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Zur Cézanne-Rezeption in der Bloomsbury Group
Author: Karolina Jeftic
Welche Rolle spielt die Fotografie für die Romane Virginia Woolfs? Was hat Cézanne mit der englischen Literatur um 1900 zu tun? Was sieht
D. H. Lawrence in seinen Bildern? Ist Roger Fry wirklich ein Formalist?
Diese und andere Fragen verfolgt Karolina Jeftic in ihrem neuen Buch.
Es widmet sich den Wechselbeziehungen zwischen der visuellen Kultur und der Literatur in der englischen Moderne. Am Beispiel der Bloomsbury Group wird gezeigt, wie die Kunst in einer verstärkten Auseinandersetzung mit Fragen der Visualität den Realismus überwindet.
T. S. Eliots und Ezra Pounds Dichtungstheorie zwischen Tradition und Innovation
Author: Stefan Plasa
Plasas Studie untersucht die Modernistische Dichtungstheorie Eliots und Pounds im Umfeld der großen Umbrüche in Kunst und Kultur der Jahrzehnte um 1900 Die zahlreichen Bezüge Eliots und Pounds zu den weltliterarischen und geistigen Traditionen werden ebenso in den Blick genommen wie ihre äußerst ploblematischen kulturkritischen Ansätze zur Begründung eines neuen, differenzierten Moderne-Verständnisses sowie die damit eng verknüpften Aspekte einer möglichts "objektiven" und "entpersönlichten" Dichtung.
Art Spiegelmans MAUS - A Survivor's Tale
Author: Ole Frahm
Frahms „Genealogie des Holocaust“ ist die erste Monographie über eines der bedeutendsten Darstellungen des Holocaust – Art Spiegelmans Comic MAUS – A Survivor’s Tale. Schien es den meisten zuvor unvorstellbar, den Holocaust in einem Comic zu erzählen, hat Spiegelman die meisten Kritiker überzeugt. Allerdings um den Preis, dass sie MAUS eher für einen Roman als für einen Comic hielten. In „Genealogie des Holocaust“ wird nachgewiesen, dass MAUS zuallererst aufgrund comic-spezifischer Mittel vermag, den Holocaust darzustellen. Es erweist sich darin als eine Genealogie des Holocaust, in der die Kräfteverhältnisse der Geschichte und ihrer Überlieferung, die Gewalt der Identifizierung und der Vernichtung reflektiert werden. In drei grosse Kapitel unterteilt – Identität, Geschichte, Erinnerung – werden die wichtigsten Fragen der Darstellung des Holocaust diskutiert. „Genealogie des Holocaust“ ist ein Buch zwischen den Disziplinen: Als ein genuiner Beitrag zur Literatur über den Holocaust stellt es zugleich den ersten fundierten Zugang zu einer ästhetischen Theorie der Comics im deutschsprachigen Raum dar. In einer genauen Lektüre der Seiten von MAUS wird die Komplexität dieses Mediums und seiner Mittel entfaltet. Diese lehrt nicht nur ein sorgfältiges Sehen, sondern belegt zugleich, dass gerade in Deutschland beim Holocaust zu oft weggeschaut wurde. In theoretischer Hinsicht zeigt die Analyse, wie produktiv Judith Butlers Theorie der Performativität für die Analyse von Medien sein kann – und welchen materialistischen Begriff von Geschichte sie prägt.
Synästhesie als Medienspiel
Author: Michael Lommel
Die Studie untersucht die synästhetischen Wechselbeziehungen und Sinnes-Koppelungen in Bec ketts Texten und Medienspielen. Samuel Beckett stand zunächst unter dem Einfluss der literarischen Avantgarden, nahm aber schon früh den Dialog mit den neuen Medien – Hörspiel, Film und Fernsehen – auf, indem er seine Sprach- und Bühnenexperimente mit technischen Bildern und Tönen kombinierte. Bec ketts Mediensynästhesien spielen mit Grenzformen der Wahrnehmung, mit der Austauschbarkeit, Überlagerung und Kreuzung von Schrift, Stimme, Klang, Bewegung, Musik und Bild, ohne sich jedoch in einer Synthese der Sinne, einem sensus communis aufzulösen. Lommels Studie bezieht erstmals das ambitionierte Projekt Bec kett on Film (2001) ein – die Verfilmung fast aller Theaterstücke Becketts.
Eine Einführung
Author: Rolf Breuer
Am Karfreitag des Jahres 1906 wurde in Foxrock südlich von Dublin Samuel Barclay Beckett geboren; am 13. 4. 2006 jährt sich der Geburtstag eines der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts also zum hundertsten Mal. Seinen Ausgangspunkt hatte der Ruhm des englisch und französisch schreibenden Nobelpreisträgers aber in Deutschland, so dass es vielleicht auch nicht verwundert, wenn die erste thematisch-systematische Ein-führung in sein Werk nun in einem deutschen Verlag erscheint. Bislang unveröffentlichte Photographien von Wilhelm Pabst, der den Dichter in den sechziger Jahren bei der Regiearbeit in Deutschland begleitete, ergänzen das Buch des Anglisten Rolf Breuer, der als einer der besten Beckett-Kenner weltweit gilt.
Wirklichkeitskonstitution im amerikanischen Roman 1889-1989
Author: Susanne Rohr
Susanne Rohrs Buch betritt sowohl theoretisch als auch textanalytisch Neuland: ein amibitiöses Projekt, das eine Reinterpretation der amerikanischen Literaturgeschichte auf der Basis der semiotischen Theorie des amerikanischen Pragmatisten Charles Sanders Peirce wagt. Es untersucht literarische Werke vom ausgehenden 19. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert aus einer neuen, semiotisch-erkenntnistheoretischen Perspektive. Gegenstand der Interpretationen sind Texte, die als repräsentativ für wichtige literaturgeschichtliche Phasen angesehen werden können: Nach William Dean Howells' klassischem realistischen Roman A Hazard of New Fortunes (1889) und Henry James' großem späten Roman The Golden Bowl (1904) durchstreift es die Moderne mit Gertrude Steins einzigem Kriminalroman Blood on the Dining-Room Floor (1948) in Richtung Postmoderne und Vladimir Nabokovs Lolita (1955), hin zu Thomas Pynchons Kultbuch Gravity's Rainbow (1973), um schließlich in der Diagnose eines neuen Realismus in Paul Austers Moon Palace (1989) zu enden. Die minutiösen Textanalysen gewinnen diesen wichtigen Texten der amerikanischen Literaturgeschichte spannende und ungewohnte Sichtweisen ab, die der Literaturwissenschaft neue Wege zeigen können.
Zur Beziehungsgeschichte amerikanischer Literatur und Fotografie (1945-2000)
Ob in Kriegsreportage, Foto-Kunst oder im aktuellen Roman: In den USA haben Literatur und Fotografie stets die engsten Beziehungen unterhalten. Gemeinsam veränderten sie sich auch und wurden von Medien des Realismus zu postmodernen Experimentierfeldern. In 'Blickkontakt' untersucht der Literaturwissenschaftler Christoph Ribbat mediale Interaktionen zwischen 1945 und 2000: von John Dos Passos zu Bret Easton Ellis, von Margaret Bourke-White zu Cindy Sherman. Er demonstriert, wie Bild- und Textreporter in den 1940er und 50er Jahren gemeinsam den scheinbar unschuldigen und universell gültigen Bildjournalismus produzierten. Er erzählt die Geschichte des Fotobuchs, das sich im späten 20. Jahrhundert zum Hauptmedium einer quasi-literarischen Fotografie entwickelte, die nicht am Moment und Wahrheit, sondern an Narrativ und Fiktion orientiert war. Dennoch zeigt er, behandelt die amerikanische Belletristik die Fotografie noch heute oft als naive, limitierte 'arme Verwandte' der Literatur. Ribbats Studie fotoliterarischer Affären verzichtet auf die Übertheoretisierung modischer Intermedialitätsforschung und plädiert für einen pragmatisch-enthusiastischen Umgang mit Text und Bild.
Papers from the Fourth Münster Symposium on Jonathan Swift
Der Band enthält die sechsundzwanzig besten Vorträge des Vierten Münsteraner Symposiums zu Jonathan Swift vom Juni 2000. Thematisch ist der Band in sieben Sektionen gegliedert: I. Theoretical Concerns W. B. Carnochan, Stanford University Swift: The Canon, the Curriculum, and the Marketplace of Scholarship Clive T. Probyn, Monash University, Victoria “Convict of lyes is every sign”: Jonathan Swift and the Everyday II. Biographical Problems Bruce Arnold, Dublin Jonathan Swift: Some Current Biographical Problems Nora F. Crow, Smith Colleg, Northampton, Massachusetts Swift in Love J. A. Downie, Goldsmiths’ College, University of London “The Coffee Hessy spilt” and Other Issues in Swift’s Biography João Fróes, São Paulo, Brazil Swift’s Life in Late 1743: An Unpublished Letter from Deane Swift III. Political, Philosophical, and Literary Issues Ian Higgins, The Australian National University, Canberra Jonathan Swift and the Jacobite Diaspora Arno Löffler, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg „Of Mean ans Great Figures“: Swift an dGreatness Michael De Porte, University of New Hapshire, Durham Riddles, Mysteries, and Lies: Swift and Secrecy Brean S. Hammond, Univeristy of Notthingham Swift’s Reading Heinz J. Vienken, Gernsbach „Nobody has ever written a really good book about Jonathan Swift“: Scouring the Recesses of Swiftian Mind
Eine Lektüre von Shakespeares Sonetten
Author: Jürgen Klein
Diskursspezifische Ausprägungen des "Linguistic Turn" in "Critical Theory", Geschichtstheorie und Geschichtsfiktion (1970-1990)