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Zu Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion
Was zeichnet musikalische Schrift aus? In den Notizen und Entwürfen zu seinem unabgeschlossenen Projekt einer Theorie der musikalischen Reproduktion blickt Theodor W. Adorno hinter das vermeintlich gegenständliche Erscheinungsbild einer Partitur und spannt die musikalische Schrift in ein Netz von Wechselwirkungen ein: zwischen Bild und Zeichen, Mimesis und Naturbeherrschung, Notation und Interpretation.
Darin wird eine Dialektik der musikalischen Schrift greifbar, die wichtige theoretische Einsichten für die Beschäftigung mit musikalischen Schriftphänomenen liefert. Aus unterschiedlichen Perspektiven befragen die Beiträge dieses Bandes Adornos Thesen und Gedankengänge zu musikalischer Schrift und Interpretation auf ihre theoriebildenden Potenziale, die im Lichte aktueller Forschungsdiskurse entfaltet werden.
Open Access
Besuche im März 1884 und November 1885
Erstmals nach über 100 Jahren werden die Besuche von Johannes Brahms in Essen sowie der beeindruckende musikalische Aufstieg unter Federführung des damaligen Musikdirektors Georg Hendrik Witte beleuchtet.
Dass Johannes Brahms zweimal konzertierend in Essen weilte, darf man getrost als Sensation bezeichnen. Zu verdanken war dies dem Verhandlungsgeschick des damaligen Musikdirektors Georg Hendrik Witte – und der Privatschatulle der Familie Krupp. Brahms in Essen bringt Zeitdokumente ans Licht, die mehr als hundert Jahre lang der Vergessenheit angehörten, und gibt erstmalig die erhaltenen Briefe von Brahms an den Musikdirektor Witte kommentiert wieder. Brahms in Essen hebt ein Stück Kulturgeschichte – und belegt, dass die Stadt Essen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine besondere Stätte der intensiven Brahms-Pflege war.
Konzepte des Poly-Werks
Author: Karin Wetzel
Werke, die sowohl einzeln als auch simultan aufgeführt werden können, schaffen Möglichkeiten das „Werk“ neu zu denken.
Denn die monologisch geschlossene Anlage des einzelnen Werks wird durch ein weiteres Werk geöffnet und kontextualisiert. Warum sollten nicht auch musikalische Werke in eine Beziehung treten können, die sie gleichzeitig erklingen lässt? Und wie könnte so eine Beziehung kompositorisch beschaffen sein? In den letzten 70 Jahren haben viele namhafte Komponist:innen wie Darius Milhaud, Chaya Czernowin, Adriana Hölszky, Julio Estrada oder Klaus Huber das Konzept der Vergleichzeitigung umgesetzt. Anhand vieler verschiedener Beispiele und künstlerischer Reflexionen wird mit diesem Buch das Poly-Werk erstmals eingehend und detailliert dargestellt.
Open Access