Jean de Mandeville in Europa

Neue Perspektiven in der Reiseliteraturforschung

Reihe:

HerausgeberInnen: Susanne Röhl und Ernst Bremer
Mehr als 300 Handschriften und zahlreiche Druckauflagen in zehn europäischen Sprachen belegen es: Der Reisebericht von Jean de Mandeville (14. Jh.) zählt zu den meistgelesenen Büchern des ausgehenden Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die darin beschriebene Reise führt den Autor bzw. Erzähler ins Heilige Land, dann über die Länder des Mittleren Ostens bis nach China und schließlich in das Reich des legendären Priesters Johannes. Der kompilative Charakter des Werkes und die damit verbun-denen Fragen nach der Authentizität der Reise und der histori-schen Fassbarkeit eines Jean de Mandeville sind seit dem ausge-henden 19. Jahrhundert immer wieder in der Forschung diskutiert worden. Die vorliegende Publikation, beschäftigt sich vorrangig mit der Verbreitung und Rezeption des Textes.

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