Der Schwingkreis

Schaltungsgeschichten an den Rändern von Musik und Medien

Schaltungen konstituieren Medien. Doch was konstituiert Schaltungen? Der Schwingkreis erkundet Potentiale eines Forschens über und mit Schaltkreisen am Beispiel der Frühgeschichte elektronischer Musikinstrumente.
Um 1900 ermöglicht die Schwingkreisschaltung, elektrische und elektronische Schwingungen zu generieren. Das hat nicht nur Konsequenzen für die Nachrichtentechnik, sondern auch für die Musik. Theremin, Trautonium und Ondes Martenot basieren auf Rundfunktechnologie, die umgewidmet wird. Damit exemplifizieren sie das, was die Herausbildung von Schaltungen kennzeichnet, bevor sie in Apparaten verschwinden: exploratives Probieren und materielles Rekombinieren. Aus einer medienarchäologischen Perspektive zeichnet das Buch die Entwicklung des Schwingkreises im 19. Jahrhundert nach und zeigt, wie die Schaltung durch heterogene Wissensformationen konfiguriert wird.
Der Schwingkreis explores potentials of a research about and with circuits by looking at the example of the early history of electronic musical instruments.

  *The price does not include shipping fees. We reserve the right to change prices.

Christina Dörfling ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Weimar im Forschungsprojekt „Musikobjekte der Populärkultur“. Sie studierte Medienwissenschaft, Musikwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.