Die imaginäre Dimension der Politik

Reihe:

HerausgeberInnen: Oliver Kohns und Martin Doll
Politische Macht ist unsichtbar, sie beruht wesentlich auf Vorstellungen. Der Band analysiert diese »imaginäre Dimension der Politik« systematisch und gibt einen Überblick über gegenwärtige theoretische Konzepte.
Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive ist in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen worden, dass die Einheit einer politischen Gemeinschaft nur qua Imagination erreichbar sei. Zumeist bleibt offen, wie das Konzept des Imaginären genau zu verstehen ist. Der Band versucht zur Klärung beizutragen und fragt, welche Rolle ›das Imaginäre‹ in den Modellen einflussreicher Theoretiker der neueren Zeit spielt (Althusser, Anderson, Badiou, Castoriadis, Iser, Lacan, Lefort, Rancière, Sartre u.a.). Im Fokus steht vor allem die Frage, wie Politik in verschiedenen kulturellen Bedeutungsträgern (Medien, Bilder, Narrative, Mythen) imaginär Gestalt annimmt.

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Martin Doll, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Ästhetische Figurationen des Politischen« an der Universität Luxemburg.


Oliver Kohns, Dr., Leiter des Forschungsprojekts »Ästhetische Figurationen des Politischen« an der Universität Luxemburg.