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Autoren

Nina Amstutz

geb. 1983, ist Assistant-Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der University of Oregon. Sie wurde 2013 an der University of Toronto promoviert und war anschließend Postdoctoral Research Associate am Yale Center for British Art, wo sie 2015 die Ausstellung „The Critique of Reason: Romantic Art, 1760–1860“ mitkuratierte. Ihr erstes Buch ist 2020 unter dem Titel Caspar David Friedrich: Nature and the Self in der Yale University Press erschienen.

Werner Busch

geb. 1944, studierte Kunstgeschichte in Tübingen, Freiburg, Wien und London. Promotion 1973 über William Hogarth. Von 1974–1981 wiss. Assistent in Bonn. Habilitation 1980 ebenda. Von 1981–1988 Professur in Bochum. 1983–1985 Leitung des Funkkolleg Kunst. Von 1988–2010 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der FU Berlin. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2003–2009 Leitung des SFB 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“. Zuletzt erschienen: Goya, München 2018; mit Martin Geck, Beethoven-Bilder, Berlin 2019; Künstleranekdoten 1760–1960, München 2020.

Karl Clausberg

geb. 1938, 1957 Abitur am Johanneum in Hamburg; Ingenieurstudium in Berlin und Hannover, dann Kunstgeschichte in Hamburg; 1969 Aby Warburg Stipendiat in London, 1974 Promotion in Wien. Ab 1977 Lehrtätigkeit. Bis 2003 Professor für Kunst- und Bildwissenschaften an der Universität Lüneburg. 2004/05 Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin. Publikationen (Auswahl): Zwischen den Sternen: Lichtbildarchive, Berlin: Akademie, 2006; mit Elize Bisanz und Cornelius Weiller Ausdruck Ausstrahlung Aura. Synästhesien der Beseelung im Medienzeitalter, Bad Honnef: Hippocampus, 2007; Vereint entzweit – Koalitionsfiguren, Hildesheim: Olms, 2020.

Joseph L. Clarke

geb. 1981, ist Assistant-Professor für Architekturgeschichte an der University of Toronto. Nach seiner Ausbildung zum Architekten arbeitete er bei Eisenman Architects und Skidmore, Owings & Merrill. 2014 wurde er an der Yale University promoviert. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den Beziehungen zwischen Medien und architektonischer Form. In seinem Buch Echo’s Chambers: Architecture and the Idea of Acoustic Space, das 2021 in der University of Pittsburgh Press erscheint, untersucht Clarke die Herausforderung, die akustische Experimente vom 17. bis 20. Jahrhundert für das architektonische Denken in Europa darstellten.

Julia Diekmann

geb. 1969, Ausbildung und Berufstätigkeit im kaufmännischen Bereich. 2008 Studium der Kunstgeschichte und Italianistik in Göttingen. Master of Arts zum Thema: „Kunst im Umfeld der Berliner Akademie um 1800: Karl Franz Jakob Heinrich Schumann“. 2020 Promotion im Fach Kunstgeschichte mit der Arbeit: „Gestalten der Wahrheit – Carl Julius Mildes Porträtzeichnungen von Psychiatriepatienten“, gefördert durch ein Stipendium des Zentrums für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck. Derzeit Museumskuratorin am Forum Jacob Pins in Höxter und Lehrkraft für Kunst am Internat Solling in Holzminden.

Johannes Grave

geb. 1976, ist Professor für Neuere Kunstgeschichte am Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Publikationen (Auswahl): Giovanni Bellini. Venedig und die Kunst des Betrachtens, München 2018 (engl. Ausg. London/New York 2018); Architekturen des Sehens. Bauten in Bildern des Quattrocento, München 2015; Caspar David Friedrich, München 2012 (engl. Ausg. London/New York 2012 u. 2017).

Thomas Lange

geb. 1964, ist Professor am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft an der Universität Hildesheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie des Bildes in der Moderne (18. Jhd. bis zur Gegenwart); Kunst und Wissenschaft (um 1800); Visualisierung von Zeit, Geschichte und Geschichtstheorie in den Bildformen der Moderne und Gegenwart. Publikationen (Auswahl): What’s the use? Constellations of Art, History and Knowledge. A Critical Reader, hg. von Nick Aikens, Thomas Lange, Jorinde Seijdel, Steven ten Thije, Amsterdam 2016; Das bildnerische Denken Philipp Otto Runges, München/Berlin 2010; Dickicht des Materials – Gradnetz des Bildes. Palermo: Bildidee und Werkbegriff, Worms 2000; Kunst und Wissenschaft um 1800, hg. v. Thomas Lange und Harald Neumeyer, Würzburg 2000.

Jutta Müller-Tamm

geb. 1963, ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Literatur und Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der Geisteswissenschaften, Ästhetik und Poetik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Veröffentlichungen (Auswahl): Kunst als Gipfel der Wissenschaft. Ästhetische und wissenschaftliche Weltaneignung bei Carl Gustav Carus, Berlin 1995; Abstraktion als Einfühlung. Zur Denkfigur der Projektion in Psychophysiologie, Kulturtheorie, Ästhetik und Literatur der frühen Moderne, Freiburg 2005; als Mitherausgeberin: Die Farben der Klassik. Wissenschaft – Ästhetik – Literatur, Göttingen 2016 sowie Schreiben als Ereignis. Künste und Kulturen der Schrift, Paderborn 2018.

Gregor Wedekind

geb. 1963, ist Professor für die Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Bamberg, Dijon und Berlin (FU). 1995 an der TU Berlin mit einer Dissertation zu Klees Inventionen promoviert. Nach wissenschaftlichen Stationen in Berlin, Istanbul, Frankfurt am Main, Paris und Braunschweig habilitierte er sich an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der TU Berlin. Seit 2010 ist Gregor Wedekind Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 19. Jahrhunderts. 2013 kuratierte er die Ausstellung Géricault – Bilder auf Leben und Tod in der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main.

Arne Zerbst

geb. 1971, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Deutsche Literaturwissenschaft. Nach Promotion und beruflichen Stationen an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München ist er seit 2014 Präsident der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Veröffentlichungen (Auswahl): Wilhelm Worringer: Schriften, 2 Bde., hg. v. Hannes Böhringer, Helga Grebing und Beate Söntgen. Unter Mitarbeit von Arne Zerbst, München 2004; Schelling und die bildende Kunst. Zum Verhältnis von kunstphilosophischem System und konkreter Werkkenntnis, München 2011, Die tätowierte Wand. Über Historismus in Königslutter, hg. v. Hannes Böhringer und Arne Zerbst, München 2009; Gestalten des 19. Jahrhunderts. Von Lou Andreas-Salomé bis Leopold von Sacher-Masoch, hg. v. Hannes Böhringer und Arne Zerbst, München 2011.