Anschauung denken

Zum Ansatz einer Morphologie des Unmittelbaren

Autor:innen:
Olaf Breidbach
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und
Federico Vercellone
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Anschauung zu denken heißt, das Korsett begrifflichen Denkens zu verlassen und denkend zu schauen.
In einer Diskussion der kunsttheoretischen Positionen des 19. und 20. Jahrhunderts wird das Fundament dafür gelegt, Anschauung, Gestalt und Bild in neuer Weise aufeinander zu beziehen. Im Anschluss an die Konzeptionen einer Bildanthropologie und an Vorstellungen von einer Hermeneutik des Bildes und Bildens sollen neue Positionen gewonnen werden. Gefunden wird eine dynamische Fassung des Gestaltbegriffes von dem ausgehend auch Anschauung neu zu denken ist.

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