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HipHop-Kultur aus der Bronx, Deutschland und Bosnien
HipHop-Kultur ist global: In jeder Sprache wird gerappt, gesampelt wird alles, von Soul Funk Breaks über Klassik bis hin zum folkloristischen Bläsersatz und auf Youtube tanzen B-Boys aus der ganzen Welt vor Wänden voller Graffiti.
Ausgehend von den frühen HipHop-Performances im New York der Siebziger untersucht der Autor die Entstehung der kulturspezifischen Körpertechniken im Kontext der elektronischen Medien und zeigt, wie Unterwanderungen technischer Konventionen die spätere Wanderung dieser Kulturpraxis und ihre lokale Reproduktion initiieren. Aus der Selbstinszenierung einer lokalen Gegenkultur wird im globalen Kontext eine Kultur der Selbstinszenierung, deren Widerstand sich nicht gegen ein kulturell Anderes, sondern gegen eine andere Kultur des Medialen richtet. Die Arbeit erklärt die medialen Dynamiken der Anfänge der HipHop Kultur anhand ihrer selbstreferentiellen Erzählstrategien in Rapmusik, Djing, Breakdance und Graffiti.

Die Beiträge dieses Bandes rekonstruieren das komplexe Verhältnis von Bild und Musik in historischer Perspektive von der frühen Neuzeit bis in die Moderne.
In der alltäglichen Medien- und Werbepraxis werden Bilder von spezifischen Tonsignets unterlegt, um sich dem Kaufinteressenten unauslöschlich einzuschreiben. Weiter kommentieren und vertiefen rhythmisierte Musikausschnitte den Fluss laufender Bilder. Dieses Verhältnis auch im Sinne einer Einheit der verschiedenen Zeichensysteme von Bild und Musik ist, vor allem von den historischen und medialen Voraussetzungen aus betrachtet, nicht fraglos hinzunehmen. Es betont weniger die Übergängigkeit zwischen den Medien im Sinne einer Synästhesie als vielmehr die Differenz, auf Grund derer erst an den Rändern durch einen Überschuss des jeweiligen Sinns von Hören und Sehen mögliche Berührungen zwischen der bildenden Kunst und der Musik entstehen. Dabei ist es die diachrone, dezidiert interdisziplinäre Herangehensweise, die eine umfassende Erschließung des Gegenstands aus kunst- und musikwissenschaftlicher Perspektive ermöglicht.
Mediale Ästhetiken des Modischen
Konsumfashionista ist eine Gegenposition zum Fashion Victim. Konsumfashionista klagt nicht über verführte Opfer, sondern sucht Strategien der Rückeroberung und spürt aktive Formen von ästhetischen Widerständen auf in Feldern wie Mode, Makerszene, Mayday Ravekultur oder Kunst.
Konsumfashionista verfolgt Ästhetiken des Konsums, verstanden als An-
eignung von Konsumobjekten, als Kampfansage an den Ausschluss eines negativ besetzten Käuflichen. »Fashionista« spielt auch auf den zuweilen totalitären Charakter von Mode an und meint zugleich Wehrhaftigkeit eines mitgestaltenden Konsumenten. Grundlagenforschungen und Grundsatzüberlegungen von Heinz Drügh, Moritz Baßler, Christina von Braun, Thomas Hecken, Birgit Richard u.a. zu Populärkulturen und Alltag, Mode, Design, Kunst beschäftigen sich mit T-Shirts, Primark, Videoformat Vine, Plattencovern, Markenlogos, Haarspülungen sowie Geld und Schmuck.
Series:  Eikones
Editors: Ralph Ubl and Rahel Villinger
Der Band macht den kunstkritischen Essay ‚Shape as Form. Frank Stellas Irregular Polygons’ des jungen Michael Fried von 1966 erstmals in voller Länge übersetzt zugänglich. In Auseinandersetzung mit der amerikanischen Malerei der 60er Jahre entwickelt Fried darin nicht nur einen Formbegriff, der quer steht zu allem, was in der Kunstgeschichte üblicherweise unter „Formalismus“ verstanden wird, sondern auch eine theoretisch hochambitionierte, im unmittelbaren zeitgenössischen Kontext der Entstehung des Texts völlig ungewöhnliche Form und Verfahrensweise von Kritik. Daran schließen Beiträge an, die Frieds frühes Formdenken im Kontext seines Gesamtwerks verorten, mit verschiedenen in der Kunsttheorie seit 1800 entwickelten Form- und Kritikbegriffen in vergleichende Beziehung setzen und/oder zum Ausgang nehmen, Form anhand einzelner Werke der bildenden Kunst und Literatur von 1800 bis zur Gegenwart neu zu denken.
Theorien, Ansätze, Perspektiven
Series:  Eikones
Der Band dokumentiert die facettenreiche Auseinandersetzung mit dem Motiv des Gestischen, das aus dem Sprechen über Musik nicht wegzudenken ist. Damit dokumentiert er dessen Produktivität auch und gerade in der Heterogenität seiner Verwendungsweisen. Dass Gesten in der Musik eine Rolle spielen, erscheint unmittelbar plausibel. Das bedeutet aber nicht, dass Einigkeit über den Begriff der musikalischen Geste oder des Gestischen in der Musik und seine Reichweite herrschte: Von der Alltagssprache bis zur Musikanalyse durchziehen sehr unterschiedliche Auffassungen des Gestischen die vielfältigen Diskurse über Musik. Der Band versammelt eine Reihe von Disziplinen, die in neuen, bereits veröffentlichten oder hier erstmals im Deutschen zugänglichen Untersuchungen das Zusammenspiel von Musik und Geste in den Mittelpunkt stellen.
Kontradispositive der Zeichnung 1955–1975
Series:  Eikones
Der Begriff des Kontradispositivs beschreibt eine dekonstruktivistische Zeichenpraxis, die an den Paradigmen ihrer eigenen Geschichte und Technik ansetzt, indem sie die Theorie der Zeichnung zu Ende denkt und so an ihren Grenzen fortschreibt.
Es handelt sich bei diesen Randgängen der Zeichnung nicht mehr nur um neue oder andersartige Dispositive, wie diese von Pisanello bis Picasso verschiedentlich wirksam wurden, sondern um ›anti-klassische‹ Gegendispositive, die damit auch den Voraussetzungsreichtum eines scheinbar voraussetzungslosen Mediums in Frage stellen. Sechs Strategien dieser Entgrenzung werden insgesamt betrachtet, dazu gehören u.a. Geste und Automatismus bei Hartung und Pollock, Reflexion über den Topos der Blindheit bei Robert Morris, mit Derrida und Davidson, sowie der konzeptuelle Nominalismus Daniel Burens, der letztlich zu einer Aufhebung der Zeichnung führt und damit im strengen Sinne kein Kontra-Dispositiv mehr entwirft.
Innovationen entwickeln, statt Trends zu folgen
Design als Innovationsgenerator: Die nächste industrielle Revolution beginnt ... genau jetzt. Warten Sie nicht länger auf den nächsten heißen Trend, dem Sie folgen können. Entwickeln Sie selbst Innovationen, die diesen Namen verdienen!
Human Centered Design versteht sich als Verbindung aus kreativer Gestaltung, humanwissenschaftlicher Fundierung und experimentellem Arbeiten – und öffnet sich dabei bewusst einem interdisziplinären Blickwinkel. Martin Ludwig Hofmann führt in die Methodik des Human Centered Design ein und erläutert die Haltung, die diesem erweiterten Designverständnis zugrunde liegt. Eine intellektuelle Tour de Force von Apple über Adorno, von Naoto Fukasawa über Michel Foucault, von Paul Virilio bis zum kalifornischen Designbüro IDEO. Was Gestalter tun, ist in einem hohen Maße gesellschaftlich relevant. Es wird Zeit, dass wir uns dessen bewusst werden.
Texte zu Cy Twombly
Author: Thierry Greub
Die Kunst Cy Twomblys gilt noch immer als hermetisch und schwer zugänglich. Greub analysiert Twomblys Bildsprache und lotet die Möglichkeiten ihrer Interpretierbarkeit aus. Grundlage bildet die Vorstellung, dass die Werke des Künstlers zwar nicht ›zähmbar‹ sind, dafür aber sehr wohl beschrieben und gedeutet werden können.
Die Thematisierung von Twomblys technischen ›Grundparametern‹ (Linie bzw. Geste, Chiffren und Einschreibungen) schafft eine Grundlage zum Verständnis seiner Werke. In der Beschreibung der von Twombly empfohlenen Rezeptionsweise seiner Arbeiten oder seiner sich der fernöstlichen Ästhetik angleichenden Malweise im ›Spätwerk‹ werden zudem neue Aspekte zu Cy Twomblys Arbeiten eröffnet. Der Band macht dessen Bildsprache als spezifische, nur seinen Bildern eigene »primordial freshness« verständlich.
Diskurse des Schattens im Werk von Hans-Peter Feldmann, W.G. Sebald und William Kentridge
Mit ihrer Untersuchung gelingt Angela Breidbach eine grundlegende Neubestimmung des Schattens in der Bildenden Kunst. Exemplarisch und vergleichend analysiert sie das Werk der Künstler Hans-Peter Feldmann und William Kentridge sowie des Autors W.G. Sebald.
Schatten, so Breidbach, übertragen Körper in unbestimmte Bilder, die wie von hinten auf sie zurück zeigen. Das macht ihre Form der Erinnerung verwandt. Der Betrachter füllt vage Umrisse mit seinen eigenen Vorstellungen. Erkennen wird zur Annäherung aus dem Negativ. Schattenspiele aktivieren im Betrachter Bildfolgen zwischen Phantasie und Täuschung, in denen die frühere Handhabung der Objekte erhalten bleibt. Die Trennung der Oberflächenprojektion ohne Tiefe vom abgründigen Schattenbild ohne Oberfläche führt Breidbach zu jenen Diskursen von Vermessung und Melancholie, die sie in den Œuvres ihrer drei Protagonisten vorfindet.
Transformationen von Ausstellung und Teilnahme
Author: Marita Tatari
Das Buch zielt auf den Kern des Paradigmas gegenwärtiger Performanzforschung. Marita Tatari entwickelt eine originelle Position, die sich von jeglicher Überwindungslogik abgrenzt.
Wenn der Übergang vom Drama zu neuen Kunstformen analysiert wird, so geschieht dies zumeist in Begrifflichkeiten, die epistemologisch in Fortschrittsschemata verhaftet sind. Ein Eingriff ins Urmodell des Fortschrittsverständnisses, nämlich Hegels Ästhetik, bildet den Kern des Unterfangens, das Kunstwerk in einem eigenständigen, weder sozialen noch ethischen Sinn als Handlung zu denken, mit den technologischen Bedingungen der Gegenwart zu konfrontieren und aus der Überwindungslogik herauszulösen. Peter Szondis Dramenverständnis, Friedrich Kittlers Austreibung des Geistes, Paul De Mans Dekonstruktion und andere Theorieansätze werden so relativiert und neue Perspektiven auf die Entwicklung von Kunstformen eröffnet.