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Irene Albers ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin. Sie war Mitglied und Aktivistin von „Chance 2000“ und Dramaturgieassistentin bei Schlingensiefs Inszenierung Die Berliner Republik oder Der Ring in Afrika. Forschungsschwerpunkte: Beziehungen zwischen Literatur und Fotografie, Verkörperung von Emotionen in der romanischen Novellistik und Verhältnis von Literatur und Ethnologie im Umfeld des Surrealismus und des Collège de Sociologie, speziell bei Michel Leiris. Veröffentlichungen u. a.: Der diskrete Charme der Anthropologie – Michel Leiris’ ethnologische Poetik, Konstanz 2018; Herausgeberin der deutschen Neuausgabe von Leiris’ Reisetagebuch Phantom Afrika, Berlin 2021.

Lutz Ellrich ist Prof. i.R. für Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. Forschungsschwerpunkte: soziale Folgen der Computertechnik, Konflikte und Gewaltexzesse in modernen Gesellschaften, mediale Repräsentationen des Holocaust, Vertrauen und Misstrauen in Netzwerken und Organisationen, fremdkulturelles Verstehen, experimentelles und politisches Theater. Publikationen u. a.: Die Unsichtbarkeit des Politischen, Bielefeld 2009; Vorführen und Verführen, Bielefeld 2015; Werte(De)-Konstruktionen, hg. mit M. Böning, Berlin 2019; Komik der Lüste: Kulinarik und Erotik, hg. mit F. Block und N. Jablonski, Bielefeld 2021; Hölderlins Aktualität, hg. mit S. Reyer, Würzburg 2022.

Vanessa Höving ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität in Hagen. Studium der Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Köln, Helsinki und St. Louis. 2017 Promotion zu Medialitätsverhandlungen bei Annette von Droste-Hülshoff an der Universität zu Köln. Forschungsschwerpunkte: Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Biedermeier, Medialität, Gender, Literatur und Materie. Publikationen u. a.: Projektion und Übertragung. Medialitätsverhandlungen bei Droste-Hülshoff, Freiburg i.Brsg. 2018; Christoph Schlingensief: Resonanzen, hg. mit Katja Holweck und Thomas Wortmann, München 2020.

Leon Igel absolviert ein Masterstudium in Germanistik und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er arbeitet am dortigen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse und schreibt freiberuflich für verschiedene Zeitungen, u. a. die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zu seinen bisherigen Arbeitsschwerpunkten zählen das Drama und Theater der Gegenwart sowie die Kolumne.

Mara Kirchmann studierte Italianistik und Germanistik an den Universitäten Würzburg und Siena und absolviert momentan den Masterstudiengang „Literatur, Medien und Kultur der Moderne“ an der Universität Mannheim. Dort arbeitet sie am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse. Aktuell verfasst sie ihre Masterarbeit zu deutsch-italienischen Gegenwartsdystopien.

Lore Knapp ist Akademische Rätin auf Zeit an der Universität Bielefeld und Mitglied im Jungen Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Studium der Fächer Neuere deutsche Literatur, Theater- und Musikwissenschaft (Freie Universität Berlin) sowie Violoncello (Universität der Künste Berlin). Promotion an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule über Formen des Kunstreligiösen. Peter Handke – Christoph Schlingensief. Habilitationsschrift Empirismus und Ästhetik. Zur Rezeption britischer Schriften im deutschsprachigen 18. Jahrhundert.

Teresa Kovacs ist Assistant Professor am Institut für Germanic Studies an der Indiana University. Davor war sie an der University of Michigan und der Universität Wien tätig. Ihr aktuelles Buchprojekt greift Ansätze des New Materialism auf, um die Neupositionierung des Menschen im zeitgenössischen Theater zu reflektieren. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Theatertheorie, politisches Theater und transkulturelles Theater. Publikationen u. a.: Drama als Störung, Bielefeld 2016; Der Gesamtkünstler. Christoph Schlingensief, hg. mit Pia Janke, Wien 2011, Postdramatic Theatre as Transcultural Theatre, hg. mit Koku Nonoa, Wien 2018.

Fabian Lehmann ist Journalist mit Schwerpunkt Kultur und Reportage und war zuletzt Doktorand an der Universität Bayreuth. Seine Dissertation Postkoloniale Gegenbilder. Künstlerische Reflexionen des Erinnerns an den deutschen Kolonialismus in Namibia erscheint 2021 beim Verlag der Basler Afrika Bibliographien. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Iwalewahaus in Bayreuth und ist Mitherausgeber des Sammelbandes Art of Wagnis – Christoph Schlingensief’s Crossing of Wagner and Africa, Wien 2017.

Claudia Liebrand ist Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Literaturwissenschaft/Medientheorie am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort wurde sie 1989 über das Romanwerk Fontanes promoviert und habilitierte sich 1995 über E.T.A. Hoffmann. Zahlreiche Publikationen zur europäischen Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Mitherausgabe des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs. Publikationen u. a.: Lauschen und Überhören. Literarische und mediale Aspekte auditiver Offenheit, hg. mit Stefan Börnchen, Paderborn 2020; Zur Wiedervorlage. Eichendorffs Texte und ihre Poetologien, hg. mit Thomas Wortmann, Paderborn 2020.

Amelie Meister Studium der Schulmusik, Anglistik und Germanistik für das gymnasiale Lehramt; seit 2019 Promotion im Fach Germanistische Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim mit einem Dissertationsprojekt zum Gesamtwerk Wolfgang Herrndorfs. Seit 2020 Stipendiatin der evangelischen Studienstiftung Villigst. Letzte Publikation: „Der Klagenfurt-Komplex. Die ‚Zentrale Intelligenz Agentur‘ beim Wettlesen am Wörthersee“, in: Literaturkritik.de 9/2020.

Sabine Päsler studierte Medienkulturwissenschaft, Medienpsychologie und Kunstgeschichte in Köln und Paris und ist seit 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln. In ihrer Dissertation untersucht sie die Geschichte und Geschichtsschreibung der Theaterregie im 19. und frühen 20. Jahrhundert mit einem Fokus auf der Professionalisierung der Regie in der Institution Theater. Zu ihren Forschungs- und Publikationsthemen gehören die Geschichte, Theorie und Praxis der Regie und des Kostümbildes, Historiographie und Institutionskritik.

Sarah Pogoda ist Senior Lecturer in German Studies an der Universität Bangor in Wales. Seit 2013 publiziert sie zu Christoph Schlingensief, vor allem zu seinen bislang wenig beachteten Arbeiten (Müllfestspiele, Seven X, Deutschlandsuche u. a.). Seit 2018 greift sie auch auf künstlerische Methoden der Forschung zurück, so in einer Kollaboration mit Alexander Kluge (Lighthouses into Futurity) oder als NWK (Neue Walisische Kunst), deren Motto lautet: Wir machen billigen Schlingensief-Abklatsch, der uns teuer zu stehen kommt.

Günter Rinke war Gymnasiallehrer und von 2007 bis 2019 Dozent für Literaturwissenschaft, Literatur- und Mediendidaktik an der Europa-Universität Flensburg. Promotion 2000 an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über Peter Martin Lampel. Arbeitsschwerpunkte: Literatur der Weimarer Republik, Literatur und Medien nach 1945, Hörmedien. Zuletzt erschienen: Gescheit, gescheiter, gescheitert? Das zeitgenössische Bild von Schule und Lehrern in Literatur und Medien, hg. mit Günter Helmes, Hamburg 2016; Das Pophörspiel. Definition – Funktion – Typologie, Bielefeld 2018.

Ivo Ritzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Komparatistische Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth. Forschungsschwerpunkte: Medienphilosophie, Medienarchäologie, Medienkulturtechnikforschung. Herausgeber der Schriftenreihen Neue Perspektiven der Medienästhetik und Medienwissenschaft: Einführungen kompakt. Zahlreiche Publikationen zu Medien-, Kultur-, Bild- und Filmtheorie, u. a.: Medialität der Mise-en-scène: Zur Archäologie telekinematischer Räume, Wiesbaden 2017; Mediale Dispositive, hg. mit Peter W. Schulze, Wiesbaden 2018; Medientheorie der Globalisierung, Wiesbaden 2018; Politiken des Populären: Medien Kultur Wissenschaft, Wiesbaden 2019; Schlüsselwerke der Medienwissenschaft, Wiesbaden 2020.

Anna Teresa Scheer is a Senior Lecturer in Theatre at the University of Lincoln in the UK. Her monograph titled, Christoph Schlingensief: Staging Chaos, Performing Politics and Theatrical Phantasmagoria was the first full length study of his work in English and was published in February 2018 by Bloomsbury/Methuen. She is co-editor (with Tara Forrest) of the book Christoph Schlingensief: Art without Borders (Bristol 2010) and has published several further articles and book chapters on his work.

Peter Scheinpflug studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Soziologie in Darmstadt, Köln und St. Louis und wurde 2013 mit einer Arbeit über die Genre-Theorie an der Universität zu Köln promoviert. Derzeit arbeitet er an einer medienanthropologischen Theorie der Taktilität und forscht zum Neuen Deutschen Genre-Film sowie zu Christoph Schlingensief. Darüber hinaus hat er zur Filmgeschichte, zur Fernsehgeschichte, zur Digitalkultur, zur Genre-Forschung, zu Gender, zu Comics und zu weinenden Cyborgs publiziert.

Kay Wolfinger studierte Neuere Deutsche Literatur und Kunstgeschichte an der LMU München und promovierte 2014 ebenda über Robert Walser und die Theorie des Kontextes. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Literaturarchiv Marbach, lehrt aktuell an der LMU München und ist Gründungsmitglied der Deutschen Sebald-Gesellschaft. Aktuell schreibt er an einer Habilitationsschrift über eine Medieninterpretation des Okkultismus. Publikationen u. a. zum Literaturbetrieb im 20. Jahrhundert und zur Gegenwartsliteratur.

Thomas Wortmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse an der Universität Mannheim. Promotion 2012 mit einer Studie zu Annette von Droste-Hülshoff. Von 2013 bis 2018 Juniordozent und Juniorprofessor an den Universitäten Tübingen und Mannheim, Mitherausgeber des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs, der Zeitschrift Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen sowie der Schriftenreihe Medienkulturwissenschaft. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Drama und Theater der Gegenwart, Genretheorie und der Film.

Johanna Zorn ist Theater- und Literaturwissenschaftlerin. Sie promovierte zu Christoph Schlingensiefs letzten Bühnenarbeiten (Sterben lernen, Tübingen 2017). Seit Oktober 2016 ist sie als Akademische Rätin a. Z. am Institut für Theaterwissenschaft der LMU München tätig und arbeitet dort an ihrer Habilitation. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. Ästhetik und Kunstphilosophie, Diskurse medialer Relationen sowie (experimentelles) Gegenwartstheater.