Zwischen Raubtier und Chamäleon

Texte zu Film, Medien, Kunst und Kultur

Reihe:

HerausgeberInnen: Thomas Morsch und Judith Keilbach
Film ist ebenso vielgestaltig wie wandlungsfähig: Er ist ein Medium, das die Massen adressiert, und ein ästhetisches Phänomen, das die Wahrnehmung herausfordert. Film ist Medium der Geschichte und der Politik, der Kultur und des Denkens gleichermaßen. In ihren einflussreichen Texten geht Gertrud Koch den unterschiedlichen Facetten des Films nach und nimmt seine Verflechtungen mit anderen Medien und Künsten in den Blick.
Ihre verstreut publizierten Aufsätze, aus denen der Band eine Auswahl versammelt, werden hier erstmals einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. In der Auseinandersetzung mit Bilderverbot und Holocaust, Affekt und Wahrnehmung, Trauma und Experiment, Körper und Erinnerung, Recht und Sexualität, Berührung und Erschütterung, Deixis und Kultur und vielen weiteren Themen erschließen die hier zusammengestellten Arbeiten, die den Leser zu einem Abenteuer des Denkens einladen, die politische, philosophische und ästhetische Komplexität des Films und benachbarter Medien.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Gertrud Koch ist Professorin für Filmwissenschaft an der FU Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren im In-und Ausland. Forschungsaufenthalte am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, am Getty Research Center in Los Angeles. Mitherausgeberin zahlreicher internationaler Zeitschriften.