Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus

Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten

Author: Frank Findeiß
Die vorliegende Arbeit beleuchtet den künstlerischen Werdegang Herbert Grönemeyers als Schauspieler, Musiker und Texter unter Berücksichtigung seiner biographischen Wurzeln und des für ihn zentralen Begriffs Heimat. Dabei steht das ihm in seiner Erziehung vermittelte Menschenbild im Vordergrund, das auf einer philanthropischen Grundhaltung fußt und aufgrund von persönlichen Veränderungen in seiner Vita durch kulturpessimistische Gedankengänge mitgeprägt wurde. In einem zentralen Teil des Buches stehen die Texte Grönemeyers im Fokus der Betrachtung, die sich überwiegend mit nahezu existenzphilosophischen Fragen zum Individuum, zur Gesellschaft und zu deren Wechselwirkung auseinandersetzen.

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Frank Findeiß, Jg. 1971, Philosophiestudium an der Universität Bonn, das er 2001 mit dem Magistergrad abschloss. In der Folge lange musikjournalistische Tätigkeit; u. a. Ausbildung zum Fachjournalisten an der Freien Journalistenschule Berlin, die er 2010 erfolgreich beendete. Seit 2002 ist er bundesweit in zahlreichen Anthologien als Lyriker in Erscheinung getreten und hat mittlerweile seinen dritten eigenen Lyrikband veröffentlicht. 2017 er-langte er den Grad eines Bachelor of Arts in Musikpädagogik an der Universität Lüneburg.