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Ways of Thinking – A Theological Philosophy
Author: Markus Mühling
Theology is an explication, im-plication, and com-plication of the Christian perception of truth and value. The occurrence of this perception takes place in following the story of the Gospel, which remains open and organic, unable to be closed. Every formation of a closed system has to be exceeded on the way to a post-systematic theology.
The first part of this work deals with redefining basic concepts from a phenomenological perspective and from within a narrative ontology. Key terms such as relation, way-formational line, event, time, space, sign, metaphor, concept, name, model, theory, coherence, causality, contingence, subject, and truth, are explored and reworked. The main portion of the work delves into the threefold self-presentation of God in the perception of truth and value as displayed in the Gospel. The work concludes by taking up the consequences of the relationship between faith and religion, historicity and Holy Scripture, the concept of rationality, as well as the inter-disciplinary and academic study of theology.
Denkwege – Eine theologische Philosophie
Author: Markus Mühling
Theologie ist ein Explizieren, Im-plizieren und Kom-plizieren christlichen Wahrwertnehmens im Weg des Evangeliums, das organisch, aber unabschließbar offen erfolgt und jede Systembildung zum Post-Systematischen hin überschreiten muss.

Nach einer phänomenal begründeten, narrativ-ontologischen Neudefinition von Grundbegriffen wie Relation, Weglinie, Ereignis, Zeit, Raum, Zeichen, Metapher, Begriff, Name, Modell, Theorie, Kohärenz, Kausalität, Kontingenz, Subjekt und Wahrheit befasst sich der Hauptteil mit Gottes dreifaltiger Selbstpräsentation im Wahrwertnehmen des Evangeliums. Abschließend werden die Konsequenzen für das Verständnis von Glaube und Religion, Historizität und Heiliger Schrift, den Vernunftbegriff sowie Interdisziplinarität und die Wissenschaftlichkeit der Theologie gezogen.
Aspekte der Postsäkularität in den franco-belgischen Comics
Nicht erst Dan Brown hat sie erfunden: Verschwörungstheoretische Erzählungen über Religion feiern schon seit den 1990er Jahren Massenerfolge in den französischen und belgischen Comics. Nun sind sie zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht worden.
Seit den 1990er Jahren rollt eine Welle von Religion durch die franco-belgischen Comics. Ein großer Teil der erfolgreichsten unter ihnen sind verschwörungstheoretische Erzählungen, vorgetragen von Autoren, die sich zumeist selbst als nicht religiös bezeichnen. Das Buch widmet sich erstmals den religionsbezogenen verschwörungstheoretischen Erzählungen der franco-belgischen Comics in exemplarischen Analysen. Es interpretiert seine Ergebnisse im Rahmen der Diskussion über die Rückkehr der Religion in den modernen Gesellschaften. Auf diese Weise gewinnt es empirisch fundierte Profile populär-medial generierter Postsäkularität und erarbeitet die Gründe für die Attraktivität religionsbezogener verschwörungstheoretischer Erzählungen.
Oder: Warum 'Gott Vertrag' beim Aufgang der Sonne in Wehmut zurückblickte
Author: Harald Strohm
Die Ähnlichkeit des römischen Mithraskultes mit dem Christentum wurde schon in der Antike erkannt und bot Kirchenvätern Anlass, die Bräuche der Mithrasmysten als unverschämtes Nachäffen zu verurteilen. Jüngere Recherchen belegen aber das Gegenteil: Der Mithraskult ist älter.
Die reiche Bilderwelt des römischen Kults ist Detail für Detail Ausdruck alter Schöpfungsmythen.
Das zeigt, dass der römische Kult zwar astrologisch überformt war, im Kern aber uralte, bis ins 2. Jahrtausend zurückreichende indo-iranische Traditionen fortführte. In ihrem Zentrum steht das symbolische Opfer eines Gottessohnes und seine Wiederauferstehung in die Welt des Vaters.
Author: Alois M. Haas
Die in Mystik im Kontext aus den vergangenen zehn Jahren versammelten Studien entspringen einer doppelten Intention der mystischen Texte selbst. Diese sind zunächst nicht denk- und deutbar ohne ihre religiösen Einbettungen in bekenntnishaft-rituelle, glaubensmäßig-spirituelle, konkret-soziale und existentielle Lebens- und Denkformen, denen gegenüber sie sich zustimmend oder ablehnend verhalten. So oder so hat die mystische Erfahrung einen Gegenstand (und sei es das genauer zu deutende ‚Nichts‘ Gottes selbst). All das bildet den mehr oder weniger bestimmenden religiös-‚konfessionellen‘ Kontext. Ihn bei der Deutung von mystischen Texten zu vernachlässigen kann verheerend sein, weil dabei Selbstverständlichkeiten missdeutet oder Gesten des Protests gegen die kirchlich-religiöse Institution übersehen werden können. Sodann sind mystische Texte in der Exklusivität, mit der sie unvordenkliche Einheiten mit dem Absoluten beschwören – auch wenn die Vereinigung personal gedacht wird! – letztlich doch an einer eigenschaftslosen, jenseits aller Mannigfaltigkeit situierten Einheit orientiert. Sie kann sich in Widerspruch und Zustimmung zum Bestehenden artikulieren. Diese Spannung zwischen religiöser Institution und Durchbruchsintention des Erfahrenden in seiner auf Einheit gerichteten mystischen Intention macht den – auch literarischen Reiz – der immer an der Grenze agierenden mystischen Rhetorik aus. Aus dem Inhalt MYSTIK IM SPANNUNGSBEREICH VON SPRACHE, LITERATUR UND KUNST 1. Wozu Mystik erforschen? 2. Das Eine 3. Gottesnamen 4. Unio mystica. Geschichte eines Begriffs 5. Das Wechselverhältnis von Literatur und Religion im Mittelalter 6. Rhetorik und Mystik 7. Mystik und Literatur 8. Das Nichts Gottes und seine Sprengmetaphorik 9. Unsichtbares sichtbar machen – christlich-mystische Bildtheorie 10. Schöpfung – mystisch 11. Unähnliche Ähnlichkeiten und die Allmacht der Kunst 12. Mystische Eschatologie MYSTIKTHEMEN IN ZEIT UND RAUM 1. Christliche Introversion 2. Gottesfreundschaft 3. Meister Eckharts Predigt 12: Qui audit me 4. Nichtsspekulation der rheinländischen Mystik 5. Nonnenviten 6. Christina mirabilis: Geschichte und Fiktionalität in mystischen Texten 7. Nikolaus von Kues in der traditio sapientiae 8. Nikolaus von Kues als mystischer Theologe 9. Nikolaus’ von Kues Konzept der Paradiesesmauer 10. Sehen als Paracelsus’ dynamische Sinndimension 11. Mystische Texte lesen 12. Teresa von Ávila – Subjektivität und Mystik 13. Jan von Ruusbroec 14. Hadewijchs poetische Botschaft: Zum Werk der niederländischen Mystikerin 15. Daniel Czepko von Reigersfeld 16. Angelus Silesius – Arzt und Mystiker 17. Weisheitliche Wege der christlichen Mystik 18. Die Verständlichkeit mystischer Erfahrungen 19. Fritz Mautners und Paul Valérys Auffassung einer gottlosen Mystik 20. Nichts im Gedicht 21. Zen und der Westen 22. Roland Barthes’ ‚Neutre’ – auch ein mystisches Verfahren 23. Mystik heute