Browse results

You are looking at 1 - 10 of 996 items for :

  • Just Published x
  • Search level: All x
Clear All
Komplexe Einführungen in die Philosophie gibt es wie Sand am Meer. Die Reihe "Philosophische Einstiege" geht einen anderen Weg. Zeichnung und Text sind gleichberechtigt, was diese kurze und äußerst unterhaltsame Einführung besonders leicht verständlich macht. Mit reichlich anekdotischem und biographischem Material ausgestattet wird der Leser mit Leben und Denken eines Philosophen vertraut gemacht. Kleine Exkurse erklären die Wurzeln seines Denkens. Besonders angesprochen sind Schüler, Lehrer, Studienanfänger, philosophische Laien, aber auch Vertraute werden Vergnügen an der Lektüre finden.
Ein Grundlagentext zur Praxis und Ästhetik des japanischen Nō-Theaters. Zweisprachige Ausgabe. Übersetzt, philosophisch erläutert und herausgegeben von Ryōsuke Ōhashi, Rolf Elberfeld und Leon Krings
Das Buch bietet eine philosophisch kommentierte Übersetzung des altjapanischen Textes von Zeami zur Praxis und Ästhetik des Nō-Theaters.
Zeami beschreibt nicht nur die Praxis des Schauspielers in verschiedenen Aspekten, sondern entwickelt auch zentrale ästhetische Kategorien für die Rezeption des Nō-Theaters. Die Übersetzung wird ergänzt durch interpretierende Aufsätze zu Themen wie der Maske im Nō-Theater, dem Gebrauch des Körpers und einer Ästhetik des Atmens. Der Band liefert somit eine solide Grundlage für eine philosophisch-ästhetische Auseinandersetzung mit einer alten japanischen Schauspieltradition.
Eine Ästhetik der Reproduktion
Author:
Was heißt es, eine Milieuästhetik vor dem Hintergrund des mimetischen Zusammenhangs zwischen Leben und Milieu zu entwerfen? Im Anschluss an Roger Caillois’ Untersuchungen zu mimetischen Insekten, deren Anähnlichung an das Milieu er als fotografisches Verfahren versteht, untersucht das Buch einen nicht-anpassungsgeleiteten Milieubegriff, der sich auch bei Georges Canguilhem findet, und fragt nach dessen Konsequenzen für die ästhetische Praxis und eorie. Dafür wird Caillois insbesondere ins Verhältnis zu Walter Benjamin gesetzt, um die Spannungen, aber auch hintergründigen A nitäten dieser beiden Autoren hinsichtlich von Mimesis und technischer Reproduzierbarkeit auszuloten. Auf dieser Grundlage lässt sich das Konzept einer Ästhetik neu fassen, die sich an scheinbar rein reproduktiven Mechanismen ausrichtet, mittels derer das Leben im Milieu operiert. Eine solche Milieuästhetik bewegt sich jenseits tradierter Gegensätze von Produktions- und Rezeptionsästhetik, um so die Frage nach den heteronomen Beziehungen des künstlerischen Subjekts zu Milieu und Technik zu stellen.
Zur musikästhetischen Resonanzialität der Sprachphilosopheme Repräsentation und Konstitution im Zusammenhang von Sprache und Musik
Ist Musik (eine) Sprache? Ja, argumentiert die Studie: Musik konstituiert Bedeutung und ist darin Sprache. Der Autor entwirft eine Harmonische Semantik, die aus sprachphilosophischer Perspektive nach dem Zusammenhang von Sprache und Musik fragt – und diesen neu interpretiert.
In der Konstellation wirkmächtiger Positionen aus Sprachphilosophie und Musikästhetik – Wilhelm von Humboldt und Eduard Hanslick, Walter Benjamin und E. T. A. Hoffmann sowie Theodor W. Adorno und Ludwig van Beethoven – wird die Bedeutungsfrage von Sprache und Musik historisch und systematisch reflektiert. Der interdisziplinären Debatte wird ein Sprachbegriff angeboten, in dem Sprache und Musik gleichermaßen als Konstitutionsmedien gelten. Aus dieser Sicht sind semantische Fragestellungen nicht auf Sprache beschränkt, sondern kulturhermeneutisch auch auf Musik bezieh- und um diese erweiterbar.
Ästhetik und Politik bei Walter Benjamin und Salomo Friedlaender
Author:
Walter Benjamin hat sein Denken und Schreiben verschiedentlich als Ausdruck von extremen Konstellationen gedeutet. Doch welche konkreten Schreibverfahren resultieren daraus? Die Studie untersucht diese Frage anhand einer einflussreichen intellektuellen Begegnung, die in der Benjamin-Forschung bisher kaum berücksichtigt wurde: Benjamins Rezeption von Salomo Friedlaenders ‚Schöpferische Indifferenz‘. Entlang einer vergleichenden Untersuchung wird gezeigt, wie beide Autoren die Denkfigur der ‚Polarität‘ als zeitdiagnostisches Erkenntnismedium nutzen, um die Krisen, Spannungen und Extreme der Zeit auf ihren Begriff zu bringen. Mit den Untersuchungen von konkreten Einflüssen und intertextuellen Verweisen erschließt die Arbeit einen Knotenpunkt der kleinteiligen intellektuellen Debatten, in denen Benjamins Schriften verortet sind und leistet zugleich einen Beitrag zur Wiederentdeckung des Philosophen und Schriftstellers Salomo Friedlaender.
Deutungsmuster vom Altertum bis in die Neuzeit
Naturkatastrophen sind ein spektakuläres Beispiel für die Ambivalenz des Verhältnisses von Natur und Ordnung. Zum einen gilt die Natur als Modell gesellschaftlich-politischer Ordnung, zum anderen als deren Gegenkraft, von der diese ständig bedroht ist. In Katastrophen wie Erdbeben, Sturmfluten oder auch Epidemien wird diese Latenz zu destruktiver Aktualität, deren Übermacht keine Ordnung gewachsen ist. Zugleich wird selbst dieser Zusammenbruch der Ordnung in Ordnungszusammenhänge eingeschrieben. Als göttliches Strafgericht etwa wird die Katastrophe zum Beleg einer der Natur gebietenden Ordnungsmacht, die umso absoluter erscheint, je verwüstender sie sich manifestiert.
Der Band beleuchtet kulturelle Repräsentationen von Naturkatastrophen von der Antike bis in die Neuzeit. Zur Debatte stehen Vorstellungen von göttlicher, natürlicher und politischer Ordnung, die zur Deutung von Katastrophen herangezogen, durch sie bestätigt, in Frage gestellt oder auch unhaltbar werden.
Die Idee der Energie in der französischen Spätaufklärung (1770–1820). Aus dem Französischen von Heinz Thoma
Author:
Translator:
Die erstmalige Übersetzung eines Standardwerks zur Geschichte der Idee der Energie im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert.
Diese Ideengeschichte löst eingeführte Sichtweisen auf das Zeitalter der Aufklärung auf. Sie konstatiert am Beispiel der Energie einen Bruch mit der Kultur des Klassizismus, zieht neue Verbindungslinien zur Romantik, löst tradierte Gegensätze von Idealismus und Materialismus, Tugend und Libertinage, Empfindsamkeit und Grausamkeit auf und erlaubt einen neuen Blick auf die Epoche der Terreur.
Transdisziplinäre Perspektiven
Die Reihe „Ästhetische Praxis“ widmet sich der Untersuchung von Praxis-Dimensionen der Künste aus transdisziplinärer Perspektive, aber auch der Erforschung alltäglicher ästhetischer Praktiken. Thematisiert werden soll, wie sich Kunstwerke als Manifestationen von Praktiken, etwa von Übungen, Proben, Improvisationen, Schreibprozessen, Akten des Skizzierens oder Entwerfens, verstehen lassen. Diese Praktiken können darüber hinaus in ihrem jeweiligen ästhetischen Eigenwert betrachtet sowie in Kontexten jenseits der Kunstwelt erforscht werden. Weitere Schwerpunkte bilden Arbeiten zu ästhetischen Praktiken im Kontext einer postkolonialen Ästhetik sowie tätigkeitstheoretische Untersuchungen zum Verhältnis von Handeln, Praxis und ästhetischer Praxis, die die aktuelle praxeologische Wende in den Geistes- und Sozialwissenschaften um eine ästhetische Perspektive ergänzen.

The series “Aesthetic Practice” is dedicated to the investigation of practice dimensions of the arts from a transdisciplinary perspective, but also to the exploration of everyday aesthetic practices.It will address how works of art can be understood as manifestations of practices, such as exercises, rehearsals, improvisations, writing processes, acts of sketching or designing. These practices can furthermore be considered in their eespective aesthetic intrinsic value as well as explored in contexts beyond the art world. Other focal points include work on aesthetic practices in the context of a postcolonial aesthetics as well as activity-theoretical investigations of the relationship between action, practice, and aesthetic practice, which complement the current praxeological turn in the humanities and social sciences with an aesthetic perspective.
Die Frage nach sozialer Integration und die Idee Performativer Sozialphilosophie
Um zu vermeiden, soziale Integration nach Maßgabe eurozentrisch-assimilativer Narrative aufzufassen, ist die Konstitution sozialer Ordnung als eine performative Praxis leiblicher Verkörperung zu begreifen. Dann nämlich hat man das Fremde zwischen uns anzuerkennen und zwar als die je individuelle Realität des Leiblichen. Die Anerkennung der fremden und insofern unverfügbaren Realität leiblichen Seins muss einer exklusionskritischen Politik sozialer Integration als ethische Richtschnur dienen. Dementsprechend erweitert die Performative Sozialphilosophie klassische diskurstheoretische Auffassungen des Performativen um eine leib-phänomenologische Dimension. Ferner ergänzt sie die zeitgenössischen post-anthropologischen Konzeptionen des Sozialen um eine anthropologische Kritik. Schließlich gilt es die performative Verkörperung sozialer Ordnung vor dem Hintergrund der spezifischen Natur humaner Leiblichkeit zu verstehen.
Sehen und Wahrnehmen in Optik, Naturforschung und Ästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts
Author:
Der Epoche der Aufklärung wird nicht nur eine besondere Vorliebe für den Sehsinn und das Licht nachgesagt, sondern auch ein bestimmtes ‚Wahrnehmungsmodell‘, das von dem Topos des kalten, distanzierten und klassifizierenden Blicks geprägt sei. Ausgehend von einem vereinzelt formulierten Zweifel an dieser Zuordnung sowie neueren Tendenzen in der Aufklärungsforschung geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, ob sich ein solches Wahrnehmungsmodell im 17. und 18. Jahrhundert tatsächlich nachweisen lässt. Was wussten und wie dachten Naturforscher, Philosophen oder Optiker über das Auge und die Funktionsweise des menschlichen (und tierischen) Sehens? Es kann gezeigt werden, dass sich im Zeitraum von 1604 bis 1778 ein vielschichtiger Diskurs über Möglichkeiten und Grenzen der sinnlichen Empfindung entwickelt, der lange vor 1750 die physisch-psychische und kulturelle Bedingtheit des Sehens ins Zentrum rückt.
Open Access