Schreiben als Ereignis

Künste und Kulturen der Schrift

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Der Band befragt Formen, Praktiken und Qualitäten von Schriftlichkeit im historischen Wandel. Im Zentrum stehen die sinnlichen und materiellen Dimensionen von Schrift, Facetten von Lesbarkeit und Unlesbarkeit und die Prozesshaftigkeit des Schreibens als körperlicher Akt und raumzeitlicher Vollzug.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der gegenwärtige Umbruch zur digitalen Zeichenpraxis sich als weitreichende Neuorganisation der kulturellen Kommunikation darstellt; Fragen nach Authentizität, Präsenz, sinnlicher Erfahrung oder individueller Gestalthaftigkeit werden auf neue Art und Weise virulent. Dabei zeigen die Beiträge des Bandes ein vielfältiges Bild der literarischen und bildnerisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit der Körperlichkeit und Materialität des Schreibens.
This edition consults forms, practices and qualities of textuality in historical changes. It focuses on sensual and material dimensions of lettering, facets of legibility and non-legibility and the process of writing as a physical act and spatio-temporal execution. The starting point is the observance that the current change towards digital practice is presenting itself as a sweeping restructuring of cultural communication. Questions about authenticity, presence, sensual experience or individual layout are becoming virulent in a new way. The contributions to this edition display a variety of literary and visually artistic examination of the corporeality and materiality of writing.

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Jutta Müller-Tamm ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin.
Caroline Schubert ist Doktorandin an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule an der Freien Universität Berlin.
Klaus Ulrich Werner ist Bibliotheksdirektor der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin.