Hermetische Architektur

Überlegungen zu einer grundsätzlichen Dimension

Author:
Andreas K. Vetter
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Auch wenn dies auf den ersten Blick hin paradox erscheint, da ein Gebäude allein deshalb errichtet wird, um dem Menschen zu nützen und er es folglich auch betreten können muss, gibt es erstaunlich viele Aspekte, in denen etwas aufscheint, das man als ein grundsätzliches, hermetisches Geschlossensein beschreiben kann. Dies betrifft nicht nur ausgeführte Bauten, sondern auch theoretische Konzepte und Visionen. Um sich diesem Topos zu nähern, werden nicht nur offensichtlich für das Blockieren, Distanzieren oder Einschließen entworfene Bautypen wie militärische Bauwerke, Gefängnisse oder das allgemeine Prinzip der Wand behandelt. Die Untersuchung widmet sich auch performativen Elementen der Außenwirkung, subtilen räumlichen Ausgliederungen oder Phänomenen wie Spiegelung und Absenz. Der bewusst weit gefasste Betrachtungsrahmen reflektiert dabei mythisch-archaische sowie historische und aktuelle Architekturen, ergänzt durch kulturwissenschaftliche Aspekte des Bauens.
Hermetic Architecture analyses one of the main tasks of architecture, which is to generate space, to build, to define or to imply it. With an intense view on historic building types, modern and contemporary architecture, virtual or theoretic concepts and projections belonging to the world of literature and art this publication tries to discuss a specific quality which seems to be a basis of all these above mentioned products of architectural thought: the principle of closedness.

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