Autorinnen und Autoren

in Literatur in der neuen Klassengesellschaft
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Autorinnen und Autoren

Prof. Dr. Christoph Butterwege, nach Diplom in Sozialwissenschaft, M.A. in Philosophie, Promotion und Habilitation in Politikwissenschaft in Bremen, danach Lehrtätigkeit u.a. in Bremen, Münster und Duisburg, Fulda und Magdeburg, seit 1998 Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln; 2017 Kandidat der Linken für die Bundespräsidentenwahl. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Armutforschung, zuletzt: „Die zerrissene Republik“ (2020), „Rechtspopulisten im Parlament“ (m. Gudrun Hentges und Gerd Wiegel, 2018).

Prof. Dr. Klaus Dörre ist seit 2005 Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich Schiller-Universität Jena, einer der Direktoren des DFG-Kollegs Postwachstumsgesellschaften und Mitherausgeber des Berliner Journal für Soziologie und des Global Dialogue. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. auf dem Gebiet der Kapitalismusmustheorie, der Prekarisierung von Arbeit und Beschäftigung sowie des Rechtspopulismus. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: „Was stimmt nicht mit der Demokratie? Eine Debatte mit Klaus Dörre, Nancy Fraser, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa“ (2019), in Vorbereitung: „Digitale Restauration: Kapitalismus 4.0“ (m. Florian Butollo, 2020).

Richard Gebhardt, Publizist und Erwachsenenbildner in Köln und Aachen. Letzte Buchveröffentlichung(als Hrsg.): „Fäuste, Fahnen, Fankulturen. Die Rückkehr der Hooligans im Stadion und auf der Straße“ (2017).

Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg und seit 1983 in Berlin lebend, Schriftstellerin, Journalistin, Dozentin und Performerin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen Moskauer Eis (2000) und Walpurgistag (2011). Sie veröffentlicht Lyrik, Prosa, Dokumentarliteratur, Radiofeatures und Theaterstücke sowie journalistische Arbeiten. Zuletzt erschienen „Berliner Bürger*stuben“ (2020), „Berlin 1966-70“ (m. Arwed Messmer, 2019) und „Berolinas zornige Töchter: 50 Jahre Berliner Frauenbewegung“.

Joachim Helfer wurde 1964 in Bonn geboren. Anglistikstudium in Hamburg, danach Freisen durch Europa, Afrika und die USA; seit 1990 Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Hamburg, seit 2001 in Berlin. Mehrere Romane und Prosabände, zuletzt gab er heraus: „ Twelve Stars: Philosophen schlagen einen Kurs für Europa vor“ (m. Marco Meyer u. Ralf Grötker, 2019), Wenn ich mir etwas wünschen dürfte. Intellektuelle zur Bundestagswahl 2017 (2017), „Durchgefressen und Durchgehauen. Schriftstellerinnen und Schriftsteller zum 150 Geburtstag der SPD“ (2013).

Dr. Stefanie Hürtgen lehrt und forscht zu den Veränderungsprozessen in Arbeit und Produktion. Sie hat in Berlin studiert und war einige Zeit in der Erwachsenen- und Gewerkschaftsbildung tätig. Stefanie Hürtgen arbeitet als Assistenzprofessorin im Bereich Wirtschaftsgeographie der Uni Salzburg, ist assoziiertes Mitglied des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa Luxemburg Stiftung, zuletzt erschien: „Nichtnormale Normalität? Anspruchslogiken aus der Arbeitnehmermitte (m. Stephan Voswinkel, 2014).

Prof. Dr. Cornelia Koppetsch, 1967 geboren, nach Psychologie-Studium in Gießen und Hamburg und Mitarbeit im Graduiertenkolleg „Gesellschaftsvergleich“ an der Freien Universität Berlin 1996 im Fach Soziologie promoviert. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Vertretungs- und Gastprofessorin an unterschiedlichen Universitäten, seit Oktober 2009 Professorin am Institut für Soziologie der TU Darmstadt. Veröffentlichung zuletzt: „Rechtspopulismus als Protest. Die gefährdete Mitte in der globalen Moderne“ (2020), „Die Gesellschaft des Zorns. Rechtspopulismus im globalen Zeitalter“ (2019).

Norbert Niemann, freier Schriftsteller, lebt am Chiemsee und in München. Auszeichnungen: Ingeborg-Bachmann-Preis 1997, Carl-Amery-Preis 2015 u.a. Zuletzt erschienen: „Erschütterungen. Literatur und Globalisierung unter Diktat von Markt und Macht“ (Essay, 2017), „Die Einzigen“ (Roman, 2014).

Monika Rinck lebt und arbeitet in Berlin. Veröffentlichungen in vielen Verlagen. Zuletzt sind erschienen „Champagner für die Pferde. Ein Lesebuch“ (2019), „Wirksame Fiktionen“ (2019) und „Alle Türen. Gedichte“ (2018).

Prof. Dr. David Salomon ist Gastprofessor am Institut für Sozialwissenschaften an der Stiftung Universität Hildesheim. Er studierte in Marburg Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie, wurde mit einer Arbeit über den jungen Brecht promoviert und forscht, arbeitet und publiziert zu Fragen der Demokratietheorie, politischen Bildung und politischen Ästhetik, Buchveröffentlichung zuletzt: „Demokratie“ (2012).

Prof. Dr. Hannes Schammann ist Professor für Migrationspolitik an der Universität Hildesheim. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre in der migrationspolitischen Praxis, unter anderem beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Robert Bosch Stiftung. Er leitet derzeit drei Projekte zur Rolle der Kommunen in der Migrationspolitik, schreibt an einem Lehrbuch und beobachtet eine meritokratische Wende in der deutschen Flüchtlingspolitik, zuletzt erschien: „Migrationspolitik“ (m. Danielle Gluns, 2020).

Stefan Schmitzer, geboren 1979; Autor, Kritiker, Performer; lebt in Graz. Zuletzt erschienen: “ Okzident express. falsch erinnerte Lieder “ (2019), „zweitausendachtzehn. vier moritaten“ (2018), “boring river notes” (2018); Performances mit C4/text/theater, zuletzt: “singe muse zorn. ilias 1-4” (2018), “richard ‘rüssl’ zwo” (2017). Preise und Stipendien zuletzt: Gisela-Scherer-Stipendium des Hausacher Leselenzes (2018), Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes (2017).

Dr. Erasmus Schöfer, freier Schriftsteller seit 1962, 1970 Inspirator und Organisator des “Werkkreis Literatur der Arbeitswelt”. Hauptwerk “Die Kinder des Sisyfos”, 4 Romane 2001 - 2008, Geschichte der 68er Generation zwischen 1968 und 1989. Neuauflage als Studienausgabe mit einem zusätzlichen Registerband (2018), außerdem „Kalendergeschichten des rheinischen Widerstandsforschers“ (2016) sowie drei Bände im Klartext-Verlag mit Hörspielen, Essays und Texten zum Werkkreis.

Ingar Solty, geboren 1979, lebt in Berlin. Er studierte Politikwissenschaft und ist Mitarbeiter des Forschungsprojekts “Europe in an Era of Political and Economic Crises” an der York University in Toronto in Kanada. Seit Juni 2016 Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik beim Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Veröffentlichungen, zuletzt: „Exportweltmeiste in Fluchtursachen“ (2016), „Welt ohne Gewalt“ (2018), “Was tun in finsteren Zeiten?“ (2016), „Richtige Literatur im Falschen. Schriftsteller – Kapitalismus – Kritik“ (m. Enno Stahl, Verbrecher Verlag) 2016.

Dr. Enno Stahl, geboren 1962. Autor, Literaturwissenschaftler, Kulturjournalist. 1997 Promotion („Anti-Kunst und Abstraktion in der historischen Avantgarde“). Seit Mitte der 1980er Jahre literarische Veröffentlichungen, zuletzt erschienen u.a. die Romane: „Sanierungsgebiete“ (2019) und „Spätkirmes“ (2017) sowie die Essaybände: „Diskursdisko. Über Literatur und Gesellschaft“ (2019) und „Die Sprache der Neuen Rechten“ (2019).

Anke Stelling, geboren 1971 in Ulm, ausgebildet am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, lebt in Berlin. Veröffentlichte die Romane „Bodentiefe Fenster“ (2015) und „Fürsorge“ (2017) sowie das Jugendbuch „Erna und die drei Wahrheiten“ (2017). Ihr Roman „Schäfchen im Trockenen“ wurde 2019 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Schreibt auch Drehbücher, davon zuletzt gefördert „Ich hatte eine Farm“ – über Kolonialisierung jenseits von Afrika.

PD Dr. Hans-Jürgen Urban ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und dort vor allem für Fragen der Sozial-, Arbeitsschutz- sowie der beruflichen Bildungspolitik zuständig. Zugleich ist er als Privatdozent für Soziologie an der Universität Jena tätig, zuletzt erschien: „Gute Arbeit in der Transformation“ (2019), zudem gab er mit Lothar Schröder heraus: „Tranformation der Arbeit – ein Blick zurück nach vorn“ (2019).

Dr. Thomas Wagner, geb. 1967, ist Kultursoziologe und arbeitet als freier Autor für die deutsche und internationale Presse. Zahlreiche Buchveröffentlichungen auf den Themenfeldern politische Anthropologie, engagierte Literatur, Demokratietheorie, digitaler Kapitalismus und Transhumanismus. Jüngste Buchveröffentlichungen: „Das Netz in unsere Hand. Vom digitalen Kapitalismus zur Datendemokratie“ (2017) und „Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten“ (2017).

Michael Wildenhain, 1958 geboren in Berlin, studierte Wirtschaftsingenieur, Philosophie und Informatik, danach Schriftsteller. Zahlreiche Lehraufträge, Residenzen und Gastprofessuren; veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke und Kinderbücher, zuletzt das Jugendbuch: „Das schöne Leben und der schnelle Tod“ (2019) sowie die die Romane: „Träumer des Absoluten“ (2018), „Das Singen der Sirenen“ (2017) und „Das Lächeln der Alligatoren“ (2015). Diverse Preise und Stipendien, zuletzt: Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse (2015) und Longlist Deutscher Buchpreis (2017). Über ihn erschien der Band: „Gesichte und Individuum“ (2020).

Dr. Raul Zelik, 1968 geboren in München, Schriftsteller, Übersetzer, Politikwissenschaftler, 2010-2013 Professor für Internationale und Vergleichende Politik an der Universidad Nacional de Colombia in Medellín/Kolumbien, Vertretungsprofessor an der Universität Kassel. Seit 2015 Kulturkorrespondent der Schweizer WOZ, verschiedene Stipendien und Preise, Veröffentlichungen zuletzt: „Wir Untoten des Kapitals“ (2020), „Die Linke im Baskenland“ (2019), „Spanien – Eine politische Geschichte der Gegenwart“ (Bertz & Fischer) 2018; Alle Storys (disadorno edition) 2017; Im Multiversum des Kapitals (VSA) 2016; Der Eindringling, Roman (Suhrkamp) 2012.

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