Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger

In: Weltliteratur in der longue durée
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Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger

Irene Albers

ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und für Romanische Philologie an der FU Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Beziehungen zwischen Literatur und Fotografie, die Verkörperung von Emotionen in der romanischen Novelle und das Verhältnis von Literatur und Ethnologie im Umfeld des Surrealismus und des Collège des Sociologie. Neuere Publikationen: die deutsche Ausgabe des Collège de Sociologie 1937-1939 (ediert zusammen mit Stephan Moebius, hg. von Denis Hollier, übers. von Horst Brühmann), Berlin 2012; Animismus – Revisionen der Moderne, Zürich/Berlin 2012 und Nach dem Animismus (hg. zusammen mit Anselm Franke), Berlin 2017; Der diskrete Charme der Anthropologie – Michel Leiris’ ethnologische Poetik, Konstanz/Göttingen 2018; Edition von Michel Leiris, Phantom Afrika, durchgesehene und erweiterte Neuausgabe, übersetzt von Rolf Wintermeyer und Tim Trzaskalik, erscheint Berlin 2021.

Gesine Drews-Sylla

hat seit 2020 eine Heisenbergstelle an der Universität Tübingen inne, wo sie zu Slavischer Literatur- und Kulturwissenschaft sowie zu Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft lehrt und forscht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Russistik und der Bohemistik sowie in den Verflechtungen der ehemaligen sozialistischen Welt mit dem Globalen Süden. Neuere Publikationen: AnOther Africa? (Post-)Koloniale Afrikaimaginationen im russischen, polnischen und deutschen Kontext (Mit-Hg.), Heidelberg 2016; Neue alte Rassismen? Differenz und Exklusion in Europa nach 1989 (Mit-Hg.), Bielefeld 2015; „Commemorating a Black Pushkin in Paris: Marina Tsvetaeva and Négritude“, in: Elke Sturm-Trigonakis (Hg.): World Literature and the Postcolonial: Narratives of (Neo)Colonialization in a Globalized World, Berlin/Heidelberg 2020.

Susi K. Frank

ist Professorin für Ostslawische Literaturen und Kulturen am Institut für Slawistik der HU Berlin. Sie befasst sich im Moment mit Literaturen in (post)imperialen Kontexten (Russland/Sowjetunion), u. a. mit folgenden Schwerpunkten: das sowjetische Weltliteraturprojekt; multi-/translinguale Poetiken und Übersetzungspolitik; (trans)nationale (Re)kanonisierung; Aneignung und Erbe als literatur-/kulturpolitische Konzepte und Praxis. Aktuelle Publikationen: Körper, Gedächtnis, Literatur in (post-)totalitären Kulturen (hg. mit F. Thun-Hohenstein), Berlin 2020; Arctic archives. Ice, memory, and entropy (hg. mit Kjetil Jakobsen), Bielefeld 2019; In der Defensive? Russischsprachige Dichtung der heutigen Ukraine, in: Roman Dubasevych/Matthias Schwartz (Hg.): Sirenen des Krieges. Diskurse und affektive Dimensionen des Ukraine-Konflikts, Berlin 2019, S. 81-119.

Marcus Hahn

ist seit 2015 Professor für deutsche Philologie an der Universität Regensburg. Aktuelle Veröffentlichungen: Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers ‚Annäherungen‘ (1970), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 132 (2013), S. 577-610; Ein türkischer Spion im deutschen Kalten Krieg: Migration und Mehrsprachigkeit in Gabi Delgado-Lopez’ ‚Kebabträume‘ (1980), in: DVjS 87 (2013), 405-429; mit Frederic Ponten (Hg.): Deutschland-Analysen, ZfK – Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2/2020.

Michael Harbsmeier

hat Anthropologie an der Universität von Kopenhagen studiert. Seit 1976 Forschung und Lehre in den Fächern Anthropologie und Geschichte an den Universitäten in Kopenhagen, Aarhus, Odense und Roskilde in Dänemark, Stipendiat und Gastprofessor in Göttingen, Paris, Florenz, Bergen, Saarbrücken, Lüneburg, Bonn und in Grönland. Zahlreiche Publikationen auf Dänisch, Deutsch und Englisch über die globale Geschichte der Reiseberichterstattung. Aktuell: Autoethnographoc Cosmpolitanism: Jewish Travel Writers Among their Coreligionists, in: Maja Gildin Zuckermann/Jakob Egholm Feldt (Hg.): New Perspectives on Jewish Cultural History. Boundaries, Experiences, and Sensemaking, New York/London 2020.

Fritz W. Kramer

war Professor für Ethnologie an der FU Berlin (1979-1983), freiberuflicher Publizist (1983-1989) sowie Professor für kunstbezogene Theorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (1989-2007). Zu seinen Arbeitsschwerpunkte gehören: Feldforschung in den südlichen Nubabergen, Sudan, und in der Kunstwelt; Feldstudien in Papua-Neuguinea, Kenya und Indien. Veröffentlichungen mit Bezug auf ethnologisch dokumentierte orale Literatur und andere performative Künste: Literature among the Cuna Indians, Göteborg 1970; Verkehrte Welten, Frankfurt 1977; The red Fez, London 1993; Zeitmarken. Die Feste von Dimodonko (hg. mit Gertraud Marx), München 1993; Schriften zur Ethnologie, Frankfurt 2005; Kunst im Ritual, Berlin 2014; Unter Künstlern, Hamburg 2020.

Ulrich van Loyen

arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Medienwissenschaftlichen Seminar an der Universität Siegen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u. a. Religions- und Sozialanthropologie Süditaliens, Intellectual History, Mythenrezeption sowie Poetiken des Exils und der Liminalität. Monographien: Neapels Unterwelt. Über die Möglichkeit einer Stadt, Berlin 2018; Strände der Vernunft. Norbert Elias im inneren Afrika, Berlin 2012; Exil und Verwandlung. Franz Baermann Steiner, Bielefeld 2010.

Christian Moser

ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn und Leiter der dortigen Abteilung für Komparatistik. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Mediengeschichte der Subjektivität; Literatur und Globalisierungsprozesse; Komparatistik literarischer Gegenwartsbezüge; Begriffsgeschichte des Barbarischen; Poetik des Anekdotischen. Neuere Publikationen: The Intellectual Landscape in the Works of J. M. Coetzee (Mit-Hg.), Rochester NY 2018; Barbarian. Explorations of a Western Concept in Theory, Literature, and the Arts. Vol. 1: From the Enlightenment to the Turn of the Twentieth Century (Co-Autor), Stuttgart 2018; Text – Körper – Textkörper (Mit-Hg.), Heidelberg 2019.

Michael Oppitz

war bis 2008 Professor an der Universität Zürich und Leiter des Zürcher Völkerkundemuseums; heute ist er als freiberuflicher Wissenschaftler tätig, wohnhaft in Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Feldforschung auf dem Gebiet des Schamanismus (Nepal, Yunnan und Szechuan), visuelle Anthropologie sowie die Geschichte der anthropologischen Theorie.

Schamma Schahadat

ist Professorin für Slavische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Literatur- und Kulturtheorie, Gender Studies, Translation Studies und Fotografie und Film. Neueste Publikationen: Postsocialist Landscapes. Real and Imaginary Spaces from Stalinstadt to Pyongyang (hg. mit Thomas Lahusen), Bielefeld 2020; Erweiterung des Horizonts. Polnische Fotoreportage im 20. Jahrhundert (hg. mit Renata Makarska, Margarete Wach), Göttingen 2018. Zur Zeit arbeitet sie an einem Projekt zur Verflechtungsgeschichte der Literaturtheorie.

Gerhard Schlatter

ist promovierter Ethnologe; nach vielen Jahren im Fernsehen ist er heute Vorstandsvorsitzender bei der Adolf-Schlatter-Stiftung und als freier Autor tätig. Veröffentlichungen: diverse wisenschaftliche Publikationen im HrwG und Metzler Lexikon Religion; Mythos. Streifzüge durch Tradition und Gegenwart, München 1989; zuletzt Herausgeber von: Adolf Schlatter: Die philosophische Arbeit seit Cartesius, Stuttgart 2020.

Erhard Schüttpelz

ist seit 2005 Professor für Medientheorie an der Universität Siegen. Arbeitsschwerpunkte: ‚Postkoloniale‘ Literatur- und Mediengeschichte der globalisierten Moderne; Wissenschaftsgeschichte der Medientheorie und Ethnologie; Sprach- und Medientheorie der Rhetorik. Letzte Veröffentlichungen: Figuren der Rede, Berlin 1996; Die Moderne im Spiegel des Primitiven, München 2005; Das Medium vor den Medien, Berlin 2021.

Elke Sturm-Trigonakis

ist seit 2001 als Komparatistin an der Aristoteles-Universität Thessaloniki tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Neue Weltliteratur, literarische Mehrsprachigkeit, Weltliteratur und Postkolonialismus, pikareske Romane, Kriminalliteratur, Wissenschaftsgeschichte. Aktuelle Publikationen: Comparative Cultural Studies and the New Weltliteratur, West Lafayette IN 2013; Το πικαρικό µυθιστόρηµα. Εισαγωγή σε ένα αειφόρο λογοτεχνικό είδος [Der pikareske Roman. Einführung in ein nachhaltiges literarisches Genre], Thessaloniki 2019; Turns und kein Ende? Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik (mit O. Laskaridou, E. Petropoulou, K. Karakassi), Frankfurt/M. u. a. 2017; World Literature and the Postcolonial: Narratives of (Neo)Colonialization in a Globalized World, Berlin 2020.

Annette Werberger

ist seit 2012 Professorin für Osteuropäische Literaturen an der Europa- Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: slavische und jüdische Literaturen, Theoriegenese in den Regionalstudien, Weltliteratur- und Verflechtungsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte der Folkloristik und Literaturwissenschaft. Publikationen u. a.: Überlegungen zu einer Literaturgeschichte als Verflechtungsgeschichte, in: Dorothee Kimmich/ Schamma Schahadat (Hg.): Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität, Bielefeld 2012, S. 109-141; Weltliteratur und Folklore, in: Dieter Lamping/Galin Tihanov (Hg.): Vergleichende Weltliteraturen/Comparative World Literatures. Stuttgart 2019, S. 323-342.

Mirna Zeman

ist Literatur- und Medienwissenschaftlerin, gegenwärtig wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fernuniversität Hagen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literatur- und Medientheorie, populärkulturelle Moden/Hypes, Dingforschung, Stereotypenforschung, Zynismusforschung, kritische Nationalismusforschung. Neueste Publikationen: Nasen vom Format. Zu Mode(n) und Konformität, in: Jessica Güsken u. a. (Hg.): Konformieren, Heidelberg 2019, S. 361-378; Zynische Dinge. Zur Materialität und Medialität des Zynismus, in: Manfred Moldachl u. a. (Hg.): Die Macht des Ästhetischen, München 2018, S. 122-143; zusammen mit Jürgen Link, Rolf Parr (Hg.): Zyklen/Moden, =kultuRRevolution 69 (2015).

Rüdiger Zymner

ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal. Publikationen u. a.: Lyrik. Umriss und Begriff, Paderborn 2009; Funktionen der Lyrik, Münster 2013; Handbuch Komparatistik (hg. mit Achim Hölter), Stuttgart/Weimar 2013; Handbuch Literarische Rhetorik, Berlin/Boston 2015; Grundfragen der Lyrikologie I (Hg. mit Claudia Hillebrandt u. a.), Berlin/Boston 2019; Grundfragen der Lyrikologie II (Hg. mit Claudia Hillebrandt u. a.), Berlin/Boston 2020.