Wissenstransfer in Bildprogrammen des Trecento

Allegorie, Imitation und Medialität

Series: 

Das Buch untersucht allegorische Wandbilder des Trecento als Medien öffentlicher Bildpolitik und beleuchtet die künstlerischen Verfahren über die sie gesellschaftliche Wissensdiskurse mitbestimmen.
Mit Bildprogrammen wie dem Planeten-Lebensalter-Zyklus Guarientos in der Paduaner Eremitanikirche oder der sogenannten Allegorie des Wissens suchen institutionelle Auftraggeber sich an der Schnittstelle von gelehrter Wissenskultur und verfeinerter Bildkultur zu verorten. Ebenso exponierte wie kontroverse Wissensbestände aus den Bereichen von Philosophie, Theologie und Naturkunde gehen hier mit avancierten künstlerischen Lösungen einher. Anhand der Leitbegriffe Allegorie, Imitation und Medialität zeigt die Studie, inwiefern künstlerische Techniken und Handwerkswissen, Materialitäten und ästhetische Strategien die begrifflichen Gehalte konkretisieren, kontextualisieren oder semantisieren.

  *The price does not include shipping fees. We reserve the right to change prices.

Iris Helffenstein arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im kunsthistorischen Projekt „Das Wissen der Kunst. Episteme und ästhetische Evidenz in der Renaissance” an der Freien Universität Berlin.