Gewaltsames Wissen

Szenographien der Desubjektivierung

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Adam Czirak
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Barbara Gronau
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Sebastian Köthe
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Gewalt und Wissen sind intrikat verwoben. Das Wissen um Gewalt kann ihre Kritik ermöglichen. Es kann aber auch Teil der Gewalt selbst sein, etwa wo das Wissen um Lynchings, Folter oder Genozide als offenes Geheimnis und Drohgebärde zirkulieren. Welches Wissen haben Täter*innen, Zeug*innen und Überlebende von Gewalt? Welche Funktion kommt dem Szenischen bei der Produktion dieses Wissens zu? Wie erzeugen oder konterkarieren wissenschaftliche Anordnungen selbst Formen der epistemic violence?

Der interdisziplinäre Band konturiert das Verhältnis von Gewalt und Wissen, Öffentlichkeit und Subjektivität entlang von Positionen aus den Kultur- und Geisteswissenschaften. Er enthält darüber hinaus Beispiele künstlerischen Widerstands und gibt antihegemonialen Stimmen Raum. Im Fokus stehen zum einen das Lager als historischer Knotenpunkt des 20. und 21. Jahrhunderts und zum anderen mediale Dispositive und performative Verkörperungen von Gewalt.
Volume three of the book series published by the DFG Research Training Group “Knowledge in the Arts” with Wilhelm Fink Verlag. The series is edited by Barbara Gronau and Kathrin Peters, and the books are designed by Jenny Baese.

With contributions from Kathrin Busch, Jürgen Brokoff, Rosemarie Brucher, John von Düffel, Reinhold Görling, Sandra Umathum, and others.

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