Autorinnen und Autoren

In: Die Attraktion des Apparativen
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Autorinnen und Autoren

Christoph Asendorf

lehrt Kunstgeschichte an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Fellow am IFK in Wien (2004) und am IKKM in Weimar (2009/10). 2008 Verleihung der Martin Warnke-Medaille zusammen mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung. 2015 Prix de l’Aéro Club de France (Commission Histoire, Arts et Lettres). Veröffentlichungen (Monographien): Batterien der Lebenskraft – Zur Geschichte der Dinge und ihrer Wahrnehmung im 19. Jahrhundert, Berlin 1984; Neuausgabe 2002 (engl. Übersetzung 1993); Ströme und Strahlen – Das langsame Verschwinden der Materie um 1900, Berlin Verlag, 1989; Super Constellation – Flugzeug und Raumrevolution. Die Wirkung der Luftfahrt auf Kunst und Kultur der Moderne, Berlin 1997; (franz. Übersetzung 2013); Entgrenzung und Allgegenwart – Die Moderne und das Problem der Distanz, München 2005; Planetarische Perspektiven – Raumbilder im Zeitalter der frühen Globalisierung, München 2017.

Christa Blümlinger

ist seit 2010 Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Paris 8. Sie lehrte davor u.a. an der Universität Paris 3 und an der FU Berlin. Research-Fellowships am IKKM (Weimar) und bei BildEvidenz (FU Berlin). Publikationen über Essayfilm, Avantgarde, Medienkunst, Filmästhetik, Filmkritik und österreichischen Film. Auf Deutsch erschienen u.a. Kino aus zweiter Hand. Zur Ästhetik materieller Aneignung im Film und in der Medienkunst, Berlin 2009. Jüngste Publikationen: Morgan Fisher, Off-Screen Cinema (hrsg. mit Jean-Philippe Antoine), Dijon 2017, und Geste filmé, gestes filmiques (hrsg. mit Mathias Lavin), Paris 2018. Im Erscheinen: Harun Farocki. Du cinéma au musée (P.O.L., 2021).

Hans-Friedrich Bormann

lehrt als Akademischer Oberrat Theater- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zuvor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Schwerpunktprogramm Theatralität und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, außerdem Mitarbeiter im Sfb 447 Kulturen des Performativen. Gründungsmitglied der Künstlergruppe LOSE COMBO. Publikationen zur Geschichte und Theorie der performativen Künste sowie zu Fragen der theatralen, medialen und musikalischen Praxis, darunter: Verschwiegene Stille. John Cages performative Ästhetik München 2005, Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren. Kunst – Medien – Praxis (hrsg. mit Gabriele Brandstetter und Annemarie Matzke), Bielefeld 2010; Theater in Erlangen. Orten – Geschichte(n) – Perspektiven (hrsg. Zusammen mit Hans Dickel, Eckart Liebau und Clemens Risi), Bielefeld 2020.

Jan Torge Claussen

ist Leiter der Digitalen Didaktik-Werkstatt am Zukunftszentrum Lehrerbildung der Leuphana Universität Lüneburg. Im Jahr 2019 promovierte er an der Stiftung Universität Hildesheim zum Thema Musik als Videospiel. Guitar Games in der digitalen Musikvermittlung (Olms-Verlag, 2020). Im Rahmen seiner Forschungs- und Lehrtätigkeiten beschäftigt er sich mit Sound Studies, Gamification, digitaler Bildung und Interface-Design. Aktuelle Publikation: Music has to be hard work. In: S. Fizek, K. Wenz, P. Abend, & M. Fuchs (Hrsg.): Digital Culture & Society (DCS): Laborious Play and Playful Work, Bielefeld 2020.

Michael Cuntz

ist Romanist, Medienkulturwissenschaftler und Übersetzer. Promotion in Köln zu Schriften Blaise Pascals. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Stellvertretender Direktor des IKKM (Weimar), Vertretungsprofessor am IfM (Bochum), zuletzt Professor auf Zeit für Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar. Aktuelle Texte: Les terrains vagues de la fondation: ichnographies de l’urbain selon Michel Serres et Émile Gaboriau. In: Wolfram Nitsch u.a. (Hrsg.): Terrains vagues. Les friches urbaines dans la littérature, la photographie et le cinéma français, Clermont-Ferrand 2019; Monturen/Montures: On Riding, Wearing and Carrying. Nomadic cultural techniques and (the marginalization of) Asian clothing in Europe. In: Jörg Dünne u.a. (Hrsg.): Cultural Techniques. Spaces, Texts, Collectives, Berlin und New York 2020; Literarische Modellierungen von Schutzmilieus: Rousseau, Bioy Casares, Houellebecq. In: Rebekka Ladewig/Angelika Seppi (Hrsg.): Techno-ästhetische Perspektivierungen von Milieus, Leipzig 2020.

Stefanie Diekmann

ist seit 2012 Professorin für Medienkulturwissenschaft und seit 2013 Geschäftsführende Direktorin am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur an der Stiftung Universität Hildesheim. 2016 und 2018 für jeweils ein Semester Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz und am Internationalen Kolleg für Medienphilosophie und Kulturtechnikforschung (IKKM) an der Bauhaus-Universität Weimar. Aktuelle Forschungsinteressen: Dokumentarfilm, Intermedialität, Audiovisualität des Interviews. Publikationen: Die andere Szene. Theaterarbeit und Theaterproben im Dokumentarfilm, Berlin 2013; Backstage: Konstellationen von Theater und Kino, Berlin 2013; André Gunthert, Das geteilte Bild. Die digitale Fotografie. Konstanz 2019 (Übersetzung). Außerdem journalistische Texte, u.a. für Texte zur Kunst, perlentaucher.de, filmbulletin und für die Wochenzeitung Der Freitag.

Dennis Göttel

ist Juniorprofessur für Geschichte und Geschichtsschreibung technischer Bildmedien an der Universität zu Köln. 2018/19 Vertretungsprofessur für Kulturgeschichte des Wissens an der Leuphana Universität Lüneburg; ebendort 2015 bis 2017 Postdoc-Stipendiat. 2012 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2010 bis 2012 Junior Fellow, Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM), Bauhaus-Universität Weimar. Aktuelle Publikationen: Historiografie der Filmarbeit. Making of, up & out (Cruising). In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, Heft 20, 2019; Flipper Arms, Control, Warfare. In: These Are Situationist Times (hrsg. v. Ellef Prestsæter), Oslo 2019; Anekdoten von der unbürgerlichen Universität. In: Im Vorraum. Lebenswelten Kritischer Theorie um 1969 (hrsg. mit Christina Wessely), Berlin 2019.

Klemens Gruber

ist Professor für Intermedialität am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Studium in Wien und Bologna. Mitbegründer der transmedialen gesellschaft daedalus. Veröffentlichungen zur Kultur der Avantgarde, Alexander Kluge, digital formalism und taktilen Medien. Herausgeber von Maske & Kothurn. Internationale Beiträge zur Theater-, Film und Medienwissenschaft. Aktuelle Publikationen: Die polyfrontale Avantgarde. Medien und Künste 1912-1936, Wien 2020; Texture Matters: haptisch/optisch 1/2. Der Tastsinn im Kino; Der Tastsinn in den Medien (hrsg. zus. mit A. Lant, J. Herwig und A. Seibel), Wien 2014/16; telehor. the international journal of new vision (mit O. Botar), Zürich: 2011/13. Die zerstreute Avantgarde2, Wien 2010. (L’avanguardia inaudita, Genova 1997).

Susanne Holschbach

ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Mediengeschichte und -theorie der Fotografie, Gender und Visuelle Kultur, Fotografie im Kontext zeitgenössischer Kunst sowie Praktiken des Fotosharing. Sie hat als Gast- bzw. Vertretungsprofessorin an verschiedenen Kunsthochschulen und Universitäten gelehrt, zurzeit verwaltet sie eine Professur für Kunstwissenschaft an der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig. Aktuelle Publikationen: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur (mit Winfried Gerling und Petra Löffler), Bielefeld 2018; Frauen sehen Frauen an. Fotografie, Körperpolitik und weiblicher Blick im Resonanzraum sozialer Medien. In: Fotogeschichte, Heft 155, Jg. 40, 2020.

Rembert Hüser

ist seit Januar 2014 Professor für Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor war er zehn Jahre lang Associate Professor für Kultur- und Medienwissenschaft an der University of Minnesota, 2016 Max Kade Professor an der Brown University. Mitglied im Vorstand des Graduiertenkollegs Konfigurationen des Films und des LOEWE-Schwerpunktes Architekturen des Ordnens. Jüngste Veröffentlichungen zu Wolkenbildern auf dem G20-Gipfel, der Abu Goat-Map des Goat Simulators, dem Otaku-Potential der neuen russischen Generalstaatsanwältin nach der Krimannexion sowie zu unbekannten Flugobjekten.

Vera Klocke

ist Promotionsstipendiatin beim Evangelischen Studienwerk Villigst. Nach einem Studium der Kulturwissenschaften und des Masters Inszenierung der Künste und der Medien an der Stiftung Universität Hildesheim war sie an derselben Universität als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Medienästhetik tätig. In ihrer Doktorarbeit forscht sie ethnografisch zu materiellen Artikulationen von Fernsehen in Wohnräumen der Gegenwart.

Jan Künemund

ist Medienwissenschaftler, Kurator, Film- und Musikjournalist. Er arbeitet seit 2015 am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim und promoviert zum Queer Cinema. Von 2009 bis 2016 war er Herausgeber der Queer-Cinema-Zeitschrift Sissy. Er ist Mitglied der Auswahlkommission der Duisburger Filmwoche und Berater des Berlinale Forums. Letzte Veröffentlichungen: BIO(?)Pics. Queere Ich-Entwürfe, gefangen in filmischen Biografien. In: Dagmar Brunow und Simon Dickel (Hrsg.): Queer Cinema. Mainz 2018; Kunst der Allianz. In: Raquel Molt und Arpana Berndt (Hrsg.): „I see you“ - Fragen zum Film FUTUR DREI (erscheint im September 2020).

Annemarie Matzke

ist seit 2009 Professorin für experimentelle Formen des Gegenwartstheaters an der Stiftung Universität Hildesheim. Davor war sie von 2004-2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin. Promotion zum Thema Selbst-Inszenierung im Gegenwartstheater, Habilitation zum Thema Arbeit am Theater. Eine Diskursgeschichte der Probe. Seit 1994 Mitglied der Gruppe SheShePop, mit der u. a. folgende Inszenierungen entstanden: Testament (2010), Oratorium (2017), beide eingeladen zum Theatertreffen. Ausgezeichnet mit dem George-Tabori Preis und dem Berliner Theaterpreis. Forschungsgebiete sind Geschichte und Theorie der Theaterprobe, Schauspieltheorien, theatrale Raumkonzepte, Improvisation sowie Tanz- und Bewegungskonzepte. Publikationen: Arbeit am Theater. Eine Diskursgeschichte der Probe, Bielefeld 2012; Auftritte. Strategien des In-Erscheinung-Tretens in Künsten und Medien (hrsg. mit Jens Roselt und Ulf Otto), Bielefeld 2015.

Thomas Meinecke

ist Schriftsteller, Musiker, Radio- und Club-DJ. Von 1978 bis 1986 war er Mitherausgeber und Redakteur der Avantgarde-Zeitschrift Mode & Verzweiflung, ab 1986 veröffentlichte er Erzählungen und zahlreiche Romane, zuletzt den Roman Selbst (2016) im Suhrkamp Verlag. Außerdem war er von 2007 bis 2013 Kolumnist für das Berliner Magazin Groove. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Düsseldorfer Literaturpreis (2003) und dem Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst (2008). Im Wintersemester 2012 hatte er die Poetikdozentur an der Goethe-Universität Frankfurt inne, 2014 war er Writer in Residence an der Queen Mary University in London und 2016 Fellow am IFK in Wien. Zuletzt war er Writer in Residence an der University of St. Andrews, Schottland (2018), erhielt 2019 die Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt sowie 2020 den Berliner Literaturpreis, verbunden mit einer Poetik-Gastprofessur an der FU Berlin.

Monika Meister

studierte Theaterwissenschaft, Ethnologie und Philosophie an der Universität Wien. Habilitation zur Katharsis in der Wiener Moderne (1992). Schwerpunkte ihrer internationalen Lehr-, Forschungs- und Publikationstätigkeit sind Geschichte und Theorie des Theaters, zeitgenössische Theaterformen und Dramaturgien des Theaters. Seit 2020 stellvertretende Leiterin des Forschungsverbundes Elfriede Jelinek. Monika Meister lehrte und forschte als außerordentliche Universitätsprofessorin (pensioniert) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und ist seit 13 Jahren Lehrbeauftragte für Theatergeschichte am Max Reinhardt Seminar der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Jüngste Publikationen zum Theater Elfriede Jelineks, zur Dramaturgie Ödön von Horváths und der Theatertheorie Robert Musils sowie zu szenischen Formen der Narration.

Alexander Streitberger

ist Professor für moderne und zeitgenössische Kunst am Kunsthistorischen Institut der UCLouvain (Belgien). Direktor des Lieven Gevaert Research Centre for Photography, Art and Visual Culture (LGC), Mitherausgeber der Lieven Gevaert Series. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Fotografie und Intermedialität; Fotografie, Film und Panorama; Konzeptuelle Kunst; Sprachtheorie in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Publikationen: Ausdruck – Modell – Diskurs. Sprachreflexion in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Berlin 2004; Shifting Places. Peter Downsbrough, the Photographs Leuven 2011; De l’autoportrait à l’autobiographie, Paris 2011; The Photofilmic. Entangled Images in Contemporary Art and Visual Culture, Leuven 2016; Victor Burgin. Gradiva, München 2019; Psychical Realism. The Work of Viktor Burgin (erscheint 2020).

Volker Wortmann

ist seit 2018 Senior Lecturer am Institut für Medien, Theater und populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim. Stipendiat der DFG im Graduiertenkolleg Authentizität als Darstellungsform, Promotion im Jahr 2000 zu multimodalen Strategien der Authentisierung in den Bildmedien. Forschungsschwerpunkte: Mediendiskursgeschichte und dokumentarische Ästhetik in den Künsten. Aktuelle Publikationen: Authentizität als Wiedergänger. Die Konjunkturen eines ungeliebten Konzepts und ihre medialen Bedingungen. In: Roger Fayet, Regula Krähenbühl (Hrsg.): Authentizität und Material, Zürich 2018; Die Figuration der Vielen in der Darstellung von Zombieapokalypsen. Zur utopischen Grundierung eines dystopischen Narrativs. In: Irene Leser / Jessica Schwarz (Hrsg.): utopisch dystopisch. Heidelberg 2018.