Browse results

You are looking at 1 - 10 of 141 items for :

  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
  • Search level: Titles x
Clear All
Der Band untersucht erstmals die gesamteuropäische Rezeption des für die mittelalterliche Literatur einschlägigen Autors Alanus ab Insulis.
Die Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen (u.a. Latinistik, Germanistik, Romanistik, Anglistik, Philosophiegeschichte) untersuchen die intellektuellen Auseinandersetzungen mit Alanus im gelehrten Milieu, das Verhältnis von Alanus’ allegorisch-literarischen Werken und mittelalterlichen ‚Klassikern‘ wie Jean de Meun, Dante und Chaucer sowie die Ausstrahlung von Alanus’ Werken in den deutschsprachigen Raum (Frauenlob; Heinrich von Mügeln). Beiträge u.a. von P. Adamson (München), F. Bezner (Freiburg), Th. Haye (Göttingen), D. Hult (Berkeley), A. Kablitz (Köln), B. Kellner (München), N. Largier (Berkeley), J. Simpson (Harvard), A. Volfing (Oxford).
Erfahrungen von Identität und Alterität im 18. Jahrhundert
Menschen, Waren, Texte und Ideen zirkulieren im 18. Jahrhundert über den Atlantik und begründen so eine transatlantische Aufklärung.
Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Forschungskolloquium an der Universität Paderborn zurück. Fachvertreter:innen der Komparatistik, Romanistik, Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie richten den Blick auf den Atlantik als Transfer- und Verkehrsraum des 18. Jahrhunderts. Im atlantischen Raum, so der Tenor der hier versammelten Beiträge, werden die inneren Widersprüche dieses Jahrhunderts mit besonderer Anschaulichkeit sichtbar, insofern sich hier Freiheit und Sklaverei, Gleichheit und Kolonialismus, Autonomie und Heteronomie kreuzen. Systematisch lesbar wird damit eine transatlantische Aufklärung, und d.h. die Selbstbehauptung und -reflexion der europäischen Aufklärung in steter Auseinandersetzung mit dem transatlantischen ‚Anderen‘.
Uses and Abuses of an American Icon
Blick ins Buch
Thoreau in an Age of Crisis reconsiders the relevance of 19th-century American naturalist, philosopher, and social reformer Henry David Thoreau to our troubled present. This new anthology collects the work of fourteen leading scholars from various disciplines. They consider Thoreau’s life and work in light of contemporary concerns regarding racism, climate change, environmental policy, and political strife. They review Thoreau’s trajectory as a scientist and literary artist, as well as his evolving attitudes toward Native American cultures. The essaysists also consider Thoreau’s acoustics, concepts of play, and impact on later writers. Most provocatively, they reveal a vulnerable and empathetic Thoreau, a far cry from the distanced and misanthropic critic often portrayed in popular culture.
Eine Archäologie der Gegenwartskunst
Author: Helmut Draxler
In der Moderne muss Kunst ebenso wahr wie gegenwärtig sein. Kein Werk und keine Praxis können sich ernsthaft als Kunst behaupten, ohne solchen Ansprüchen zu genügen. Doch wie konnten Wahrheit und Gegenwärtigkeit zu den entscheidenden, nicht-ästhetischen Kriterien von Kunst werden? Die hier vorgelegte Studie versucht diese Frage zu beantworten, indem sie hinter die dominanten Begründungsmythen von Moderne und Gegenwartskunst im Sinne von heroischen Überwindungsleistungen alles Alten im Namen eines Neuen blickt. Derart wird eine Tradition des Wahrheits- und des Gegenwartsbezugs von Kunst sichtbar, die tief in jener Geschichte verwurzelt ist, als die Malerei begann, um ihren Status als Kunst zu ringen. Die historischen Niederlande stellen zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert den exemplarischen Schauplatz dieses Ringens dar. Durch den Verlust vorgegebener Wahrheiten und Funktionen entwickelte die Malerei im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, politischen und religiösen Krisen besondere Strategien der Selbstbehauptung als Kunst. Anhand spekulativer Bildideen – dem Bild als Schwelle, dem antagonistischen, dem analytischen und dem synthetischen Bild – wird die Wirkmächtigkeit dieser Strategien im Sinne eines spezifischen Wahrheitseinsatzes nachvollzogen und so das Nachleben der Niederländischen Malerei als Gegenwartskunst erfasst.
Author: Dario Gurashi
Translator: Brian McNeil
The magic of the Renaissance embodies a great meditation on the human condition.
This book focuses on the contribution that Heinrich Cornelius Agrippa of Nettesheim made to the philosophical discussion. Agrippa views humankind as a microcosm, created by God in His own image, whose purpose is to bring creation to completion. Soul and body conceal divine powers that each person can rightfully awaken through magical knowledge and miraculous practice. Agrippa’s humanism responds to the spiritual crisis that hit the Christian world in the early modern period.
Die Magie der Renaissance verkörpert eine umfassende Meditation über die Würde des Menschen. Laut Agrippa von Nettesheim begünstigt die Wiedergeburt der okkulten Wissenschaften eine Reform der Kultur. In seinen Schriften wird dem Menschen die Verwirklichung der Schöpfung durch magische Weisheit zugesprochen.
Die Differenz denken
Author: Jutta Georg
Blick ins Buch
In der Philosophiegeschichte findet sich keine detailliert ausformulierte Philosophie des Abschieds. Die Publikation liefert hierzu die Spur des Abschieds, die als ein abwesend anwesendes Phänomen nachzuzeichnen ist. Neben der Rekonstruktion der relevanten philosophischen Thanatologien von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, der Phänomenologie von Leiden und Schmerz, des Trostes und der Trauer werden vorrangig über Nietzsches Philosophie der tragischen Bejahungpraxis philosophische Orientierungen für ein souveränes Verhaltengegenüber dem existentiellen Phänomen des Abschieds präsentiert.
Der anti-objektivistische Einwand in Philosophie und Kunst
Was ist und was kann Kunst? Die zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik sind nur anti-objektivistisch zu beantworten. Doch was das heißt, das zeigt sich erst in der Begegnung historisch-systematischen Denkens mit der Kunst.
Andrea Sakoparnig plädiert dafür, im Ausgang von der Frage nach der Objektivität des Ästhetischen die beiden zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik neu zu stellen. Dazu rekonstruiert und diskutiert sie den in der philosophischen Tradition formulierten Einwand vom objektivistischen Missverständnis, den sie auf seine Wurzeln hin reflektiert und mit drei paradigmatischen Kunstwerken der Avantgarde konfrontiert. Damit begibt sie sich auf den Weg zu einer neuen Ontologie des Kunstwerks, die den heterogenen Plural der Seins- und Erscheinungsweisen von Kunst zum Ausgang nimmt.
Elemente einer Poetik von Hegels "Phänomenologie des Geistes"
Author: Ivan Boldyrev
In diesem Buch wird Hegels Phänomenologie des Geistes als ein literarischer Text gedeutet, der seine Überzeugungskraft aus der Lektüre anderer Texte schöpft. Untersucht werden die politischen und ästhetischen Konsequenzen dieser Interpretation. Das dialektische Philosophieren ist ein Bedürfnis, die vergangenen Gedankensysteme – die Texte – in ihrer eigenen Logik als mangelhafte aufzuweisen und zu überwinden, um dadurch die letzte spekulative Synthese zu etablieren. Aber dieselbe Operation macht – so die Hauptthese des Buches – das Spekulative selbst verwundbar, das damit in seiner unselbständigen Verfassung und in seinem Scheitern aufgewiesen wird. Die im Buch dargestellten Gesten des Anleihens und der Affinität sind nicht nur für Hegels Stil prägend. Sie können auch das Dialektische selber neu bestimmen – als eine verschwindende, fast unmögliche Stimme, eine Bemühung, aus der Verschränkung unvereinbarer, konfligierender Diskurse einen Sinn zu gewinnen.
Religionsphilosophie von Kant zu Nietzsche
Author: Edith Düsing
Es geht um die bis heute währende Auseinandersetzung zwischen Atheismus und Religionsphilosophie. Im Ausgang von Kants Kritik des Atheismus und seiner ethisch fundierten Gotteslehre wird eine Typik von Denkformen des Atheismus entworfen. Anhand dieser Typik kann die Eigenart von Nietzsches Atheismus herauskristallisiert werden.
Des Näheren wird Nietzsches Verfremdung von Kants Gottespostulat untersucht. Grundstürzende Konsequenz ist Nietzsches Voraussicht des europäischen Nihilismus. In Entsprechung zu Nietzsches Destruktion der Gottesidee steht die von ihm konsequent zu Ende gedachte und in der Folgelast gefährliche Umkehr der Tradition der Geistseele zur Tierseele des Menschen. Dieser düsteren Prophetie werden klassische Modelle des Verhältnisses von Gott und Ich bei Fichte, bei Hegel, bei Hölderlin und Kierkegaard in ihrer argumentativen Klarheit und Überzeugungskraft entgegengestellt.
Das Problem der sinnlichen Negativität für Adornos Kunstkonzeption
Author: Wonho Lee
Für Adornos Ästhetik ist der Begriff der ästhetischen Wahrheit zentral. Durch ihn versucht Adorno die beiden repräsentativen modernen Ästhetiken, die Kants und die Hegels, dialektisch zu vermitteln. Kunstwerke sind nach Adorno einerseits (und darin mit Hegel übereinstimmend) Medium der Wahrheit, zugleich jedoch (und darin Kant folgend) nicht zu begreifen, sondern nur ästhetisch zu erfahren. Wonho Lee geht in ihrer detaillierten Studie dieser Doppelkonzeption nach und prüft auf diese Weise, ob Adornos Kunstkonzeption in ihrem systematischen Kern aufgeht. Obgleich das Ergebnis negativ ausfällt, schließt sich die Autorin Adornos Leitgedanken, ästhetische Erfahrung als Kritik zu begreifen, an und schlägt eine modifizierte Konzeption vor.