Benito Mussolini – Konsens durch Mythen

Eine Analyse der faschistischen Rhetorik zwischen 1929 und 1936

Author:
Frank Schuhmacher
Search for other papers by Frank Schuhmacher in
Current site
Brill
Google Scholar
PubMed
Close
Der Diktator Benito Mussolini suchte die Zustimmung und den Beifall der Italienerinnen und Italiener. Seine Rhetorik war aber weniger die eines Manipulators als die eines profunden Kenners der Sehnsüchte und Wünsche seiner Zeit.
In der Nachkriegszeit setzte sich das Narrativ durch, dass die italienische Bevölkerung seiner verdeckten Manipulation hilflos erlegen, gleichzeitig aber schon immer gegen den Faschismus und Mussolini gewesen sei. Dass dem nicht so war, Mussolini eine hohe Zustimmung inner- und außerhalb Italiens genoss – auch und gerade weil er in seinen Reden geschickt auf die Meinungen und Wünsche seiner Zeitgenossen einging –, das wird in dieser breit angelegten Propaganda-Analyse detailreich gezeigt. Die Studie geht dezidiert der Frage nach, wie Mussolini Mythen rhetorisch einsetzte, um gesellschaftlichen Konsens zu erlangen und aufrecht zu erhalten.
The dictator Benito Mussolini aimed to achieve consensus among Italians. The rhetoric he used for this purpose was less that of a manipulator than that of a profound connoisseur of the longings and desires of his time. The study resolutely persues the question of how Mussolini used myths rhetorically to gain and maintain social consensus.

  *The price does not include shipping fees. We reserve the right to change prices.

Frank Schuhmacher studierte Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaften. Er ist zurzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Rhetorik und Propaganda.
  • Collapse
  • Expand