Bleistiftliteratur

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So etwas wie ‚Bleistiftliteratur‘ gibt es bisher nicht. Eine Überraschung, befassen sich die Kulturwissenschaften doch seit den 1960er Jahren extensiv mit der Materialität der Schrift und des Schreibens. In einem großen Bogen legt dieses Buch erstmals eine Genealogie des Bleistifts vor, anhand zahlreicher Stellen aus der deutschsprachigen sowie der europäischen Literatur- und Theoriegeschichte. Hinzu treten Einzelstudien zu Heinrich Heine und Peter Handke, zur Symbolisierung des Schreibstifts und zur Modellierung des Schreibens. Zugleich ist dieses Buch ein Beitrag zu den Gegenwartsbedingungen der Literaturwissenschaften, zur explosiven Erreichbarkeit des Wissens und zur Lust am ‚Ding‘.
This book tells the story of pencil literature for the first time, from its beginnings to the present. With surprising insights: The pencil is everywhere and nowhere; it is an accomplice of literature, prince of theory, and preceptor of thought.

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Claas Morgenroth ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur der Technischen Universität Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Literaturtheorie und -geschichte, politische Verhältniswissenschaft, sowie Poetik und Detail.