Mit Goya erzählen

Zur Funktion von bildender Kunst im deutschsprachigen Text und Film über Francisco de Goya aus der Mitte des 20. Jahrhunderts

Author:
Angela Hildebrand
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Goyas Leben war romanhaft, geradezu filmreif, sein Œuvre vielseitig, erstaunlich politisch und zugleich rätselhaft. Diesen Facettenreichtum spiegelt auch die literarische Funktionalisierung bildender Kunst im deutschsprachigen Text und Film über Francisco de Goya.
Angela Hildebrand analysiert in ihrer Monografie die intermediale Dimension von Erzählungen, deren zentraler Gegenstand das Leben und Schaffen des herausragenden bildenden Künstlers ist. Die Bezugnahmen auf Goyas Werk bilden hier kein rein ästhetisches Spiel im sinnfreien Raum. Vielmehr sind die variantenreich, lebendig und anschaulich ausgestalteten Kunstbezüge mehrfach codiert und erfüllen verschiedene Funktionen, die in einer Typologie systematisiert werden. Dabei werden narrative Aspekte, ästhetische und kulturelle Wissensvermittlung, politisch-gesellschaftliche Kommunikation, literarische Topoi, Künstlermythen sowie die (inter-)mediale Selbstreflexion der Erzählungen in den Blick genommen.
Goya's life was novel-like, even cinematic, his oeuvre multifaceted, strikingly political and at the same time enigmatic – this richness of facets is echoed in the literary functionalisation of visual art in German mid-20th cent. texts and films about Francisco de Goya. This monograph analyses the intermedial dimension of narratives whose central subject is the outstanding artist's life and work.

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