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Uses and Abuses of an American Icon
Thoreau in an Age of Crisis reconsiders the relevance of 19th-century-American naturalist, philosopher, and social reformer Henry David Thoreau to our troubled present.
This new anthology collects the work of fourteen leading scholars from various disciplines. They consider Thoreau’s life and work in light of contemporary concerns regarding racism, climate change, environmental policy, and political strife. They review Thoreau’s trajectory as a scientist and literary artist, as well as his evolving attitudes toward Native American cultures. Its essaysists also consider Thoreau’s acoustics, concepts of play, and impact on later writers. Most provocatively, they reveal a vulnerable and empathetic Thoreau, a far cry from the distanced and misanthropic critic often portrayed in popular culture.
Interdisziplinäre Studien zu Randgebieten der Wissenschaft in der Moderne: Wie muss etwas Neues beschaffen sein, damit es im Wissenschaftssystem verankert werden kann?
Unter welchen Umständen werden wissenschaftliche Heterodoxien als Innovationen anerkannt, als Minderheitenpositionen toleriert oder als Aberrationen abgelehnt? Welche Prozesse begünstigen die Integration alternativer Theorien in ein dominantes Paradigma, welche begünstigen ihre Marginalisierung? Diesen Fragen geht der Band „Wissenschaftliche Heterodoxien in der Moderne“ nach.
Kurt Schwitters' MERZ
Author: Corinna Scheler
Die Studie erfasst das Kunstprogramm MERZ des Avantgarde-Künstlers Kurt Schwitters (1887–1948) als autonomieästhetischen Entwurf und stellt es damit in eine Diskurstradition, die um 1800 ihren Anfang genommen hat. Im ersten Schritt werden aus den grundlegenden Konzeptionen ästhetischer Autonomie (Karl Philipp Moritz, Immanuel Kant, Friedrich Schiller, Friedrich Schlegel und Novalis) Kernmerkmale des ästhetisch Autonomen abgeleitet. Die Untersuchung betrachtet MERZ daraufhin vor der Folie dieser Merkmale und zeigt, dass Schwitters zentrale Impulse des autonomieästhetischen Diskurses einerseits fortschreibt und andererseits einlöst. Verschiedenste Texte/Artefakte des ›Allround‹-Künstlers rücken dabei in den Blick. Im Ergebnis steht die Erkenntnis, dass das Verhältnis von ›ästhetischer Autonomie‹ und ›historischer Avantgarde‹ – von Schwitters ausgehend – als genealogisch zu denken ist.
Was können wir nicht alles vermittels ihrer multiplen Einsatzformen tun: Wir »erfassen«, »berühren« und »begreifen« mit den Händen, wir »geben«, »reichen« und »halten« einander die Hände, wir arbeiten und schreiben mit der Hand – und Hände können ebenso »zupacken« wie etwas kneten, zurechtzupfen, glattstreichen oder aber sich zu Zeichen formen. Wir »winken« zum Beispiel »ab«. Von der Handreichung über den Handapparat bis zum Handzettel ist nicht zuletzt die Wissenschaft voller Verweise auf den »händischen« Charakter dessen, was denkende Textarbeit mindestens begleitet, ihr vielleicht aber auch notwendig zugrunde liegt. So notwendig wie das »Handeln« (vulgo: die Praxis) der Theorie entspricht oder entsprechen sollte.
Der Kapitalismus und seine Spätfolgen
Allerorten wird über Postfaktizität geklagt. Politische Werte weichen dem Schüren von Ressentiments und der Manipulation von Gefühlen. Fake News, alternative Fakten oder Faktenchecks finden als letzte Rettung immer mehr gläubige Anhänger. Wie können wir dem Postfaktischen begegnen, das inzwischen sogar als geopolitische Strategie — ausgehend von Trump, Orban & Co. — erfolgreich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auszuhöhlen droht? Wir müssen das Phänomen systematisch unter die Lupe nehmen. Lars Distelhorst zufolge wurzelt das Postfaktische in der fortschreitenden kapitalistischen Ökonomisierung der Gesellschaft, in deren Folge Sinn- und Bedeutungsverhältnisse sich zusehends auflösen. Können Affen, die Pfeile auf den Finanzteil einer Zeitung werfen, ein ebenso gutes Aktienportfolio erzielen wie Investmentbanker? Ergibt es ernsthaft Sinn, über alternative Fakten nachzudenken? Oder ist es an der Zeit, grundlegend zu diskutieren, ob die heutige Gesellschaft noch eine Perspektive für die Zukunft darstellt?

» ›Fake News‹, also mit Hilfe digitaler Medien in Blitzeseile verbreitete Falschmeldungen sind weitaus mehr als nur ein zeitgemäßes taktisches Mittel politischer Auseinandersetzung. Sie sind vielmehr — das beweist Lars Distelhorsts neue, bahnbrechende Untersuchung — ein, nein, das strukturelle Merkmal der gegenwärtig weltweit herrschenden Ökonomie: des ›Kapitalismus‹ im Zeitalter der Globalisierung. Der von Distelhorst hier erstmals gesellschaftstheoretisch analysierte Begriff der ›Postfaktizität‹ weist auf den historisch so noch nie gekannten Umstand hin, dass erfahrene Sinnlosigkeit nicht nur Aus-druck individueller Lebenskrisen, sondern — mehr noch — die wesentliche Produktionsbedingung des gegenwärtig herrschenden weltweiten Kapitalverhältnisses ist. Mit Distelhorsts neuer Studie ist die Kritische Theorie der Gesellschaft endlich auf der Höhe ihrer Zeit.« - Micha Brumlik
This study places the earliest translations of Aristotle’s Politics into the larger context of approaches to translating Greek philosophical texts into Latin since Cicero. The option of rendering verbum pro verbo, word by word, was adopted by William of Moerbeke (c. 1215–1286) but rejected by Leonardo Bruni (1369–1444) whose polished style has been, undeservedly, criticized for ignoring the quality of Aristotle’s prose. Nicole Oresme (c. 1323–1382) presented the first translation of Aristotle’s Politics into a vernacular, French. All translators have contributed to the modern political vocabulary.
How does thought become manifest in works of art? How do literature and the arts influence and enrich our knowledge of death and creativity? This essay presents a new and fascinating method for cross-cultural and interdisciplinary studies in the humanities.
According to Kant’s Critique of Judgement, literature and art have worked, from the beginning, towards not only expanding but also transcending the realm of common experience. They strive to represent the unrepresentable, speak of the ineffabile and advance into areas beyond all rational analysis, beyond the limits at which all attempts at philosophical or scientific explanations fail.
Proceeding from the assumption that a history of cultural knowledge is not congruent with a history of abstract concepts or rational ideas, this essay presents a new and fascinating cross-cultural and interdisciplinary approach for analysing the powers of literature and art to form aesthetic ideas of lasting cultural impact, for analysing the interrelation between the formative forces of the imagination and the form-giving material or medium. Its focus is on Figurations of the Creative and Figurations of Death. Both of these topics raise questions relevant to all cultures: how does innovation enter the world; how does a society come to terms with the deepest and most basic uncertainty of human existence, the awareness of mortality? For on this depends any assignment of meaning to earthly existence, as does any notion of worldly or otherworldly salvation.
A Case Study
This publication examines how archaeological objects concretise notions of time, giving them tangible form. The focus is on a particular statue, depicting the »opportune moment« or Kairos, created by the Greek sculptor Lysippos and dating from the era of Alexander the Great. It will be shown how this statue absorbed earlier notions of the opportune moment, combined them into a new form, and thus imbued this form with lasting potency. The statue was interpreted and re-interpreted in art and literature since Classical times, and, in changing from one medium to another, emphasis was put on new aspects. Because of this, the long-lost statue has made a potent and lasting impact on people’s notions of time.