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Kunstphilosophische Überlegungen zu Schelling und Mondrian

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Im Jahre 1800 veröffentlicht der noch junge Schelling (1775-1854) das System des transzendentalen Idealismus und mit ihm die Grundzüge seiner Ästhetik. Ob diese noch anschlussfähig an unser heutiges Kunstverständnis ist, wird in dem vorliegenden Buch diskutiert.
Den Ansatzpunkt hierfür bildet die Malerei Piet Mondrians. 100 Jahre später steht Mondrian vor seiner Leinwand nämlich vor demselben Problem wie Schelling: Wie erfasse ich eine indifferente Einheit ohne sie zugleich wieder zu zerstören? Oder, wie kann ich einen Strich ziehen, ohne dadurch eine Unterscheidung zu treffen? Um Mondrian mit Schelling lesen zu können, ist es jedoch ein weiter Weg. Ein Weg der unter anderem über die graphische Logik von Charles S. Peirce und die disegno-Theorie des florentiner Manierismus führt. Bleibt nur noch eine Frage: Was macht der nackte Dürer auf dem Cover?
In the year 1800 the young Schelling (1775–1854) published the “System of Transcendental Idealism”, and with it the fundamentals of his aesthetics. Whether these are still compatible with our current understanding of art is the topic of this book. The starting point for this undertaking is the painting of Piet Mondrian (1872–1944). A 100 years later Mondrian faces the same problem as Schelling: How do I achieve an indifferent unity without at the same time destroying it again? Or, how can I draw a line without making an distinction? The graphic logic of Charles S. Peirce and the disegno theory of Florentine Mannerism also play significant roles in this work.

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