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Die dreibändige Ausgabe Deutsche und Russen im zwanzigsten Jahrhundert (West-östliche Spiegelungen Neue Folge) zu Grundproblemen des deutsch-russischen bzw. deutsch-sowjetischen Verhältnisses schließt chronologisch an die West-östlichen Spiegelungen von Lew Kopelew an. Sie konzentriert sich jedoch weniger auf die Entstehung, Kontinuität und Wirksamkeit von wechselseitigen Fremdenbildern, sondern beschäftigt sich mit der eingehenden Analyse des breiten Spektrums teils gleicher, teils gegensätzlicher Interessen während der beiden Weltkriege, in der Zwischenkriegszeit sowie vor, während und nach Beendigung des Kalten Krieges unter den Bedingungen zweier deutscher Gesellschaftsordnungen.

Im Gegensatz zum deutsch-russischen Wechselverhältnis bis zum Ersten Weltkrieg, das auf einer konstruktiven Interaktion von Vertretern beider Nationen beruhte, ist das Verhältnis zwischen Deutschland (Bundesrepublik, DDR) und Rußland/Sowjetunion fast das ganze zwanzigste Jahrhundert über geprägt durch weltumspannende Träume, Ernüchterungen in den Kriegen, aber auch wieder durch Hoffnungen auf ein friedliches Neben- und Miteinander. Die Begegnungen in Kriegs- und Friedenszeiten von Millionen von Menschen, denen trotz jeweils andersartiger kultureller Traditionen wiederholt ihre Ähnlichkeit wie Fremdheit bewußt wurde, hat auf allen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Ebenen zu einer Fülle unterschiedlichster Erfahrungen geführt. Sie stellen ein historisches, nicht selten auch propagandistisch benutztes Erbe dar, das bei aller Widersprüchlichkeit Grundlage für ein Gefühl von Gemeinsamkeit und gegenseitigem Verstehen ist. Um die Klärung derartiger Kernfragen in Geschichte, Politik, Philosophie, Kultur und in den Künsten, vor allem in Literatur und Film, geht es deutschen und russischen Spezialisten in der überblicksartig angelegten Dokumentation zum "deutsch-russischen Verhältnis in der Neuzeit".

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„Ägyptologie und Kulturwissenschaft“ ist mehr als ein Schlagwort, es ist Programm für eine integrative Forschung in zweierlei Hinsicht. Zum einen steht es für Untersuchungen, welche die altägyptische Kultur in ihrer Gänze und Komplexität und nicht nur unter Einzelaspekten betrachten. Es versteht Ägypten als Kultur und nicht als Text, Bild oder Scherbe. Zum anderen steht das Programm für einen intensiven inter- und transdisziplinären Austausch, von dem nicht nur die Ägyptologie profitieren, sondern den sie in zentralen Forschungsfeldern bereichern soll.
Die Publikationen der Reihe "Anfänge" entstehen im Rahmen der Forschergruppe 'Anfänge (in) der Moderne' an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Medienhistorische Forschung ist heute ein Kernstück dessen, was die Geisteswissenschaften einmal waren. Längst zeigen auch die geschichts-, literatur- und kunstwissenschaftlichen Disziplinen eine Tendenz, ihre Gegenstände medienhistorisch zu reflektieren, das heißt, ihre medialen Bedingungen und deren historische Dimension mit zu beobachten. Dies setzt ein umfassendes Medienverständnis voraus. Dem Archiv für Mediengeschichte geht es deshalb um die Geschichte des Medialen, wie es sich jeweils in besonderen Gegenständen und Zusammenhängen auskristallisiert und zur Sprache bringt oder zur Sprache gebracht werden kann. Jede Ausgabe hat einen Themenschwerpunkt, wobei mediengeschichtliche Epochen und Spezialthemen abwechseln mit Heften, die methodologischen Fragestellungen gewidmet sind. Einzelfallstudien wird dabei ebenso viel Raum gegeben wie Materialdarstellungen und konzeptionellen Überlegungen.

Ab Band 19 erscheint die Reihe bei Vorwerk 8.
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Unter dem Titel eikones hat der Nationale Forschungsschwerpunkt Bildkritik an der Universität Basel eine Buchreihe im Rahmen der bildtheoretischen Forschung gegründet. Darin erscheinen Monographien und Sammelbände, die im Rahmen der Forschungsaktivitäten des NFS Bildkritik entstehen, sowie andere Arbeiten, die sich in diesem Themenspektrum angliedern. Die Buchreihe versteht sich als neue Plattform kritischer Bildforschung unter der Leitfrage nach der gegenwärtigen Macht und Bedeutung der Bilder.

eikones vereinigt mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Basel. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt folgt der Leitfrage, welche Macht und Bedeutung Bilder haben. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen (Philosophie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Designforschung, Wissenschaftsgeschichte, Ägyptologie, Informatik etc.) an gemeinsamen Fragestellungen wird in diesem Forschungszentrum das Bild als Symbolsystem erforscht. Der NFS Bildkritik verbindet Grundlagenforschung mit Einzelfallstudien und integriert andere Universitäten, Fachhochschulen und Sammlungen zu einem innovativen, interdisziplinären Forschungszentrum mit internationaler Ausstrahlung.