) sowie »Welt / Gestalten« (Büchner). Er erhielt verschiedene Fellowships und Auszeichnungen, darunter den Essay-Preis der Zeitschrift MERKUR, den Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Jahr der Geisteswissenschaften, den erstmals vergebenen Lehrpreis der Hochschule Furtwangen; außerdem ist er Preisträger im Wissenschaftsjahr »Künstliche Intelligenz« sowie berufenes Mitglied u.a. des Deutschen Werkbundes (dwb) und des Exzellenz-Netzwerks »Lehre hoch n«. Jüngere Buchpublikationen in Auswahl: (Mithg.) Designästhetik. Theorie und soziale Praxis (2019); (Mithg.) Kleine Medien. Kulturtheoretische Lektüren (2019); (Hg.) Adolf Loos: Ornament und Verbrechen. Die Schriften zur Architektur und Gestaltung (2019); Storytelling für Designer (2018); (Mithg.) Projektion & Reflexion. Das Medium Kino im Spiegel von Literatur und Kunst / Le cinéma dans l’art et la litterature (2018); (Mithg.) Handbuch Kriminalliteratur. Geschichte – Theorien – Medien (2018); (Hg.) Smartphone-Ästhetik. Zur Philosophie und Gestaltung mobiler Medien (2018); (Mithg.) Wie aus Theorie Praxis wird. Berufe für Germanisten in Medien, Kultur und Wissenschaft (2016); Kreatives Schreiben. Eine Einführung (2016); (Hg.) Platons Phaidros oder Vom Schönen (2015); Die Hand. Eine Medienästhetik (2014); Wischen und Schreiben. Von Mediengesten zum digitalen Text (2014).

PROF. DR. ROLF SELBMANN

Rolf Selbmann, der an der Ludwig-Maximilians-Universität München vor allem Germanistik, aber auch Geschichte, Kunstgeschichte, Sozialwissenschaften, Psychologie, Journalistik u.a.m. studierte, promovierte 1978 eben dort über „Theater im Roman. Studien zum Strukturwandel des deutschen Bildungsromans“. Sein Referendariat für das Lehramt an Gymnasien absolvierte er von 1979 bis 1981; anschließend war er (bis 2015) Oberstudienrat an einem Münchener Gymnasium in den Fächern Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. 1994 erfolgte die Habilitation an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit „Dichterberuf. Zum Selbstverständnis des Schriftstellers von der Aufklärung bis zur Gegenwart“. Seit 2006/2007 ist er apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München und seit September 2007 erster Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft München. Seine Publikationen widmen sich dem deutschen Bildungsroman und seiner Geschichte, den Dichterdenkmälern und der Kulturgeschichte des Fensters. Letzte Bücher: Nomen est Omen. Literaturgeschichte im Zeichen des Namens (2013); Die Wirklichkeit der Literatur. Literarische Texte und ihre Realität (2016); Literarische Geschwister. Praktiken des Textvergleichs (2017); Epochenjahr 1859. Kulturelle Verdichtung und geschichtliche Bewegung (2018).

PROF. DR. PETRA WEBER

Petra Weber studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie sowie mehrere Beifächer bis zur Zwischenprüfungsreife in München und Paris. Ihre Promotion erfolgte 1980 in München über die Herkunft und Erscheinungsform der Lieder Mussorgskijs. In Würzburg habilitierte sie sich 1990 über Beethovens Bearbeitungen britischer Lieder. Nach mehreren Gastprofessuren im In- und Ausland ist sie seit 2000 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind: frühe Theorie der Mehrstimmigkeit, deutsche Musik des 17. Jahrhunderts, Beethoven und die Geschichte der Tonalität.